Archiv für die ‘Macwelt’ Kategorie

Spielemaschine – Parallels Desktop 5 for Mac und WinXP

29 Januar 2010

Parallels in Kombination mit Windows XP begeistert mich schon seit Jahren. Wie schon damals geschrieben kann ich mir keine komfortablere VM-Windows-Lösung unter Mac OS X vorstellen. Für was man eine solche braucht? Ist Mac OS X nicht das beste Betriebssystem der Welt? Und dann Windows? Ja! Denn da klaffen ein paar Lücken. Von einigen Anwendungsprogrammen abgesehen sieht es unter Mac OS X extrem mau aus mit Programmen für die Einkommenssteuererklärung. Und dann das ewige Thema: Spiele!

Parallels 5.0 verspricht nun Unterstützung für »DirectX 9.0c/9Ex with Shader Model 3«. Ist damit das Tor zur Windows-Spiele-Welt geöffnet?

Im Großen und Ganzen würde ich sagen: Jein! ;) Könnte mir vorstellen, dass es bei brandaktuellen Spielen doch zu dem ein oder anderen Ruckler kommt. Aber ältere oder nicht ganz so anspruchsvolle Spiele laufen wunderbar. Einige habe ich in den letzten Tagen ausprobiert. Hier eine Liste der Spiele, die bei mir unter Parallels einwandfrei liefen – spielbar waren:

  • Transport Gigant Gold Edition
  • Sudden Strike Resource War
  • German Truck Simulator – Demo
  • Euro Truck Simulator – Demo
  • 18 Wheels of Steel: Haulin´ – Demo
  • 18 Wheels of Steel: Extreme Trucker – Demo
  • Red Orchestra Ostfront 41-45 Gold-Edition
  • Landmaschinen-Simulator (Demo)
  • ATC Airport Tower Simulator (Demo)
  • Bagger-Simulator 2008 (Demo)
  • Bus-Simulator 2008 (Demo)

Folgende Spiele liefen nicht:

  • Links 2003 – akzeptiert die “Parallels”-Grafikkarte nicht
  • Theatre of War 2 Kursk 1943 Demo (Bluescreen!)

MacBook Pro Festplattentausch: In 100 Minuten zum laufenden System

29 Juli 2008

Es wurde Zeit für eine neue Platte. Die alte ließ keinen großen Spielraum mehr. Musik, Fotos, Filme, virtuelle Maschinen, alles braucht seinen Platz. Und wenn dann auch noch die Sehnsucht nach, tja, man muss es, so traurig es ist, sagen, Windows aufflammt, dann muss halt gehandelt werden. 120er raus, 320er rein.

Windows? Warum zum Teufel? Äh, muss man nicht auch mal Boot Camp ausprobiert haben? ;) Naja, die Wahrheit ist: X-Plane konnte nicht überzeugen, der FSX schon. Der läuft nur unter Windows. Und die virtuelle grenzenlose Freiheit über den Wolken lockt!

Also: Plattentausch. Zum Glück muss hier keine Pionierarbeit mehr geleistet werden. Anleitungen gibts per Suchmaschine. Hab mich an jene auf blogsurdum.de gehalten. Ausreichend beschrieben, die Fotos ergänzen die Schritte wunderbar. Besonders hilfreich die Übersicht der Schrauben. Den derer gibt es viele! 21 oder 23! Und die müssen alle raus! Damit braucht es im Vergleich zu meinem alte Dell Inspiron 21 bzw. 23 mal mehr. Da musste man nämlich nicht den Laptop komplett öffnen, da war die Festplatte in einem Wechselrahmen, von außen zugänglich, gehalten von einer Schraube! Einer! So gesehen war der überaus fortschrittlich.

Sind die Schrauben gelöst muss noch die Tastatur/Deckplatte ausgehebelt werden. Bei mir erwiesen sich Finger und Fingernägel als bestes Werkzeug dafür. Einmal offen habe ich die Deckplatte quasi wie eine Motorhaube hingestellt, gestützt von einem Bleistift. Das reichte zum Arbeiten an der Platte.

Nach dem Austausch der alten Platte noch eine Überraschung. An der Platte sind vier Gummiabstandhalter, die von Schrauben gehalten werden, für die ein mini Schraubendreher, ich nenne ihn mal “Stern”-Schraubendreher, gebraucht wird. Natürlich hab ich so einen nicht da. Schnell besorgen ist nicht. Platte muss rein. Zeitfenster muss genutzt werden. Lösung: Flachzange geht auch. Ist eh intern. Sieht ja keiner. ;)

Schwuppdiwupp alles wieder zu. Anschalten. Mac OS X-DVD rein. HD läuft an. Festplattendienstprogramm gestartet. Partitionieren. Backup von TimeMaschine gestartet. Gewartet. Fertig.

Fazit: Die vielen Schrauben schrecken erst ab. Bange hatte ich auch vom Deckelabheben. Aber anders als beim iPod gibt es hier keine Widerhaken. Und die Schrauben sind Fleißarbeit. Natürlich sollte man sie nicht durcheinander bringen. Letztendlich ist der Tausch aber wirklich einfach. Von der Zeitverteilung geht der Tausch der Platte mit ca. 30 Minuten viel schneller, als die Rücksicherung via TimeMaschine. Die brauchte bei mir (ca. 90GB Altdaten) mehr als doppelt so lange: 70 Minuten. Dafür braucht man nichts mehr tun und kann sich in der Zeit zurücklehnen. Oder Klavierspielen, wofür ich mich entschied.

Kurze Anmerkung noch zu den iTunes-Einkäufen: Der Plattentausch hat keine Auswirkung auf die Anzahl der registrierten Geräte. Ich hatte so eine Befürchtung, aber das alleine hat wohl keinen Einfluss.

Time Machine im Praxistest

12 Mai 2008

Sicherungen sind wichtig. Doch was helfen einem Sicherungen, wenn man nicht weiß, wie man sie im Ernstfall richtig einsetzt? Apple hat in Mac OS X Leopard mit Time Maschine eine Datensicherungsfunktion eingebaut. Die werkelt, einmal eingerichtet, schön im Hintergrund. Heute habe ich den angesprochenen Ernstfall einmal durchgespielt.

Die Rücksicherung

Für die Rücksicherung benötigt man die Mac OS X Leopard-DVD und natürlich das Time Machine-Sicherungslaufwerk. Nachdem von DVD gebootet wurde kann über das Menü die Rücksicherung gestartet werden. Nun muss zum einen die Sicherung auf dem Sicherungslaufwerk ausgewählt werden (alle einzelnen Sicherungspunkte erscheinen) und zum anderen das Ziellaufwerk. Alle Daten auf dem Ziellaufwerk, darauf wird hingewiesen, gehen durch die Rücksicherung verloren. Vor der Rücksicherung könnte über das Menü auch das Festplattendienstprogramm gestartet werden, um zum Beispiel die Platte neu zu formatieren oder zu partitionieren. Gut zu wissen, wenn wirklich einmal die interne Platte gegen eine neue ausgetauscht werden müsste. Ist die Rücksicherung einmal gestartet, kann man sich zurücklehnen. In meiner Konfiguration laut Anzeige ca. 60 Minuten. (120GB HD intern, Sicherungslaufwerk: Iomega Ultramax 1024 über FIreWire angeschlossen)

Der erste Start nach der Sicherung

Positiv ist, dass das System startet. Auf den ersten Blick hat alles geklappt. Die Daten in den persönlichen Ordnern sind vorhanden. Es sähe gut aus, wären da nicht unschöne Fragezeichen im Dock, ein Ordner Namens “Applications” im Finder, der normalerweise unter der Bezeichnung “Programme” auftauchen sollte und würden nicht zwei Drittel aller Programme im Ordner “Applications” fehlen.

Ursache der nicht perfekten Rücksicherung

Es lief also nicht perfekt. Warum? Ein Blick in die Sicherungen auf dem Sicherungslaufwerk erklärt es. Die letzte Time Machine-Sicherung, die ich für die Rücksicherung auswählte, war nicht vollständig. In der letzten Sicherung taucht im Gegensatz zu der vorletzten der “Programme”-Ordner als “Applications” auf und zudem sind in jenem Ordner nur ein Drittel der installierten Programme enthalten, während die vorletzte Sicherung vollständig ist. Warum die letzte Sicherung nicht komplett war habe ich nicht weiter verfolgt.

Was nun?

Lösung 1: Die Rücksicherung einfach erneut starten, diesmal mit der vorletzten Sicherung.

Lösung 2: Manuell die Sache gerade ziehen, d.h. den “Applications”-Ordner wieder umbenennen, die fehlenden Programme nachinstallieren usw.

Entscheidung: Lösung 2.

Ordner “Programme” wiederbeleben

Programme unter Mac OS X werden grundsätzlich im Ordner “Applications” installiert. Der Ordner “Applications” erscheint jedoch, je nach Spracheinstellung, unter einer anderen Bezeichnung, wie zum Beispiel “Programme”. Diese Übersetzung schlägt, wie beschrieben, nach meiner Rücksicherung fehl. Warum? Mac OS X erkennt anhand einer Datei namens .localized, ob ein Ordner übersetzt werden muss. Die Datei “.localized” fehlt aber in meinem “Applications”-Ordner. Also Terminal auf, in den Ordner navigieren und die Datei via “touch .localized” (siehe macosxhints.ch) anlegen. Im Anschluss via “killall Finder” den Finder neu starten und siehe da, der Ordner “Programme” ist wieder da.

Programme nachinstallieren

Wie angesprochen sind in der letzten Datensicherung lediglich ein Drittel der eigentlich installierten Programme enthalten. In den Sicherungen davor sind sie jedoch komplett. Folglich habe ich die fehlenden Progamme einfach von der vorletzten Sicherung in den “Programme”-Ordner kopiert.

Fragezeichen im Dock

Dadurch, dass wie angesprochen nach der Rücksicherung nicht alle Programme zur Verfügung standen, konnten nicht alle Verknüpfungen im Dock aufgelöst weden. Alle Fragezeichen weisen auf ein fehlerhafte Verknüpfung hin. Nachdem die Programme im Punkt zuvor nachinstalliert wurden, sollte sich die Verknüpfung aber wieder heilen. Dem Dock muss hierbei nur etwas auf die Sprünge geholfen werden. Entweder durch einen Neustart oder einem “killall Dock” im Terminal und die Fragezeichen weichen den bekannten Icons.

Fazit

Hm. Ich überlege die ganze Zeit, ob mir Time Machine zwischendrin einmal mitgeteilt hatte, dass die letzte Sicherung nicht sauber gelaufen ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Im Endeffekt muss man sagen, dass die Rücksicherung schnell geht und sofern auf eine intakte Sicherung zurückgegriffen wird sicherlich auch ohne weiteres Eingreifen funktioniert. Wie sich bei mir gezeigt hat, kann es aber auch zu Problemen kommen. Die waren zwar lösbar, aber… Schade, dass bei der Rücksicherung kein Hinweis eingeblendet wurde, dass die ausgewählte Sicherung evtl. keine kompletten Daten enthält.

Update

Mittlerweile habe ich mehrfach mein System via Time Maschine wieder zurückgesichert. Immer einwandfrei. Es gibt nichts Einfacheres. Möchte ich nicht mehr missen.

Es war einmal ein blank polierter iPod…

17 Februar 2008

[Bild: iPod 40GB 4G]
iPod 4G, 3 1/2 Jahre im Einsatz
[Bild: iPod classic 80GB 6G]
So sah der 4G auch einmal aus…

Grrroooaarrr

28 Oktober 2007

Seit gestern schnurrt Leopard auf meinem Mac. Irgendwann unter der Woche bestellt hat MacTrade arbeitnehmerfreundlich am Samstag geliefert, inklusiv dem bei MacTrade üblichen Gratis-Mac-T-Shirt (diesmal: »I’m a Mac!«). Seit gestern läuft mein System also unter Leopard. Dabei habe ich kein Update durchgeführt, sondern alles frisch installiert. Wollte keinen Ballast mitschleppen.

Mittlerweile ist das System auch fast wieder komplett eingerichtet. Auf ein paar Dinge muss ich allerdings noch warten: Statt iChat kommt wieder Adium zum Einsatz, weil Chax anscheinend noch nicht mit Leopard zusammenspielt und iChat so beim ICQen nur HTML-verseuchte Nachrichten verschickt. Trade Strategist ließ sich nicht wieder aktivieren. Supportanfrage ist schon raus. Und Xampp hat eben auch noch ein wenig rumgezickt, wobei das sicherlich nur eine Frage von Berechtigungen usw. ist.

Im Übrigen habe ich dem bislang auf meinen Macinstallationen eingesetzten uwimap-Server »tschüss« gesagt. Da ich keine Linux- oder Windowssysteme mehr im Einsatz habe, die auch auf meine E-Mails zugreifen können sollen, erübrigt sich der uwimap-Server. Ich kann also keine Auskunft darüber geben, ob das in der Vergangenheit von mir eingesetzte Postfix Enabler auch unter Leopard korrekt arbeitet.

Und wie ist sie nun, die neue Raubkatze? Schick. Und flott. Gerade Safari scheint einen Zahn zugelegt zu haben. Auch durch meine Fotos geht es einen Tick schneller. Das kann aber auch an der frischen Installation an sich liegen.

Apropos schnell. Hier patzt die Installationsroutine gewaltig. Macianer werden hier auf eine harte Probe gestellt. Schnell zum neuen Betriebssystem? Is’ nicht. Minutenlang wird die DVD auf Fehler überprüft. Kaum zu ertragen! Für Macianer die reinste Folter! ;)

Dafür entschädigt Leopard danach. Wie von Mac bekannt gibt es keinerlei Probleme bei der Einrichtung von Netzwerk und Peripherie. WLAN wird sofort erkannt, nur Passwort muss noch eingegeben werden, Mac-Bluetooth-Tastatur, externe Festplatte usw. funktionieren ohne Zutun, EyeTV und Maus ebenso. Drucker und Scanner habe ich noch nicht ausprobiert.
Auch iTunes konnte mit der wieder untergeschobenen alten iTunes-Bibliothek weiter arbeiten. Allerdings wurde ein Rechner bei der Freischaltung abgezogen, wenn ich mich nicht irre.

Absolutes Highlight von Leopard ist für mich Time Machine. So machen Backups Spaß. Gerade wenn ich meine externe Festplatte anschaue und dort die vielen verschiedenen irgendwann mal getätigten Backups sehe, bei denen immer geprüft werden muss, welches davon nun das aktuellste ist. Allerdings, das habe ich auch schon festgestellt, sollte Time Machine evtl. erst nach der Einrichtung von Mac OS X samt Programmen und Daten eingeschaltet werden, da sich anfangs einige Dinge noch öfters ändern (iTunes-Bibliothek wird gescannt usw.), was jedes Mal (jede Stunde eines jeden Tages wird gesichert) ein Backup nach sich zieht. Das geht zwar dank FireWire auf der einen Seite flott, aber ob die interne Festplatte ausgelesen wird oder nicht merkt man bei anderen Tätigkeiten, gerade bei Installationen oder Kopiervorgängen, wie sie beim Einrichten des Systems stattfinden, schon.
Erfreulich an Time Machine finde ich, dass die Backups ganz normal via Finder auch angesehen werden können, es also keiner speziellen Software bedarf. Natürlich ist es über die Time Machine Funktionalität komfortabler. Ich meine ja nur für den Fall der Fälle. Andere Archivlösungen setzen z.B. auf eigengestrickte Archivlösungen. Da mal ohne die entsprechende Software etwas rauszuholen ist unmöglich.
Wie sich Time Machine dann in der Praxis bewährt, wird sich noch zeigen. Für’s erste sieht es gut aus. Habe schon einige Tests im Findermodus gemacht. Allerdings blieb Time Machine bei mir auch ein Mal hängen und zwar im Zusammenspiel mit Mail. Dies kann daran liegen, dass ich für einen gewissen Zeitraum den uwimap-Server auf meinem Linuxserver eingebunden hatte zwecks Übernahme meiner alten Mails. Leider habe ich keinen Ausweg mehr aus Time Machine gefunden, abbrechen funktionierte nicht mehr. Der Ausknopf erlöste mich. Naja. Mac OS X ist ja schnell wieder oben. ;)

Machtlos

23 Juli 2007

Es ist traurig ihn so leiden zu sehen. Sinnloses vor sich hin Leuchten. Das Display steht still. Er gibt keinen Mucks von sich. Traurig. Aber was will man machen? Ein iPod, der selbst auf die Reset-Tasten-Kombination nicht mehr reagiert? Da kann man nichts machen. Gut, man könnte den Akku rausnehmen, wenn es denn so einfach ginge. Man könnte auch den in sonstigen Geräten verbauten kleinen Resetknopf drücken. Büroklammern hätte ich sogar welche da. Die eignen sich gut für sowas. Es gibt ihn aber nicht. Keinen Resetknopf. Dafür gibt es schließlich die Tastenkombination. Die funktioniert auch in der Regel. Wenn die Software noch darauf reagiert. Wenn! Ich sage es ja: Machtlos.

Irgendwo meine ich gelesen zu haben, man könne ihn über ein Dienstprogramm resetten. Tolle Mobilität. So mit Rechner im Schlepptau für den Fall der Fälle. So habe ich mir das vorgestellt, das ultimative mobile Musikabspielgerät. – Mittlerweile bereitet er mir aber wieder Freude. Zeit heilt alle Wunden. Automatischer Reset nach ein paar Stunden. Akku alle. Appell am Apple: Ein richtiger Resetknopf hat noch keinem Gerät geschadet! Auch wenn es aus dem Hause Apple kommt.

Alle Macs fliegen hoch

8 Mai 2007

Hab’ dem Mac und meinem Rücken was Gutes getan und halb tief in die Tasche gegriffen (andere Lösungen sind mitunter doppelt so teuer): Griffin Elevator. Kommt schick!

.Mac vs. Mobiltelefon vs. GMX

8 Mai 2007

Auf der Suche eine neue Möglichkeit für die gemeinsame Nutzung von Lesezeichen von verschiedenen Rechnern aus zu finden, bisher kommt hier eine selbstgestrickte auf dem Mac laufende PHP-Lösung zum Einsatz, habe ich mir einen Testaccount bei Apple .Mac
eingerichtet, um der Frage nachzugehen, welchen Mehrwert .Mac bietet.

Die Anmeldung geht schnell. Ein Formular – fertig. Die Einbindung von .Mac in Mail und in der Systemsteuerung ist auch mehr als einfach zu handhaben. Im Finder steht iDisk auch ohne Zutun zur Verfügung.

Nach ersten Tests enttäuscht die Lesezeichenverwaltung. Testvorgabe: Ein lokal eingegebenes Lesezeichen soll nach der Synchronisation online auftauchen, ein online eingegebenes lokal. Letzteres scheitert mehrmals beim ersten Synchronisatonslauf. Erst beim zweiten taucht das online eingegebene auf. Schlecht.

Die Kontakte lassen sich verwalten. Ein online eingegebener taucht lokal auf. Andersrum dito. Scheint gut zu laufen. Suchmöglichkeit Online usw., alles da. Angesichts der Tatsache, dass die Kontakte aber bereits über Mobiltelefon und iPod immer dabei sind stellt sich die Frage, ob man jene auch noch Online verfügbar haben muss.

Ein Online-E-Mailzugang ist heute keine Killerapplikation mehr. Vor allem dann nicht, wenn jener auf ersten Blick weder über Spam-Filter verfügt, noch besonders schnell ist. GMX muss sich hier wahrlich nicht verstecken!

Datenaustausch. Über iDisk, das im Finder als Netzlaufwerk auftaucht, so einfach wie mit jedem Netzlaufwerk. Natürlich geht kopieren und laden über das Internet etwas langsamer. Ansonsten gibt es an sich nichts zu meckern. Auch mit dem Online-Frontend zu iDisk lässt sich arbeiten. Es ist allerdings sehr ‘aufgeräumt’. iDisk also endlich eine Killerfunktion von .Mac? Hm, würde ich so nicht sagen. GMX bietet das Mediacenter, dessen Online-Frontend durch mehr Funktionen und bestechende Geschwindigkeit auftrumpft. Darüber hinaus lässt sich das Mediacenter ebenfalls ganz einfach im Finder durch Aufruf von “Gehe zu -> Mit Server verbinden” und Eingabe der Server-Adresse “https://mediacenter.gmx.net” einbinden. (WebDAV basierend, GMX FAQ)

Fazit: Natürlich bietet .Mac mehr und macht mehr möglich, als das oben Geschriebene. In Anbetracht der Tatsache, dass allein die Basismitgliedschaft 99? im Jahr kostet und ähnliche Funktionalitäten, mal abgesehen von der Lesezeichenverwaltung, bereits kostenlos zur Verfügung stehen, muss man aber nicht blind zugreifen. Vielleicht kommt die Überzeugung ja während der 60-Tage-Testphase, die Apple gewährt. Bis jetzt ist sie bei mir noch nicht da.

Erste Auflösungserscheinungen am MacBook Pro

28 April 2007

MacBook Pro Auflösungserscheinungen

Wie es scheint hat Apple in der Vertiefung zwischen Handauflage und Tastatur dem Aluminium einen silbrigen Schutzbezug verpasst, der sich bei mir nun zum Teil gelöst hat. Angefangen hat es mit einem 0,5cm kleinen Stück genau in der Mitte. Nach ein wenig Nachhelfen mit dem Fingernagel hatte ich noch mehr in der Hand, bzw. der Staubsauger im Beutel, denn ich habe die Reste vorsichtshalber gleich abgesaugt. Leider löst sich der Rest aber nicht so einfach, so dass die Optik vorübgergehend etwas gestört ist.

Warum hat es sich überhaupt gelöst? Ich nehme mal an, dass es daran liegt, dass ich des öfteren die Vertiegung mit einem leicht feuchten Tuch sauber gemacht habe. In der Sammeln sich nämlich gerne mal Krümel oder sonstwas, was an einem leicht feuchten Tuch dann gut hängenbleibt. Dem Überzug scheint das aber nicht gut bekommen zu sein. Bleibt nur abzuwarten, bis der Überzug ganz ab ist, dann stimmt auch die Optik wieder. Und glänzendes Aluminium sieht im Vergleich zum matten “Glanz” des Überzugs dann noch schicker aus! :)

Voodoo? iTunes macht Zicken

27 März 2007

Eben hatte ich das erste Mal einen richtigen Hals auf iTunes. Wollte eine CD importieren. Badesalz Voodoobabbel. CD sieht gut aus. Übliche Gebrauchsspuren. Nichts Dramatisches. Alle Titel reibungslos. Nur der 34. nicht. “Markus” heißt der. 95 Prozent wurden astrein gelesen. Dann gabs Probleme. Das Laufwerk stoppte, fuhr wieder an, ein Leseversuch, es stoppte wieder, fuhr an, Leseversuch, stoppte, fuhr an, Leseversuch,… Endlosschleife. Keine Fehlermeldung. Klicks auf Abbrechen wurden nicht berücksichtigt. CD auswerfen lassen und dadurch den Prozess stoppen? Nicht dran zu denken! Also iTunes unsanft beenden. Selbst danach lief der Einleseprozess noch weiter. Neustart. Neuer Versuch. Gleiches Phänomen. Diesmal stoppte jedoch der Einleseprozess nach Abschuss von iTunes. Jetzt bekommt der PC (Windows!) eine Chance, um die Bibliothek zu vervollständigen. CD ist wohl doch defekt. Oder es ist ein Voodoo-Zauber!