Aus dem Artikel »Klagelied« der Süddeutschen:
Ein 14 Jahre alter Junge wurde von der Musikindustrie beim Filesharen erwischt. Der Familie des jungen Tauschbörsenteilnehmer droht nun eine Schadenersatzzahlung von 150.000 Dollar für jedes der acht Stücke, die auf der Festplatte des Jungen entdeckt worden. Dazu RIAA-Präsident Cary Sherman:
»Die Leute sollen wissen, dass sie ein Risiko eingehen, wenn sie eine beträchtliche Zahl von Dateien zum Kopieren bereitstellen«.
Das Wort »beträchtlich« wird dabei nicht genauer definiert. Ein Witz, über den die betroffene Familie allerdings nicht lachen kann.