Backup – Besser ist das!

25 November 2003 von andreas Kommentieren »

[Bild: Linux Boot Disk]Backups sind zwar wichtig aber auch lästig. Ständig mus man daran denken eine Kopie von einer Sache anzufertigen. Deshalb habe ich mir vor neun Monaten einen Debian-Linux-Software-Raid-File-Server eingerichtet. Der funktioniert seitdem einwandfrei (also, ich lasse ihn jetzt nicht pausenlos laufen, obwohl er das natürlich locker wegstecken würde) und hat mir bislang keine Probleme bereitet.

Einen Haken hat die Sache aber. Der Server ist abhängig. Abhängig von einer Diskette! Der Bootdiskette! Damals beim Aufsetzen habe ich ein bisschen rumexperimentiert, eh beim zweiten Anlauf der Software-Raid-Server eben genau mit dieser Bootdisk das erste Mal hochfuhr. Und dabei blieb es auch, bis heute, wohl aus Bequemlichkeit.

Kürzlich kam dann bei mir mal die Frage auf, ob es eigentlich von der Diskette eine Kopie gibt? Ohne Bootdisk wären zwar meine Daten nicht in Gefahr, schließlich kommt man an die mit einer simplen Knoppix-CD ran, aber der Server kommt ja nicht mehr hoch, zumindest nicht mit dem Raid! Nach Durchsicht meiner Diskettenbox (ja, sowas habe ich noch, da stapeln sich dann die zig Linux Bootdisks, die man so angelegt hat…) war klar, hier war neun Monate lang Pfeffer drin! No risk, no fun! Ein Raid-Server ist ja langweilig. Einer mit Bootdisk von der es keine Kopie gibt, das kickt wieder!

Gestern habe ich den Missstand dann mal beseitigt. Mit dd if=/dev/fd0 of=Bootdisk.dd habe ich die Diskette ausgelesen und anschliessend die Daten mit dd if=Bootdisk.dd of=/dev/fd0 auf eine andere Diskette kopiert. Um auf Nummer sicher zu gehen liegt die ausgelesene Datei auch noch auf dem Raid-Server selber (da kommt man ja im Ernstfall, wie bereits erwähnt, auch mit einer Knoppix-CD ran) und nochmal auf einer CD-RW. Jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen! ;)

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