Archiv für Oktober 2003

Das Leiden hat ein Ende

31 Oktober 2003

[Bild: Panther ist endlich eingetroffen]Was war das für eine schreckliche Woche. Überall konnte man verfolgen, wie sich Macbenutzer am neuen Betriebssystem erfreuen, nur ich konnte mich nicht freuen. Mir waren die Hände gebunden. Die frühzeitigie Versandbestätigung entpuppte sich als Luftnummer. Der Vesand sollte sich um 2-3 Tage verzögern, wie mich eine Mail am darauffolgenden Tag informierte. Aus der Traum, der Beginn einer schier unvorstellbaren Leidenswoche. Geplagt von Lustlosigkeit, Langeweile und einer kleinen Erkältung schleppte ich mich von Tag zu Tag. Keine schöne Zeit.

Aber damit ist es nun vorbei! Endlich kann ich auch mitreden, also in Kürze, wenn das neue System läuft! Ein TNT-Kurier brachte mir soeben die zwei langersehnten Pakete! (Panther + Wireless Mouse) Jetzt schnell noch ein Backup machen, sicher ist sicher, und dann hinein in die neue Erlebniswelt! Was für ein prima Start ins Wochenende! :-)

Schumacher stellt sich am 7.11. der Kartkonkurrenz

30 Oktober 2003

Wer schon immer mal davon geträumt hat gegen den Rekord-Weltmeister beim Kartrennen anzutreten bekommt am 7. November in der Frankfurter Eissporthalle die Chance dazu. In zwei Läufen à 15 Minuten werden insgesamt 30 Teilnehmer die Möglichkeit haben sich am 6-fachen Formel 1 Weltmeister zu messen. Zuschauer sind natürlich auch gerne willkommen, denn die Eintrittsgelder kommen karitativen Zwecken zu Gute. (via yahoo!Sport Formel 1)

Öfter mal was Neues

30 Oktober 2003

Mir war irgendwie langweilig. Also habe ich mich kurzerhand entschlossen, mal wieder was Neues auszuprobieren, FreeBSD. Nicht, dass ich mit meiner Gentoo-Linux-Installation unzufrieden gewesen wäre, aber irgendwie will bei den langen Kompilierungsorgien doch keine richtige Freude aufkommen. Ich sehe keine große Erfüllung darin, den Kompiler Stunden bevor man ein Programm testen will anschmeißen zu müssen. Gut, das ist der Preis den man für Aktualität zahlen muss, schon klar.

Wie gesagt, die Trennung von meiner Gentoo-Installation viel mir nicht sonderlich schwer und somit war der Weg frei für FreeBSD. Die Installation lief angenehm und zügig, zum einen dank der gut geschriebenen Installationsanleitung, zum anderen durch das Systemtool sysinstall, das Schritt für Schritt durch die Installation leitet. Mit ein Grund, warum die Insallation so zügig ging war natürlich auch, dass ich mich für das Mini-ISO-Image des FreeBSD 4.8-STABLE-Releases entschied und die Aufteilung der Festplatte der angebotenen Auto-Funktion überließ.

Nach der Basisinstallation überprüfte ich nur kurz, ob der Bootmanager auch beide installierten Betriebssysteme ordentlich bootet, eh ich mich an die weitere Konfiguration von FreeBSD machte. Erste Priorität hatte nun Notebook ins Internet zu bringen, um weitere Software aufspielen zu können. Die Aufgabe gestaltete sich aber weniger schwierig als gedacht. Obwohl die Einrichtung unter FreeBSD etwas anders läuft als von Linux her gewöhnt, bei FreeBSD ist der Befehl ifconfig für die Konfiguration zuständig und nicht iwconfig, des weiteren unterscheiden sich die Parameter ein wenig, waren meine Ping-Versuche dank manpages und des deutschen Handbuches sehr bald erfolgreich.

Das Aufspielen weiterer Software konnte beginnen. Teilweise direkt mit pkg_add, teilweise über das Tool sysinstall kam nach und nach alles auf den Rechner, was man so braucht. KDE, Gnome2, gimp und natürlich eine andere Shell, die bash. Die Einrichtung von XFree86 machte keinerlei Probleme, von meiner Dummheit mal abgesehen. Ich wollte dem X-Windows-System doch glatt weismachen, 1400×1024 sei eine gültige Auflösung. Als ich meinen Fehler korrigierte und 1050 statt 1024 eintrug, lief X schließlich auch mit dieser Auflösung einwandfrei. Die Möglichkeit kdm statt xdm zu verwenden und beim Start ausführen zu lassen war auch schnell gefunden, man kann das ganz einfach über die Datei /etc/ttys steuern.

Einiges Kopfzerbrechen bereitete mir allerdings die Konfiguration der Soundkarte, einer Maestro-2. Sie läuft immer noch nicht, weil das Laden der Kernelmodule via kldload alleine dem Notebook leider keine Töne entlocken konnte. Meine Recherchen in Newsgroups haben ergeben, dass es wohl allgemein ein Problem mit der Maestro-2 zu geben scheint. Durch mögliche Lösungansätze muss ich mich erst noch durcharbeiten.

Erstes Fazit: Ich bin angenehm überrascht, die Installation von FreeBSD lief insgesamt sehr flott, ich glaube so schnell bin ich noch nie zu einem lauffähigem X-System gekommen, von einer eingelegten Knoppix-CD mal abgesehen. Das Handbuch ist eine gute Hilfe bei der Installation und Konfiguration des Systems. Einziger Wehrmutstropfen ist also die fehlende Soundunterstützung, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das Problem auch noch lösen werde. Wenn nicht, könnte ich es auch verschmerzen, weil für Musik eh der Mac zuständig ist.

Schreibtisch-Renner

30 Oktober 2003

Obwohl ich ein riesen Formel 1 Fan bin, muss ich zugeben, dass kein Formel 1 Modell meinen Schreibtisch ziert. Eigentlich schade. Das würde ich gerne ändern. Ein normales Modell bei dem sich gerade mal die Lenkung bewegen lässt, wäre mir allerdings etwas zu langweilig. Der Lego F1 Racer, wenn auch nicht ganz authentisch, wäre da schon eher nach meinem Geschmack. Wäre, denn den gibt`s leider nicht in Silber! :-/

Waschküche

30 Oktober 2003

Was eine Waschküche da draußen. Heute mag es gar nicht richtig hell werden. :-(

Sondermülldeponie vs. Künstliches Riff

30 Oktober 2003

Die New Yorker U-Bahnwagen, die 40 Jahre lang im Einsatz waren, haben ausgedient, wie das ZDF Mittagsmagazin eben berichtete. Sie sind aber keineswegs nutzlos geworden, die bis auf das Stahlgerippe und die Asbestisolierung ausgeschlachteten Wagen werden schätzungsweise die nächsten 25 Jahre Fischen und Pflanzen 20 km vor der Küste New Jerseys einen neuen Lebensraum bieten. Erste Tauchgänge sollen gezeigt haben, dass die künstlichen Riffe zahlreiche Fisch- und Pflanzenarten angezogen haben. So sehen amerikanische Lösungen aus, alle profitieren davon. Die Entsorgung ist billig, sie schafft neuen Lebensraum, also alles bestens. Moment mal, und was ist mit dem Asbest? Der muss bei uns schließlich auf die Sondermülldeponie. Um den müsse man sich gar keine Sorgen machen, so ein Verantwortlicher, der sei nämlich, wenn er einmal mit Wasser in Verbindung gebracht wurde, vollkommen ungefährlich. Na dann!

Asbest ist heute auch ein Thema in der Frankfurter Rundschau. Im Artikel Flugzeugträger irrt als “Fliegender Holländer” durchs Mittelmeer geht es um militärische Altlasten und ihre Entsorgung, bei der es mehr um den Preis geht, als um eine fachgerechte Entsorgung. Ganz oben auf der Liste der Umweltschützer steht dabei wieder mal Amerika. George W. Bush hat den Export zum Zweck des Abwrackens erlaubt, nachdem sich Clinton noch dagegen ausgesprochen hatte. So wird in Kürze der erste Konvoi mit alten Kriegsschiffen voller Schadstoffe in einer Werft in England ankommen. Das US-Militär und die Werften werden ihren Schnitt machen, ob die Umwelt hier auch so gut wegkommt, wie angeblich im Fall der Eisenbahnwagen, mag bezweifelt werden.

Bombendrohung im Frankfurter Hbf

30 Oktober 2003

Das ist wohl zur Zeit Masche. Nach anderen Städten hat es nun auch Frankfurt erwischt. Bombendrohung im Hauptbahnhof. Zuerst musste der Bahnhof geräumt werden und mittlerweile auch noch der Bahnhofsvorplatz, wie meine Schwester, die vor Ort live dabei ist, mir eben via Mobiltelefon berichtet hat. In den Medien ist allerdings von der Sache noch nichts zu erfahren, sowohl das Fernsehen als auch das Radio schweigt sich darüber aus. Andere Themen wie Sonnensturm, Feuersturm und entlassene Trainer sind wichtiger. Da jetzt erstmal die Feuerwehr und Polizei am Werke sind und an an ein Weiterkommen vorerst nicht zu denken ist, hat sich meine Reporterin vor Ort dazu entschlossen, sich erstmal ein Tässchen in einem Café zu genehmigen, mit der Hoffnung, dass es bald Entwarnung gibt und der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann.

It`s gettin` hot up there

29 Oktober 2003

Seit kurzem kann man in den USA nicht nur günstig fliegen, sondern gleichzeitig auch noch den Sevice der Hooters-Hostessen genießen, den man sonst nur von den Hooters-Restaurants am Boden her kennt. Hooters-Air erobert den Luftraum. Zahlreich strömen die vorwiegend männlichen Kunden in die Flugzeuge der neuen Airline. Kein Wunder, billig können viele, so netten Service gibt es aber nicht überall. Die Attraktionen in Form von knappen Shirts sollen, so hoffen zumindest einige Ehefrauen, ihren Männern die Flugangst nehmen, weil sie auf andere Gedanken kommen. Klar, dass die Männer den Service begrüßen. Und was meint eine 21 jährige Hooters-Hostess zu ihrem neuen Arbeitsplatz über den Woken? »You`re taking care of people and at the same time they are having a good time«. So einfach kann man das sehen. :-)

(gelesen in der Spotlight)

Schiffstour im Havelrevier

29 Oktober 2003

Zu einem virtuellen Segelturn durch das Havelrevier rund um Potsdam lädt die Seite »Wassererlebnis Brandenburg« ein. Für Abwechslung ist gesorgt. Neben kleinen Wasserstraßen, können auch Seen durchsegelt werden. Keine Angst, zum Ruder muss dabei nicht gegriffen werden, der Wind bläst glücklicherweise immer ordentlich und aus der richtigen Richtung. Die Erlebniswelt bietet zahlreiche Anlegestellen, Landgänge quasi, während denen man das Gebiet mit Hilfe von Texten, Bildern und Videos genauer kennen lernen kann. Da bleibt mir nur noch zu sagen: Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter`m Kiel! (Surftipp Sat 1 Text, S. 511)

Bastel dir einen

28 Oktober 2003

Einfach die Vorlage ausdrucken, aussschneiden, zusammenkleben, et voilà, fertig ist der Papier-iPod. Der kommt zwar von der Funktionalität nicht ganz an das Original ran, gerade im technischen Bereich müssen deutliche Abstriche gemacht werden, zum Angeben sollte er aber allemal gut sein. Eine ideale Lösung ist der Bastel-iPod für alle, die den iPod zwar ober-chic finden, aber sonst keine Verwendung für ihn haben. Morgen kleb` ich mir einen zusammen! ;-) (Surftipp auf XXL)