Archiv für Juli 2003

Gut vorbereitet?

31 Juli 2003

Am Wochenende rollt der Ball wieder, die Bundesliga-Saison 2003/2004 wird eröffnet. Die Vereine konnten bereits im Liga-Pokal mehr oder weniger erfolgreich zeigen, wie es um ihre Vorbereitung bestellt ist.

Auch der Zuschauer steht auf dem Prüfstand. Ein wahrer Fussballfan sollte mit den 16 Fragen des »40 Jahre Bundesliga Quiz« des Spiegel Online keine Probleme haben.

Freiluftsurfen

31 Juli 2003

[Bild: Freiluftsurfen]

Freiluftsurfen

Witz des Tages

30 Juli 2003

Aus dem Artikel »Klagelied« der Süddeutschen:

Ein 14 Jahre alter Junge wurde von der Musikindustrie beim Filesharen erwischt. Der Familie des jungen Tauschbörsenteilnehmer droht nun eine Schadenersatzzahlung von 150.000 Dollar für jedes der acht Stücke, die auf der Festplatte des Jungen entdeckt worden. Dazu RIAA-Präsident Cary Sherman:

»Die Leute sollen wissen, dass sie ein Risiko eingehen, wenn sie eine beträchtliche Zahl von Dateien zum Kopieren bereitstellen«.

Das Wort »beträchtlich« wird dabei nicht genauer definiert. Ein Witz, über den die betroffene Familie allerdings nicht lachen kann.

»Dreckschleuder« PocketPC

30 Juli 2003

Nachdem mein PocketPC alles vergessen hatte, er mittlerweile aber wieder öfters genutzt wird, unter anderem deswegen, musste ich natürlich in den sauren Apfel beißen und das Ding neu installieren. Ein altes Backup habe ich zwar, aber da ich damals kreuz und quer installierte, wollte ich mir das wirklich nicht antun. Alles sollte frisch drauf und zwar nur das, was wirklich gebraucht wird. Was sich bereits im Einsatz bewährt hat!

Tja, leider bekommen es die wenigsten Softwarehersteller gebacken dem User einfach und simpel eine Cab Datei zur Verfügung zu stellen. Die kann man dann auf den PocketPC schieben, dort aktivieren und die Software installiert sich von selbst. Die Realtität sieht so aus, dass die Installation vom Windowsrechner aus gesteuert wird. Im günstigsten Fall bleiben dabei keine Spuren auf dem Windowsrechner selbst zurück. Im schlechtesten Fall kommt es auch zu einer Installation auf dem Windowsrechner, inklusive Eintrag in Startmenü. Also heißt es im Anschluss auch gleich Software deinstallieren und das Zeug wieder runterschmeißen. Ganz schön mühsam. Aber, nun ist es geschafft!

Tischtennis vom Allerfeinsten

30 Juli 2003

Tischtennis ist ein hartes und schnelles Spiel, nicht zu vergleichen mit dem Freizeitgepingponge auf Spiel- und Campingplätzen. Bei Profis, da geht alles blitzschnell! Da wird gerannt, gehechtet, draufgehauen, dass dem Gegner der Ball regelrecht um die Ohren fliegt und um jeden Ball erbittert gekämpft.

Diese vom Tischtennis ausgehende Faszination hat eine Theatergruppe aus Fernost in wirklich herausragender Weise festgehalten. Einfach genial! (Danke an Alex für den Link)

Traumwagen: Chevy Impala

29 Juli 2003

GTA Vice City und die dort zur Verfügung stehenden Fahrzeuge haben mich dazu angespornt ein paar Nachforschungen anzustellen, über einen Traumwagen, den Chevy Impala. Bei meiner Netzrecherche bin ich dabei auf »Dave`s 1972 Chevy Impalas« Seite gestoßen, eine Seite die auch wirklich zum Träumen einlädt. Die liebevolle Aufmachung verrät, hier ist wirklich einer voll und ganz dem Impala verfallen. Jeder Seitenaufruf wird von einem Musikstück begleitet, was besonders gut auf der Seite »Impala Over The Years« rüber kommt. Dort lässt es sich durch die Modellreihen der letzten 45 Jahre klicken. Meine Favoriten sind die Modelle der Jahre 1958 bis 1964, während ich die Modelle aus den 90ern sehr einfallslos finde. Das ist Einheitsbrei, ohne Charakter. So macht Chevy fahren doch keinen Spass. Wer Chevy fährt will auffallen, will aus der Reihe tanzen.

Aber, die Welt der Impalas hat auch ihre Schattenseiten, denn leider sind nicht alle so gut erhalten wie dieses Schmuckstück. Der Mensch ist dabei nicht immer unschuldig. Dieser hatte keine Chance der Lava zu entfliehen, während jener Opfer der Menschen wurde, die ihn wohl nicht so lieben gelernt haben, wie Dave. Kein schönes Ende für einen Traumwagen. :-(

Spiel des Herzens

29 Juli 2003

Morgen abend findet im Mannheimer Carl-Benz Stadium das fünfte »Spiel des Herzens« statt. Dabei handelt es sich um ein im Vorfeld des Formel 1 Grand Prix auf dem Hockenheimring ausgetragenes Fussballspiel. Auf dem Platz stehen aber nicht die Spieler von Waldhof Mannheim sondern Formel 1 Fahrer, angeführt von Michael Schumacher, sowie weitere Größen aus Sport und Entertainment. Der Erlös des Spieles soll der RTL Stiftung »Wir helfen Kindern« zu Gute kommen.

Wer sich das Spiel gerne angucken würde, aber morgen abend nicht live in Mannheim dabei sein kann, der kann es auch ab 20 Uhr auf Eurosport verfolgen. (gelesen in der Motorsport aktuell)

Sim City 4 auch für den Mac

29 Juli 2003

Sim City 4 wird es demnächst auch für den Mac geben. (zu lesen bei golem.de) Nicht selbstverständlich, denn nur ganz wenige PC Spiele schaffen es überhaupt auf den Macintosh.

Sim City selbst habe ich in sehr guter Erinnerung. Damals noch auf einem Atari ST beschäftigte ich mich fast täglich damit. Da mir irgendwann die Einfälle ausgingen, trugen die Städte dann auch eher langweilige Namen: Mondaycity, Tuesdaycitiy… . Am meißten Spass machte mir allerdings gar nicht mal das Aufbauen selbst, sondern eher das Umstrukturieren, wenn die ganze Spielwelt vollgebaut war. Erst recht beim Nachfolger Sim City 3000, bei dem es darum ging Platz für die riesigen Hochhäuser zu schaffen.

Kostenlos Telefonieren

28 Juli 2003

Eine Werbepause während Dallas auf Kabel 1 machte mich auf eine neue Möglichkeit der kostenlosen Kommunikation aufmerksam. Eine interessante Sache für alle Pfennigfuchser, denen die billigen Tarife immer noch zu teuer sind. Der Telefonhit aus den USA ist nun auch bei uns verfügbar: R-Talk.

Dahinter verbirgt sich aber nichts anderes als das gute alte R-Gespräch. Das gab es bei uns doch auch schon in den Fünfzigern. (Da ich selbst den Beweis nicht liefern kann, muss ich auf einen Film verweisen: “Immer die Radfahrer” mit Heinz Erhardt).

Also eigentlich nichts Neues. Der Angerufene übernimmt bei dieser Abrechnungsart die Kosten. Dieser Vorteil für den Anrufenden ist aber auch der Haken an der Sache! Übertreibt man`s oder ist nicht gerade gut Freund mit dem Angerufenen (was auch schnell passieren kann, wenn man es bei guten Freunden übertreibt! ;-) ), kann man wahrscheinlich probieren bis man schwarz wird, der Gesprächspartner wird das Gespräch nicht annehmen.

»Deutsche« Bank?

28 Juli 2003

Der geplante Abbau von weiteren 5500 Stellen aus dem IT-Sektor, die an externe Dienstleister vergeben oder in Niedriglohnländer ausgelagert werden, gibt zu denken. (gelesen in der Süddeutschen) In Zeiten, in denen der IT-Markt sich ohnehin schon in einer schwierigen Situation befindet, sollte ein Unternehmen, dass sich mit dem Namen »Deutsche« Bank schmückt, sich auch zu dem Land dessen Namen es trägt, bekennen.

Gut, ich vergesse, die Deutsche Bank ist keine staatliche Institution, nicht die Notenbank, mit der sie schon früher verwechselt wurde, ob ihrer ähnlichen Logos. Aber dennoch, ist es zuviel verlangt, etwas Verantwortungsbewusstsein zu zeigen gegenüber dem Land, dessen Namen die Bank trägt?

Aber, eine deutsche Bank ist sie ja schon lange nicht mehr. Die internationalen Aktivitäten überwiegen. Die Deutsche Bank hat sich zu einem Global Player entwickelt und für einen Global Player gelten andere Grundlagen und Spielregeln, um beim Geschäft ums große Geld mitzumischen.

Das Vertrauen der 5500 Ehemaligen, denen die Bank bisher vertraut hat, in die Bank ist getrübt. Sie werden jedoch sicherlich reagieren und ihre Bankgeschäfte künftig einem anderen Partner anvertrauen. Schließlich wissen sie ja aus erster Hand, dass Vetrauen der Anfang von allem ist. Wenn auch manchmal nur für kurze Dauer.