Der geplante Abbau von weiteren 5500 Stellen aus dem IT-Sektor, die an externe Dienstleister vergeben oder in Niedriglohnländer ausgelagert werden, gibt zu denken. (gelesen in der Süddeutschen) In Zeiten, in denen der IT-Markt sich ohnehin schon in einer schwierigen Situation befindet, sollte ein Unternehmen, dass sich mit dem Namen »Deutsche« Bank schmückt, sich auch zu dem Land dessen Namen es trägt, bekennen.
Gut, ich vergesse, die Deutsche Bank ist keine staatliche Institution, nicht die Notenbank, mit der sie schon früher verwechselt wurde, ob ihrer ähnlichen Logos. Aber dennoch, ist es zuviel verlangt, etwas Verantwortungsbewusstsein zu zeigen gegenüber dem Land, dessen Namen die Bank trägt?
Aber, eine deutsche Bank ist sie ja schon lange nicht mehr. Die internationalen Aktivitäten überwiegen. Die Deutsche Bank hat sich zu einem Global Player entwickelt und für einen Global Player gelten andere Grundlagen und Spielregeln, um beim Geschäft ums große Geld mitzumischen.
Das Vertrauen der 5500 Ehemaligen, denen die Bank bisher vertraut hat, in die Bank ist getrübt. Sie werden jedoch sicherlich reagieren und ihre Bankgeschäfte künftig einem anderen Partner anvertrauen. Schließlich wissen sie ja aus erster Hand, dass Vetrauen der Anfang von allem ist. Wenn auch manchmal nur für kurze Dauer.