»Spitzentechnologie preiswert«,

30 März 2004 von andreas Kommentieren »

so warb einst Atari für seine Computer. Die moderne Formel-1 würde das Konzept ob der “Finanznot” (eher ungerechte Verteilung) nur allzugerne kopieren. Spitzentechnologie ist kein Problem, preiswert schon: So viel Geld verschlingt die Formel 1 (Yahoo!Sport). Bei 2,141 Milliarden Euro, die 2003 verbraten wurden schlackern einem die Ohren. Dieses Jahr sollten es sogar noch etwas mehr sein. Mal über den Teich geschaut, mit dem gleichen Geld könnte man laut Kostenliste locker 214,1 Champ Car Teams unterhalten. Und selbst die können sich nicht gerade über Sponsoren, die einem die Türe einrennen, beklagen. Bis zum “preiswert” ist also noch eine Menge Optimierungs- und Sparpotential. Und wenn die kleinen Teams bis dahin durchhalten und vielleicht neue hinzukommen, dann kann sich der Fan unter Umständen auch mal wieder über ein volles Feld und spannende Rennen voller Aktion freuen. Bis dahin wäre ein guter Weg im Reifenkrieg Frieden zu stiften, einen Hersteller herauszupicken und in Zukunft auf Standardreifen für alle zu setzen. Damit wäre wenigstens einer der benötigten Parameter für ein schnelles Auto schon mal weg. Und wenn man dann auch noch einen Vorjahreswagen kaufen könnte, perfekt. Jaja, ich weiß, Wunschdenken. In Pole Position damals hat es aber wunderbar geklappt. Bereits im ersten Jahr mit einem zusammengekauften Benetton/Williams-Renault konnte mein Yota-Team gut mitgefahren und sogar einige Siege einstreichen!

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