Archiv für September 2004

P wie Pause und wie…

21 September 2004

[Bild: Polnische Flagge]So Leute, ich mach dann mal für zwei Wochen Pause. Schau mir ein wenig eines der neuen EU-Beitrittsländer an, Polen. Ich hoffe, dass weder ich noch das Blog hier in der Zwischenzeit gestohlen werden. Hier geht`s frühestens nach dem Tag der Deutschen Einheit weiter. Bis die Tage – bin weg!

Schmucker Zweitürer aus den 60ern: Volvo Polar

20 September 2004

[Bild: Volvo Polar schräg von vorne] [Bild: Volvo Polar schräg von hinten]

Nicht mehr ganz blütenweiß präsentierte sich dieser Volvo Polar auf der Solmsstraße letzte Woche, hier und da zeigen sich bereits ein paar Roststellen. Dennoch, er kommt schon irgendwie schnittig. Noch schnittiger finde ich allerding diesen VOLVO 245 P 1800 Coupe von 1966, den ich eben bei AutoScout24 auf der Suche nach der Typbezeichnung meines Volvos hier entdeckte.

Access2Excel

20 September 2004

Die Aufgabe ist eigentlich recht einfach. Daten aus mehrerern Tabellen sollen miteinander verknüpft, aufbereitet und in eine Exceldatei geschrieben werden. Und wie kriegt man die da am besten rein? Klar, via VBA einfach Excel öffnet, eine neue Arbeitsmappe und dann Zelle für Zelle jene füllen. Harmonsiert wunderbar mit der Arbeitsweise der Abfrage und der Aufbereitung der Daten. Nur, schnell ist das nicht. Um ehrlich zu sein, es ist grottenlahm. Selbst bei visible = false. Also muss da eine andere Lösung her. Da ist sie schon. Man schreibe sich einfach eine Funktion die eine temporäre Tabelle gemäß den benötigten Feldern anlegt, haut dort dann alle Daten rein und macht am Ende den Einzeiler DoCmd.TransferSpreadsheet acExport. Nicht gerade der direkte Weg, aber so geht`s ab!

Reifenduft statt Morgenluft schnuppern

20 September 2004

Ein Golf II Fahrer ging heute Morgen beim Versuch einen U3-Schienenersatzverkehrbus zu überholen etwas zu optimistisch an Werk. Halb daneben bemerkte er den bereits bedrohlich nahe gekommenen entgegenkommenden Audi A4 und legte eine fette Vollbremsung hin, bei der die Reifen so richtig quitschten und qualmten (ABS war ja damals noch nich so…). Ah, ich sage euch, ich liebe den Geruch von Gummi am Morgen! Nicht wirklich. Pfui Teufel. Mir unbegreiflich wie sich das manche freiwillig antun können, bei so Veranstaltungen, man sieht es ab und an mal im Fernsehen, bei denen sich Reifen auf Reifen in Luft auflösen, bis sie platzen.

Wenn die PowerBook Tastatur mal wieder nicht gehorchen will…

20 September 2004

Erster Gedanke, wenn auf Befehel à la Apfel-T nicht die gewünschten Aktionen zu sehen sind, oh Gott, was ist jetzt kaputt! Gar nichts! Denn da gibt es so eine kleine Taste auf der “Num.” und “F6″ steht, die gerne mal mit in die Knie geht (Mistding!), wenn die Lautstärke mit Taste F5 erhöht wird und die, ob sie nun mit Absicht gedrückt wurde oder nicht, grün leuchtet. Je nach Lichtverhältnissen deutlicher oder nur ganz zart, kaum wahrnehmbar.

Lange blieb mir der eigentliche Nutzen der Taste verschlossen. Zum Zahlen eingeben? Das geht über die normalen Zahlentasten viel einfacher, zumindest hier auf dem PowerBook. Nein, die Taste musste für etwas anders gut sein. Eben machte es »klick«! Dahinter verbirgt sich eine Sicherheitstaste für alle, die mit Apfel-Q auf dem Kriegsfuß stehen, und das dürfte wohl jeder Switcher irgendwann mal gewesen sein. Vorbei! Einfach die Num.-Taste aktivieren und eine versehentlich gedrückte Apfel-Q-Tastenkombination kann den Ergebnissen harter stundenlanger Arbeit nichts mehr anhaben. Dummerweise, das ist dann wirklich nicht so clever, lassen sich mit aktivierter Sicherheitstaste wirklich nur Zahlen, sowie die Zeichen /*-=+ eingeben. Aber das ist ja kein Problem. Man ist ja einfallsreich. Schreibt man statt Andreas halt zum Beispiel 65*110*100*114*101*97*115. Etwas aufwändiger, aber das sollte einem die Sache und die Schonung der eigenen Nerven ja schon wert sein.

Und sonst

19 September 2004

Heute keine Bilder vom Wochenende

19 September 2004

Nene, nicht gleich unterstellen, ich hätte nichts gemacht. Ganz so ist es nicht. Immerhin habe ich die Abendsonne am Freitag Abend oben auf dem Feldberg genossen (und den Rest vom Wochenende gefaulenzt :) ). Aber, es gab einfach nichts Interessantes oder Neues abzulichten. Zum x. Mal das Feldbergplateau ist ja auch nicht so prickelnd. Obwohl, als ich mir oben so den Sendemast anschaute grübelte ich darüber nach, ob das schon der umgerüstete ist für DVB-T oder noch der alte. Habe ihn mir schon seit längerem nicht mehr genau angesehen. Es ist der umgerüstete, wie aus dem Artikel »Spektakulärer Umbau am hr-Sender “Großer Feldberg”« auf hr-online.de folgt.

Sonst gibt`s eigentlich nichts zu berichten. Ah, oder doch. Es fällt auf, dass eine alte, zwischenzeitlich, gerade bei den Jüngeren, aus der Mode gekommene Freizeitbeschäftigung wieder mehr und mehr Zulauf findet. Das Wandern. Oh, ich bitte um Entschuldigung, wenn ich jetzt jemanden gekränkt haben sollte, ich meine natürlich das Walking / Power Walking. Eigentlich ist damit “schnelles sportliches Gehen” gemeint, bei den meisten kommt es aber einem gemütlichen Wandern deutlich näher. Doch, clevere Geschäftsmänner und Frauen haben sich etwas einfallen lassen, um es anders aussehen zu lassen und nebenbei noch etwas Asche zu verdienen. Man kreiere einen sportlich, passenden Dress, nehme dazu die von der letzten Wintersaison übrig gebliebenen Ski-, und für die besonders großen Leute, Langlaufstöcke, schraube die Teller ab und verpasse dem Ganzen am Ende noch einen hippen Namen. Schon rollt der Rubel, alles kauft und läuft, äh, `tschuldigung, geht, aber schnell!

Meine Musiksammlung schreit nach Zuneigung

19 September 2004

Ui, na da habe ich aber noch einiges vor mir. Von insgesamt 4914 Titeln in meiner iTunes Musiksammlung

  • wurden 2249 noch nie gespielt (d.h. bei iTunes, noch nie komplett durchgehört)
  • haben 4798 Titel noch keine Wertung (habe mich bislang immer vor gedrückt, wird jetzt aber konsequent nach und nach gesetzt)
  • sind bei 2954 keine Angaben zum Jahr vorhanden (wichtig für Musik der XXer)

und allgemein ist die Anzahl der Songs, die immer noch unvollständige oder durcheinandergeratene Tag-Informationen haben, immens hoch! Und das kann ich eigentlich gar nicht leiden (“Ich lege Wert auf vollständige Mp3-Tags“).

Formel 1 – Es brennt!

19 September 2004

Sie wussten von nichts, doch deutlicher hätte es das Minardi-Team letztes Wochenende in Monza nicht zeigen können, als Gianmaria Brunis Minardi während eines Boxenstopps Feuer fing. Es brennt in der Formel 1 und seit Freitag sogar lichterloh!

»Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben« – Abgedroschen, aber wahr. Auf die positive Meldung, dass Jaques Villeneuve in den noch ausstehenden Rennen für Renault an den Start und in den nächten beiden Jahren für Sauber auf Punktejagd gehen wird, folgte am Freitag die Horror-Meldung: »Jaguar und Ford ziehen sich zurück«. Wow, das ist mal ein Schuss vor den Bug. Ein Signal an alle, die bisher nur immer hübsch mit dem Kopf genickt, aber im Nachhinein doch nichts getan haben. Die Formel 1 steht vor einem riesigen Problem und ich meine dabei nicht jenes, ob die Teamchefs sich endlich mal über die Regeln für die nächsten Jahre einigen können.

Die Formel 1 droht noch mehr von ihrer einstigen Vielfarbigkeit zu verlieren. In den neunziger Jahren verblasste die Formel 1 schon deutlich. Mit der aktuellen Situation könnte die Formel 1 zwei weitere Farben verlieren. Das Jordan-Gelb und das Minardi Schwarz-Weiß-Grün. Beide Teams setzten bislang auf die Kundentriebwerke von Cosworth, eine Ford-Tochter. Inwieweit Cosworth weiterhin Motoren liefern können wird, ist ungewiss, in direkter Folge mehr denn je die Zukunft der beiden Teams: Muss Jordan aufgeben? Regierung soll Minardi helfen (Und die Meldung kam noch vor der Horrormeldung! Mittlerweile haben sich die Teamchefs auch zur neuen Situation geäußert. Während man bei Minardi “nicht besorgt” ist ist Eddie Jordan über Ford-Rückzug “betrübt”.).

Es ist allerhöchste Eisenbahn. Eine Sekunde vor Zwölf! Villeneuve sagt das Richtige: »Die Formel 1 muss bunt bleiben«. Von den 18 Teams, die 1991 beim ersten Rennen noch an den Start gingen (McLaren, Tyrrell, Williams, Brabham, Footwork, Lotus, Fondmetal, Leyton House, AGS, Benetton, Dallara BMS, Minardi, Ligier, Ferrari, Lola, Coloni, Jordan und Lamborghini) blieben bis heute gerade mal sieben Stück übrig (McLaren, Williams, BAR (ehemals Tyrrell), Renault (ehemals Benetton), Minardi, Ferrari, Jordan) und ganze drei Teams (Sauber, Toyota, Jaguar (ehemals Stewart)) gesellten sich neu hinzu.

Für den Fan ist klar. Es muss etwas passieren. Die Formel 1 muss billiger werden, Kundenautos müssen her und die dazu passenden Motoren. Nicht nur, damit das Feld schön bunt bleibt, sondern damit auch die Nachwuchsfahrer eine Chance bekommen. Nicht vergessen darf man, wieviele Fahrer sich bislang ihre Sporen bei den beiden Teams, die nun auf der Kippe stehen, verdient oder gar ihre Rennkarriere dort begonnen haben. Mehr als das halbe Fahrerfeld (Zsolt Baumgartner (Minardi), Gianmaria Bruni (Minardi), Fernando Alonso (Minardi), Jarno Trulli (Minardi + Jordan), Michael Schumacher (Jordan), Ralf Schumacher (Jordan), Rubens Barrichello (Jordan), Mark Webber (Minardi), Takuma Sato (Jordan), Giancarlo Fisichella (Minardi + Jordan), Ricardo Zonta (Jordan), Nick Heidfeld (Jordan), Giorgio Pantano (Jordan)). Ja, sogar ein mittlerweile recht berühmter und erfolgreicher Rennfahrer ist darunter, Michael Schumacher. Ein Blick rüber über den Teich (Cart) sollte die Richtung weisen. Doch bei der Formel 1 kann man sich nie sicher sein, welche Wege letztendlich eingeschlagen werden. Die naheliegensten sind es meist nicht. Und wenn man von Bernie Eccelstone hört, was er zu einem Einsatz eines dritten Autos der Top-Teams zwecks Feldauffüllung sagt (“Das würde uns kommende Saison vielleicht 20 konkurrenzfähige Autos auf der Startaufstellung bescheren…”), dann kann das einfach nichts Gutes bedeuten. (Daten und Infos rund um die Formel 1 und mehr im Motorsportarchiv und auf F1Total.com)

Die Teddys sind unter uns…

16 September 2004

…und täglich werden es mehr. Erst waren es nur Mädels, die ihre Tornister und Rucksäcke damit zierten, dann eroberten sie auch die Herzen von Studentinnen, die ihnen ein Platz am Reisverschluss ihrer abgewetzten Lederrucksäcke spendierten. Die Businessfrauen mit fururistischen Taschen folgten kurz darauf und selbst bei so mancher Omi hat einer ein neues zu Hause gefunden. Und nun sind auch die Männer weich geworden. Gestern sah ich den ersten Schwarze-Tasche-Träger an dem auch einer baumelte. Die Rede ist von diesen süßen kleinen Teddybären, ohne die eine Tasche oder ein Rucksack heute nicht mehr sein kann. Wahrscheinlich wird gar keine(r) mehr ohne verkauft.