Archiv für Juni 2003

Kampf gegen Kamerahandys

30 Juni 2003

Tja, irgendwann musste es soweit kommen. Mit der steigenden Anzahl von Foto-Handys auf dem Markt, werden nun die davon verursachten Probleme deutlich. Zum Beispiel im Schwimmbad. Für Voyeure bieten die Foto-Handys natürlich eine gute Möglichkeit, unbemerkt Schnappschüsse zu machen. Dagegen will aber nun der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister was tun, indem er mit Warnschildern und einer verschärften Badeordnung gegen den Missbrauch der Handys vorgeht. (Yahoo!Schlagzeilen))

Auf eine pfiffige Idee sind unsere Japanischen Freunde gekommen. Dort beklagen sich Buch- und Zeitschriftenhändler, dass immer weniger gekauft wird, stattdessen werden interessante Artikel mit dem Kamerahandy abfotografiert. (via futurezone)

Auch hier sollen Schilder aufgestellt werden mit der Bitte, die Informationsaufnahme mit der Kamera zu unterlassen. Angesichts der teilweise doch recht schlechten Auflösung und Qualität der Bilder frage ich mich aber wirklich, ob die abfotografierten Artikel überhaupt lesbar sind?

Ginge es nach einer Leserin der Frankfurter Rundschau, würde den `normalen` Handybenutzern nach dem Handyverbot am Steuer weiteres Unheil drohen. In einem Leserbrief spricht sie sich dafür aus, dass Handys auch im Öffentlichen Nahverkehr verboten werden, ob der ausgehenden Strahlenbelastung für die anderen Fahrgäste.

Bald gibt es wohl für die Benutzung für Handys ebensoviele Regeln zu beachten wie im Straßenverkehr. Hier darf nicht fotografiert werden, dort zwar fotografiert aber nicht telefoniert werden. Da würde nur noch ein Handy-Führerschein fehlen und eine Punkteregelung. Bei 18 wird einem das Handy abgenommen. Unsichere Zukunft. Da bleibe ich wohl vorerst weiterhin bei meinem mittlerweile altbackenen Nokia 6210. ;-)

Ab heute: Harald Schmidt montags

30 Juni 2003

Leute, dran denken! Ab heute geht Harald Schmidt auch am schönen Montag auf Sendung. (siehe »Der Montag ist gerettet). Ich bin mal gespannt, ob sich heute schon bei mir die übliche Schmidt-Laune einstellt. Etwas ungewöhnlich ist es ja schon. Einige Stimmen wurden auch schon laut, dass Schmidt am Montag keine gute Entscheidung war. Man wird sehen. Neues wird ja oft kritisch aufgenommen. Ich denke, man wird sich schnell dran gewöhnen und schließlich den Service zu schätzen wissen.

Was ganz anderes macht mir Sorgen. Mich setzt die heutige Schmidt-Sendung extrem unter Druck! Ich habe nämlich die Sendung vom Freitag noch nicht gesehen, sie wartet hier auf Videoband darauf, dass ich sie mir angucke. Mal sehen, wie ich die heute Abend noch davorquetschen kann. Sonst müsste ich die heutige Sendung auch aufzeichnen, man muss ja die Reihenfolge aufrechterhalten, es könnte ja sein, dass Bezug auf die letzte Sendung genommen wird, und hätte morgen dann doppelte Sorgen! Jaja, das sind so Probleme… ;-)

Wiederbeschreibbare Audio-CDs

30 Juni 2003

Wer gerne zusammengestellte CDs vorher einmal probehört, oder mangels MP3 Player im Auto öfters mal die Musikzusammenstellung wechselt und bisher immer auf CD-Rs zurückgegriffen hat, der sollte mal ausprobieren, ob seine CD-Player auch mit gebrannten Audio CD-RWs zurechtkommen!

Vor ein paar Jahren, als 2x CD-RWs noch üblich waren, scheiterten meine Versuche eine Audio CD-RW abzuspielen, mein CD-Player hat die einfach nicht akzeptiert. Kürzlich habe ich einen neuen Versuch gestartet, mit einer Memorex 8x-10x CD-RW und war positiv überrascht! Mein zehn Jahre alter Technics CD Player akzeptierte die Audio-CD ohne Murren! Auf anderen Geräten habe ich es aber noch nicht getestet.

Dennoch, interessant für CDs die man nur mal eben für einen Moment genießen will, sei es für einen Event oder um zum Beispiel »Die Zeit« im Auto zu hören. Natürlich sollte man vorher ausprobieren, ob der CD-Spieler auch damit zurecht kommt. ;-)

Die Lindenstraße hat ein Alkoholproblem!

29 Juni 2003

Die heute ausgestrahlte Lindenstraße machte eines deutlich, die Lindenstraße hat ein Problem. Ein Alkoholproblem! In fast jeder Szene der Sendung wurde Alkohol konsumiert. Da ist zum einen ein wahrscheinlich von der nächtlichen Taxifahrt heimkommender Andreas Zenker. Da das Essen noch nicht fertig ist, geht er zum Kühlschrank und schnappt sich eine Flasche Bier. Ebenso Bier konsumiert Penner Harry in Olaf Klings Bayerischen Grillstüberl.

Oskar Krämer bekommt während seinem Abschiedsbesuch bei Rosemarie Koch von dergleichen einen Eierlikör angeboten, weist diesen jedoch zu Gunsten eines Cognacs, den er auch prompt erhält, zurück. Da die Neuigkeiten, die Herr Krämer Frau Koch mitbrachte, diese sehr erzürnt haben, spült sie ihren Zorn in Folge mit drei Cognacs herunter. Dies erfährt der Zuschauer hinterher, nachdem Frau Koch Oskar Krämer sehr forsch der Wohnung verwies, weswegen Oskar Krämer auch sehr geknickt ist. Aber er findet trost bei Bruno Skabowski und einer guten Flasche Rotwein. Bei einem Glaserl, wie Bruno es wohl ausdrücken würde, ist es dabei aber sicherlich nicht geblieben. Durch eine unglückliche Situation beim Philosophieren bei Musik und Wein fühlt sich Isolde Pavarotti von Bruno Slabowski beleidigt, schmeißt den mitgebrachten Blumenstrauß hin, wünscht noch einen schönen Abschied und dreht wieder ab. Gegen Ende der Sendung klingelt Bruno Slabowski bei Isolde Pavarotti und bittet um Verzeihung, ob des Missverständnisses. Er kniet vor Isolde Pavarotti nieder. Mit dabei eine Flasche Wein, Sekt oder Champagner, die in der darauffolgenden Versöhnungsphase den Beiden dann zum Opfer fällt.

Für Isolde Pavarotti, aber nicht der erste Schluck des Tages! Bereits zuvor hatte sie Sekt kalt gestellt, der zusammen mit Hausmeister Erich Schiller und einem Gast von der Bauaufsicht gelehrt wurde. Oh, den Gast muss ich in Schutz nehmen, der trank nur Kaffee! Bei der Aufgedrehtheit von Frau Pavarotti muss ich aber glauben, dass der übrige Anteil ihr zugute kam.

Schliesslich noch einen Ausflug in das griechische Lokal der Sarikakis. Mary Sarikaki hat eine schwere Prüfung bestanden und ihr ist daraufhin zum Feiern zumute. Wohlwissend hat Elena Sarikakis schon den Champagner kalt gestellt! Mary legt noch eine Flasche dazu, denn sie erwartet zusätzlichen Besuch. Der Champagner sollte später dann aber doch nicht angebrochen werden, der Besuch brachte schlechte Nachrichten.

Wirklich ein schlechtes Bild für die Lindenstraße. Wie sang einst Herbert Grönemeyer: “Alkohol ist ein Sanitäter in der Not, Alkohol ist ein Fallschirm und ein Rettungsboot, Alkohol ist das Drahtseil auf dem du stehst”. Genau der Eindruck wird in der Lindenstraße geweckt. Ob beim Feiern, Frust schieben oder auch nur mal zwischendurch, der Alkohol scheint immer dabei. Ist das nun wirklich ein Spiegel der Gesellschaft oder will hier Hans W. Geißendörfer unterschwellig auf das Alkoholproblem bei dergleichen aufmerksam machen?

»Die Zeit« jetzt auch zum Hören

26 Juni 2003

Wer gerade bei Schmidt aufgepasst hat, der weiß es schon. Für die Anderen hier die Neuigkeit: Die Zeit kann man jetzt auch hören.

Die Auswahl der Formate lässt keine Wünsche offen. Real Audio, WindowsMedia und MP3-Stream. Wem das auch nicht reicht, oder wer die Zeit dann lieber auf dem Weg zur Arbeit genießen will, der kann die MP3 auch downloaden. Ein Artikel gesprochen (Die Zeit lässt sich Zeit), z.B. »In den Klauen der Pubertät« (über das neue Harry Potter Buch), ist 14.12 Minuten lang und mit 96kbps codiert etwa 9.7 MB groß. Da kommt einiges zusammen. Natürlich gibt es nur eine Auswahl an Artikeln, dennoch ein interessanter Service.

Operation gelungen – Patient tot

26 Juni 2003

In diesem Sinne läßt sich auch die Überschrift einer Nachricht bei TV-Info lesen. Dort heißt es: Notlandung auf Autobahn gelungen – Zwei Tote im PKW.

Tragisch, aber die Überschrift wäre trotzdem was für die FR-Rubrik »Aufgespiesst«.

Grillsaison 2003

26 Juni 2003

Auch wenn die Grillsaison 2003 schon längst begonnen hat, gute Tipps kann man immer gebrauchen. Eine kleine Auswahl hat die Leipziger Volkszeitung auf ihrer Sonderseite Grillsaison 2003 zusammengestellt.

Neben Ratschlägen zum Grill- und Holzkohlekauf gibt es zahlreiche Rezepte, auch exotisches ist dabei. Eine Seite mit Rechtstipps klärt auf, wo und wann man überall grillen darf.

Also dann, guten Appetit!

FS2002 Abenteuer: Atlantiküberquerung mit einer Baron

26 Juni 2003

[Bild: Baron kurz nach dem Start in Düsseldorf]

Wer sich mit dem Flugsimulator 2002 beschäftigt, sucht immer nach neuen Herausforderungen. Sei es nun ein schwer anzufliegender Flughafen, ILS-Anflug bei Null-Sicht oder, wie im Fall der Atlantiküberquerung mit einer Baron, das Spielen mit dem Treibstoffvorat.

Ein riskantes Spiel, dass musste ich bereits bei meinem ersten Atlantikflug mit einer Concorde erfahren. Gestartet in London Heathrow mit Ziel New York JFK ist mir bereits kurz vor Erreichen des amerikanischen Festlandes der Sprit ausgegangen. Nur mit Hilfe von schmutzigen Tricks über das Menü konnte ich mich und meine 92 Passagiere vor eine Wasserung bewahren. Mit diesem Erlebnis war aber eine neue Idee geboren. Die Atlantiküberquerung mit einer Baron. Anders als die Concorde würde es die Baron unter idealen Bedingungen nicht im Non-Stop-Flug schaffen. Das war nach einem Blick auf die technischen Daten sofort klar. Ohne Zwischenstopps ging da nichts! Mindestens zwei Stück mussten es sein, bei einer Reichweite von ca. 2900km.

Nach einem Blick in den Atlas stand die Route:

Düsseldorf (EDDF) – Kevflavik, Island (BIKF) – St. Johns, Neufundland (CYYT) – Providence, Rhode Island, USA (KPVD)

Im Morgengrauen in Düsseldorf gestartet, wartete ein aufregender Flug auf mich…

[Bild: Baron über den Niederlanden]

Düsseldorf, 6 Uhr. Der Motor läuft. Starterlaubnis! Und ab die Post! Kaum gestartet dreh` ich auch schon ab Richtung Niederlanden. Nur nicht unnötig Treibstoff verschwenden. Bei einer Geschwindigkeit von 100 Knoten verliere ich Düsseldorf schnell aus den Augen. Nach etwa der Hälfte der ersten Teilstrecke, mitten im Atlantik, wage ich einen Blick auf den Treibstoffanzeiger. Knapp unter fünfzig Prozent. Bei dieser Geschwindigkeit würde ich wohl nicht in Island ankommen. Natürlich, beim Sinkflug auf Keflavik laufen die Motoren nur noch im Leerlauf, brauchen also kaum Sprit, aber was, wenn etwas dazwischen kommt? Ein Extra-Anflug zum Beispiel? Nein, zu riskant! Die Geschwindigkeit muss weiter runter, es gilt Kraftstoff zu sparen! Mit dem leisen, monotoren Brummen der zwei Motoren halte ich mich bei 85 Knoten gerade noch in der Luft. Um kurz vor 13 Uhr erreiche ich den im Flachland Islands gelegenen Flughafen Keflavik, hinter mir die schneebedeckten Berge. Die Kraftstoffreserve hatte ich zur Hälfte angezapt!


[Bild: Baron Cockpit bei Nacht]

Während dem Auftanken tanke auch ich auf, gönne mir einen Kaffee zur Stärkung. Aber es gilt keine Zeit zu verlieren, also schenke ich mir ein ausgiebiges Mittagessen und rolle wieder zur Startbahn. Kaum in der Luft, drehe ich ab Richtung Westen. Nächste Station: St. John`s, Neufundland. Aufrgrund der Probleme mit dem Treibstoff am Ende der ersten Etappe und der Tatsache, dass die Zweite etwas weiter ist, fliege ich nun gleich mit reduzierter Geschwindigkeit. Sicher ist sicher. Ein späteres Drosseln der Geschwindigkeit würde bei der zweiten Etappe sicherlich nicht mehr ausreichen, um heil ans Ziel zu gelangen. Ich sollte Recht behalten. Mit den letzten Tropfen rette ich mich und meine Maschine nach der Landung in St. John`s zur Tankstelle. Mittlerweile ist es halb 10 Uhr abends. Bereits während dem Flug hat sich die Sonne verabschiedet. Nachtlandung in St. John`s. An der Tankstelle in St. John`s wird mir klar, dass ich es geschafft habe. Die letzte Etappe nach Providence ist mit zirka 800-900nm Meilen keine Herausforderung mehr, aber natürlich will ich es zu Ende bringen. Somit starte ich wieder und nehme Kurs auf Providence.


[Bild: Baron im Landeanflug auf Providence]

Kurz nach 1 Uhr stelle ich schließlich meine Baron im Parkbereich des Flughafens Providence ab. Mein Arbeitstier und ich haben durchgehalten und wir sind sicher am Ziel angekommen.

Die Eckdaten:

System: Microsoft Flugsimulator 2002 Prof.

Flugzeug: Beechcraft Baron 50

Navigation: GPS (frei, ohne Funkleitung)

Urlaubsvorbereitung – Sprach-Test

25 Juni 2003

Die Ostthüringer Zeitung bietet auf ihren Seiten einen Urlaubs-Sprach-Test an. Neben Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Esperanto steht sogar ein Lateinischer abrufbereit.

Sollte sich herausstellen, dass man doch etwas auf Kriegsfuss mit der Sprache seines geplanten Urlaubslandes steht, kann man ja doch noch auf ein inländisches Urlaubsziel umschwenken. Düsseldorf, wenn auch nicht am Meer liegend, soll ganz nett sein, habe ich gehört. ;-)

Konkurrenz für Düsseldorf – WLAN auf Südseeinsel

25 Juni 2003

Die Urlaubsplanung für diesen Sommer sollte man vielleicht doch nochmal überdenken. Nachdem ich bereits für Düsseldorf Werbung gemacht habe, bietet sich nun ein noch interessantereres Ziel, die Südseeinsel Niue. Auch hier wird einem kostenloses WLAN-Surfvergnügen geboten! (via PC-Welt)

Andererseits, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?