Archiv für März 2004

The Beatles – Rekorde ohne Ende

31 März 2004

Rekorde über Rekorde, so kann eigentlich die Geschichte der Beatles beschrieben werden. Einer sticht aber besonders heraus. Heute vor 40 Jahren stellten die Beatles einen bis heute ungebrochenen und wohl auch bis ans Ende aller Tage unbrechbaren Rekord auf. Am 31. März 1964 belegten die Beatles die Plätze 1 bis 5 der Billboard-Hot-100-Charts. Mit den Songs

1. Can`t buy me love

2. Twist and Shout

3. She loves you

4. I want to hold your hand

5. Please please me

verwiesen die Pilzköpfe alle Konkurrenten auf die Plätze.

Rekordverdächtig geht`s auch heute noch zu. Die Ohrwürmer von einst locken immer noch, Eplus geht mit einem auf Kundenfang, mit Erfolg, wenn ich nicht irre. Erfolgreich auch die Beatles. Bis Mitte der Neunziger hatten sie mehr als eine Milliarde Tonträger verkauft. Paul McCartney kann sich über einen Stundenlohn von 5000 Euro freuen, fortlaufende Plattenverkäufe und Radioausstrahlungen machen es möglich. Es sei ihm gegönnt, auch die 1 Milliarde Pfund auf der hohen Kante, weil die Musik einfach zeitlos gut ist. (berichtet auf hr1)

Opel-Zoo um eine Attraktion reicher

31 März 2004

Der Opel-Zoo in Kronberg ist um eine Attraktion reicher. Heute wurde der »hessische Bauernhof« für die Besucher geöffnet. Ähnlich wie beim Hessenpark ist das Gebäude begehbar und der Besucher kann bestaunen, was zu einem hessischen Bauernhof so alles gehört(e). Der Opel-Zoo würde nicht den Titel Zoo tragen, wenn die neue Attraktion nicht auch etwas mit Tieren zu tun hätte. So sind neben Heulager und Futterküche auch die typischen, hessischen Nutz- und Haustiere wie Rhönschafe oder die Bunte Deutsche Edelziege (wie kann man sich die denn vorstellen? ;) ) zu bestaunen, die im modernen Landleben längst von Maschinen oder, wie es heißt, leistungsfähigereren Tieren ersetzt wurden.

Der Opel-Zoo ist täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos, Anfahrtsskizze und mehr gibt es unter www.opel-zoo.de. (gehorcht auf hr1)

Kampfhamster

31 März 2004

»Jamie got a gun« (via ICQ von Alex)

Heute: Die lange `Derrick`-Nacht im ZDF

31 März 2004

Passend zum Start des neuen Derrick Trickfilmes schaltet das ZDF heute Nacht die lange `Derrick`-Nacht. Gesendet werden vier Folgen der Kultserie. Leider ist nur eine Folge aus den früheren Jahren dabei. Damals in den Siebzigern war Derrick noch drahtig, ist noch gerannt, hat mit Schlägen gedroht, wurde auch mal laut, schickte einen Lümmel auch schon mal zu Boden. Der Betroffene hatta dabei noch richtig Angst, der Schweiß floß in Strömen. Überhaupt das Milieu, damals wurde noch richtig in die Clubs geschaut. Nicht nur in die Schickimicki-Villen und in der besseren Gesellschaft ein Kaffeekränzchen abghalten. Keine Stehermittlungen und im Polizeipräsidium abgehaltene Grübelorgien. Es ging raus auf die Strasse, Aktion, begleitet von fetziger Mucke.

Die lange `Derrick`-Nacht, heute Nacht ab 0:25 im ZDF. Praktischerweise kommen die Folgen nach Jahreszahlen geordnet, mit fortlaufender Uhrzeit wird Derrick also immer älter, die Drehbücher ruhiger und man kann gewiss sein, dass man dann irgendwann nach Folge eins oder zwei doch noch seinen Schlaf findet.

Nochmal als Begleitung:

Die Krimi Homepage Derrick

Alles rund ums Bier

31 März 2004

gibt`s hier: Die erste deutsche Biersekte. (Gelesen bei `nem gepflegten, nein nicht Bier, sondern Teechen, in der TLZ)

Kubrick Fans aufgehorcht

30 März 2004

Die Stanley Kubrick Exhibition kann von heute an bis zum 4. Juli im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main gesichtet werden. Ausgestellt werden auf 1200 Quadratmeter zahlreiche Objekte aus dem Nachlass Kubricks, von Kostüme, über Requisiten bis hin zu technischem Equipment. Fotografien, Filmmaterial und eine noch nicht überschaubare Anzahl an schriftlichen Dokumenten runden die kreativen Teile der Ausstellung ab.

Kettenwechsel

30 März 2004

[Bild: Motorsäge]Viele kennen eine Kettensäge nur aus dem Fernsehen oder aus GTA Vice City. Gerade bei GTA wird dabei ein falsche Eindruck erweckt. Die Kettensäge schneidet sich ohne Abnutzungserscheinungen durch alles, was ihr vor die Kette kommt. Sei es nun Metall oder weichere Materialien. Für eine echte wäre das die Hölle! Bei ihr zeigen sich bereits nach einem harten Winter mit viel Holzarbeiten deutliche Abnutzungserscheinungen. An einen schnellen, sauberen Schnitt ist dann nicht mehr zu denken. Einzige Lösung: Ein Kettenwechel!

Die Sache ist weniger schwierig als man denkt. Ein paar Schrauben gelöst, schon ist die Seitenverkleidung runter, die Schiene kann zurückgeschoben, die Kette gelockert und in Folge die Schiene entnommen werden (Aufbau einer Kettensäge). Jetzt noch ein wenig Gefummel und mit dem richtigen Winkel kann auch die Kette entfernt werden. Die Gelegenheit sollte man beim Schopfe packen und mal ordentlich sauber machen im Inneren. Raus mit der pappigen, alten Sägespäne-Bio-Kettensägenöl-Pampe. Danach heißt es die neue, beziehungsweise frisch geschliffene Kette aufziehen, Schiene wieder einsetzen, mit der Spannschraube entsprechend spannen und schließlich die Verschalung, zugleich Halterung für die Schiene, wieder anbringen. Fertig, Operation gelungen. Nun schneidet sie wieder ratzfatz durch`s Holz und sie hat ihren Schrecken wieder. So eine nackte Motorsäge sieht ja doch ein wenig lächerlich aus.

[Bild: gemachtes Holz]
gemachtes Holz
[Bild: Kettensäge ohne Schrecken]
Kettensäge ohne Schrecken

Noch ein Nachbrenner: Eine kurze Geschichte der »Mac« Mcculloch Kettensägen, hier.


Gestatten: »Lichtnieser«

30 März 2004

Wetten, dass ich es schaffe, jeden sonnigen Morgen innerhalb der gleichen 100m auf dem Weg zur U-Bahn-Haltestelle zu niesen? Ach was, wetten, da brauche ich eigentlich gar nicht wetten, ich schaffe es ja, definitiv! Die ersten 200m laufe ich noch im Schatten. Dichte Tannen lassen die wärmenden Strahlen nicht durch. Danach tauchen sie langsam auf, allmählich prickelt`s in der Nase und *hatschi*. Wie würde man in der Computerwelt sagen? Der “Fehler” ist reproduzierbar. Kurze Ursachenforschung bei »Menschen und Medizin in den W-Akten« und es klar: Ich bin ein “Lichtnieser”, mit mir sind etwa 18 – 35 % der Bevölkerung betroffen. Und ich dachte erst, es liegt an der Walldorfschule, die an besagter Stelle zu meiner Rechten steht…

»Spitzentechnologie preiswert«,

30 März 2004

so warb einst Atari für seine Computer. Die moderne Formel-1 würde das Konzept ob der “Finanznot” (eher ungerechte Verteilung) nur allzugerne kopieren. Spitzentechnologie ist kein Problem, preiswert schon: So viel Geld verschlingt die Formel 1 (Yahoo!Sport). Bei 2,141 Milliarden Euro, die 2003 verbraten wurden schlackern einem die Ohren. Dieses Jahr sollten es sogar noch etwas mehr sein. Mal über den Teich geschaut, mit dem gleichen Geld könnte man laut Kostenliste locker 214,1 Champ Car Teams unterhalten. Und selbst die können sich nicht gerade über Sponsoren, die einem die Türe einrennen, beklagen. Bis zum “preiswert” ist also noch eine Menge Optimierungs- und Sparpotential. Und wenn die kleinen Teams bis dahin durchhalten und vielleicht neue hinzukommen, dann kann sich der Fan unter Umständen auch mal wieder über ein volles Feld und spannende Rennen voller Aktion freuen. Bis dahin wäre ein guter Weg im Reifenkrieg Frieden zu stiften, einen Hersteller herauszupicken und in Zukunft auf Standardreifen für alle zu setzen. Damit wäre wenigstens einer der benötigten Parameter für ein schnelles Auto schon mal weg. Und wenn man dann auch noch einen Vorjahreswagen kaufen könnte, perfekt. Jaja, ich weiß, Wunschdenken. In Pole Position damals hat es aber wunderbar geklappt. Bereits im ersten Jahr mit einem zusammengekauften Benetton/Williams-Renault konnte mein Yota-Team gut mitgefahren und sogar einige Siege einstreichen!

Ärztin kassiert ab …

29 März 2004

… aber so lange es nicht an meine Tasche geht, Glückwunsch: »Ärztin ist erste Euro-Millionärin bei Günther Jauch«.