Ab heute: Frankfurt am Main West

3 Mai 2004 von andreas Kommentieren »

[Bild: Frankfurt am Main West]
S-Bahn Station Frankfurt am Main West

Ab heute fahre ich morgens eine Station weiter. Zuvor bin ich immer in Rödelheim in eine der S-Bahnen Richtung Eschborn-Süd umgestiegen. Doch am Freitag ist mein Brötchengeber umgezogen, in den 15. Stock des Scala-Gebäudes (Emporis Building Database) in Frankfurt Bockenheim, von wo aus man einen wunderbaren Blick über Frankfurt und den morgend- und abendlichen Stau am Opel-Rondell hat. Im Vergleich zum vorherigen Gebäude hat nicht nur das Stockwerk zugelegt, vorher zweite Etage des Taunus Tower in Eschborn. Das Gebäude an sich ist neuer, vier oder fünf, zum Teil gläserne Aufzüge mit freiem Blick nach draußen, befördern einen in atemberaubender Geschwindigkeit nach oben. Wenn die Decken der Etagen so vorbeiflitzen kann dem Empfindlichen schon etwas übel werden. Die Einrichtung ist neu und ansprechend, die Aufteilung des Großraumbüros angenehmer als zuvor, die einzelnen Gruppen sind durch Trennwände besser voneinander getrennt. Eine Kaffeeküche auf der Etage sorgt für das leibliche Wohl. Schicke Toiletten mit durch richtige Mauern getrennte Einzelkabinen möchte ich an dieser Stelle auch nicht unerwähnt lassen. Dennoch gibt es auch ein paar negative Punkte. Ein fröhliches Lächeln am Morgen ist etwas sehr schönes. Bislang spendierten uns ein solches die netten Damen an der Rezeption des alten Gebäudes. Damit ist es im neuen wohl vorbei. Beim ersten Besuch fanden wir weder nette Damen vor, sondern nur einen jungen Mann, noch wurden wir überhaupt in irgendeiner Form begrüßt. Als weiterer Punkt auf der Negativliste ist die Entfernung zur S-Bahnstation zu nennen. Das sind schon ein paar Meter mehr als in Eschborn-Süd. Aber naja, muss man durch!

Das neue Gebäude und Umgebung. Neue Architektur trifft auf alte:

[Bild: Scala]
Scala
[Bild: Fabrikgebäude]
Nachbargebäude aus einer anderen Zeit

[Bild: Flugzeug nahe Messeturm]Durch Zufall habe ich mit dem obigen Bild diesen Flieger eingefangen, der dem Messeturm bedrohlich nahe zu kommen scheint. Ich darf jedoch gleich beruhigen, es täuscht. Der Flieger flog weiter seine Runden und der Messeturm blieb unversehrt.

2 Kommentare

  1. Bronski sagt:

    Schau da – da habe ich früher gewohnt, auf halben Weg zum neuen Büro links in der Galvanistraße.

  2. andreas sagt:

    Ach was? Da werde ich morgen mal drauf achten während meinem “Morgenspaziergang”. An sich gefällt mir die Gegend um die Station Frankfurt West. Interessante Mischung.