“Irgendetwas ist anders”, dachte ich in der Woche vor meinem Urlaub, als ich abends nach Hause fuhr. Die Straße war so dunkel. Dunkler als sonst. Mittelstreifen kaum erleuchtet. Ein Blick auf die Scheinwerfer zu Hause brachte Licht ins Dunkle: Birnchen kaputt, links. Daraufhin war ich ein paar Tage als Einäugiger unterwegs. Bis gestern. Was mir in der Zeit auffiel ist, man achtet als solcher mehr auf die Lichter der anderen. Erschreckend dabei: Es gibt verdammt viele Einäugige auf unserern Straßen. Gefühlsmäßig werden es täglich mehr. Immerhin brennt in der Regel noch das Standlicht. Somit ist die Verwechslungsgefahr mit einem Motorradfahrer so gut wie ausgeschlossen. Trotzdem erstaunlich, dass viele die eingeschränkte Ausleuchtung der Straße nicht zu stören scheint. Orientieren sich wohl alle an ihren Vordermännern. Bleibt nur zu hoffen, dass die auch immer klar sehen…
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