Archiv für November 2004

Brummschädel

30 November 2004

Ein Artikel über die elektronische Gesundheitskarte in der heutigen NEWS bereitete mir heute reichlich Kopfschmerzen. Nicht nur wegen der Sache an sich, sondern weil er mich auf dem Weg zur Arbeit dermaßen in den Bann zog, dass ich doch glatt volles Rohr gegen ein auf dem Gehsteig aufgestelltes Baustellenschild gelaufen bin. Wie es der Zufall will ließ ich mich nebenbei auch noch vom iPod beschallen, so hörte ich es auch nicht näher kommen! Pech und zugleich Glück, dass ich mit so gesenktem Kopf unterwegs war, denn ansonsten hätte unter Umständen gleich die neue Brille eine Macke abbekommen. So verlief es einigermaßen glimpflich. Erst hat`s fürchterlich gescheppert (hoffentlich hat keiner geguckt!), ich konnte mich gerade so fangen, das Baustellenschild sich auch, ist zum Glück nicht umgefallen. Zurückgeblieben sind eine Beule auf der Stirn und Kopfschmerzen, die mich über den Tag begleiteten. Sowas ist mir echt auch noch nie passiert. ;)

Nachschlag zum P910i

29 November 2004

Was ich letztens noch vergessen habe, sehr praktisch ist auch das dreigeteilte Display für die Texteingabe. Der obere Bereich dient zur Zahleneingabe, der mittlere auf Höhe eines schwarzen Pfeils zur Eingabe von Großbuchstaben und im unteren sind die Kleinen zu Hause. Mein Favorit ist aber mittlerweile eindeutig die Minitastur. Mit etwas Übung lässt sich damit schon recht flott tippen. Man hat also noch nicht wieder vergessen, was man schreiben wollte, eh das erste Wort komplett ist. ;-)

Angenehm überrascht hat mich bislang die Akkulaufzeit. Dienstag Abend aufgeladen reicht der Saft bis heute. Dabei war das Telefon immer an und wurde vielleicht im Schnitt eine halbe Stunde pro Tag für PDA Dinge genutzt oder/und mit dem Mac via Bluetooth abgeglichen. Dennoch ist der Akku laut Anzeige noch 37 Prozent voll. Das, finde ich ordentlich. Ich hatte Schlimmeres befürchtet, so alle zwei, drei Tage nachladen. Die Helligkeit habe ich allerdings auch auf 20 Prozent reduziert. Das reicht aber völlig! Sonst hat man ja schon fast eine Taschenlampe! *blend*

Praktisch ist auch, dass man senden kann, ohne explizit BlueTooth immer freischalten zu müssen. Eben habe ich zum Beispiel aus QuickWord heraus die Weblog Beiträge rüber zum Mac geschickt, dabei wurde BlueTooth kurz aktiviert, die Datei gesendet und im Anschluss BlueTooth wieder deaktiviert. Feine Sache, so vergisst man es nicht wieder auszumachen und der Akku wird nicht unnötig leergesaugt.

Und wieder etwas zu nutzen gelernt, nämlich die Steuerung via Jog Dial (ein Rädchen an der linken Seite), mit dem es sich nicht nur durch Einträge scrollen lässt, man kann das Rädchen auch drücken um etwas zu selektieren, sowie runter als auch hochdrücken, um zum Beispiel in Menüs zu springen oder zurück. Schon pfiffig.

Ah, und ich habe mich auch mal erkundigt, wie teuer das so mit GPRS ist. Soweit ich das gesehen und mit meiner Online-Rechnung (Cost Control) bei E-Plus verglichen habe kostet 1kb 0,006 Euro. 1MB kostet dementsprechend 6 Euro. Eine tägliche Synchronisation von Avantgo via GPRS drängt sich somit nicht unbedingt auf. Bei 2MB beziehungsweise drei mittlerweile möglichen bei mir ein etwas teurer Spaß sonst. Vielleicht wäre hier die Abrechnung nach Zeit via HSCSD eine günstigere Alternative. In der aktuellen ct meine ich da beim Durchblättern einen Artikel drüber gesehen zu haben. Mal lesen die Tage…

Bescherung …

29 November 2004

… wieder mal heute in Frankfurt West. Vor einem knappen halben Jahr wurde dort bereits die Welt Kompakt verteilt und bekannt gemacht, heute wurde die NEWS unter die Leute gebracht. Ob es eine längere Aktion ist oder eine einmalige? Ich weiß es nicht nur, dass ich mich immer freue wenn ich eine Zeitung in die Hand gedrückt bekomme. Dann habe ich nämlich was zu lesen während der Mittagspause und auf der Heimfahrt. Allerdings habe ich heute noch gar nicht großartig reingesehen, denn während der Heimfahrt habe ich auf winzigen Tasten rumgetippt und als schließlich damit fertig und im Bus unterwegs war, da hat der Fahrer auf Dämmerlicht gestellt. :/ Gleich nehme ich sie mir aber noch vor!

Der erste Absturz …

29 November 2004

… des neuen Spielzeugs hat nicht lange auf sich warten lassen. Und dreimal dürft ihr raten wer Schuld war. Richtig! QuickWord! Das war aber auch schwer. Bei sowas fühlt man sich gleich heimisch, dabei ist das Produkt nicht mal aus Redmond, auch wenn man vom Namen her darauf schließen könnte. Hier wurde wohl etwas zu sehr auf Kompatibilität geachtet, im negativen Sinne. Man muss aber nicht alles übernehmen! ;)

Gefährlich: Bonbon lutschen!

29 November 2004

Mir blieb eines heute Morgen im Hals stecken. Ich lauf so zur Bahn und lutsche vergnügt, überquere die Straße, schwing mich wieder den Bordstein hoch, atme dabei ganz dumm ein durch den Mund und schwups steckte das Bonbon in der Halsgegend. Ein sehr bedrückendes Gefühl. Mensch hat das gedrückt! Zum Glück habe ich immer Wasser dabei. Ein kräftiger Schluck und der Druck war weg. Gerettet!

Neues Spielzeug: P910i

25 November 2004

[Bild: Sony Ericsson P910i]Ich habe mir mal wieder ein neues Spielzeug gegönnt. Nachdem mein altes Nokia 6210 bereits dem mir immer noch sehr am Herzen liegenden T610 weichen musste, muss nun letzteres dem P910i Platz machen!

PDA Funktionalitäten wollte ich endlich wieder nutzen, dies aber so komfortabel und kompakt wie möglich. Bislang war dafür mein PocketPC zuständig. Doch diesen immer mitzuschleppen und zudem noch Mobiltelefon, iPod und Kamera, das wurde mir auf Dauer zuviel, zudem die Synchronisation via USB-Kabel lästig. Seit August versauerte der PocketPC mehr und mehr in der Ecke (Im Stich gelassen …).

Natürlich hätte ich auch ein anderes Smartphone nehmen können, jedoch viel meine Wahl auf das P910i, weil ich es schick finde, von der Größe akzeptabel, es mit dem Mac auch ohne Zusatzsoftware zusammenspielt und weil ich bislang mit dem T610 aus gleichem Hause sehr zufrieden war.

Erst war ich ja skeptisch, ob ich wirklich zuschlagen soll. Von einem trägen Betriebssystem war in Tests zu lesen usw.. Das kann ich jetzt nur teilweise bestätigen. Ab und zu nimmt es sich eine Auszeit, wenn Einstellungen oder Programme das erste Mal geöffnet werden. Sie ist aber erträglich und, so ist meine Erfahrung, wurden die Programme einmal geöffnet, geht alles flott von der Hand. Sie sind wohl im Hintergrund noch aktiv, so wie man es vom PocketPC her kennt. Übrigens, von einem trägen Betriebssystem wurde auch vor zwei Jahren berichtet, als ich mich für einen Mac entschieden habe. Wie gut, dass ich mir gerne selbst ein Bild von einer Sache mache! ;) Dienstag Abend kam es dann an, das neue Spielzeug.

Nach dem Öffnen der Verpackung habe ich erstmal gestaunt. Was da alles drin ist! Das Telefon natürlich, dann noch ein Headset, Software, eine kleiner Schraubenschlüssel zum Abschrauben der Minitastatur, eine Schutzkappe, die USB-Sync-Station, Ladegerät, eine Schutzkappe zum Aufstecken, falls die Tastatur abgenommen wurde, eine Tasche, ein Putztuch, ein Schnürchen und, jetzt kommt`s, ein dickes deutschsprachiges Handbuch. Ja wirklich. Ein komplettes Handbuch in deutscher Sprache. So etwas ist man gar nicht mehr gewöhnt. Mittlerweile ist es ja gang und gäbe Handbücher nur noch als PDF anzubieten und nur noch in eine Kurzversion als gedruckte Ausgabe beizulegen. Hier nicht! Dickes Lob!

Vom Betrieb her kann ich bislang nicht meckern. Alles funktioniert soweit sehr gut, es macht Spass mit dem Telefon zu arbeiten. Ob Notizen, die Kalender, Word, Excel oder die Telefonfunktionaliät, man findet sich schnell zurecht und lässt sich gut steuern. Für die Eingabe und Steuerung hat man in der Regel mehrere Möglichkeiten. Z.B. kann man mit einem Rädchen durch Einträge rattern oder halt mit dem mitgelieferten Stift auf dem Bildschirm hoch und runterscrollen. Für die Texteingabe stehen auch viele Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Bildschirmtastatur, die Minitastatur oder Texteingabe per Stift. Mit allen kann man zurecht kommen. Die Minitastatur ist zwar in der Tat etwas klein geraten, man braucht aber nicht zwingend, zumindest ich nicht, mit den Fingerspitzen drauf zu drücken. Meiner Erfahrung nach lässt es sich recht flott tippen, wenn man einfach den Buchstaben anvisiert und drückt ohne großartig nachzudenken, ob man jetzt nur ihn trifft oder vielleicht noch einen anderen an der Seite streift. Die Kraft reicht in der Regel nicht aus, um mehrer Buchstaben gleichzeitig zu drücken.

Pfiffig ist die Sache mit den zwei Bildschirmvarianten für die jeweils ein eigenes Hintergrundbild definiert werden kann. Gesteuert werden sie durch die Tastatur. Ist sie geschlossen ist die PDA-Funktionaliät mehr oder weniger aus, das Telefon fungiert als solches. Klappt man sie auf erscheint dann der ganze Bildschirm und mit ihm die Programmauswahl. Nach erledigter Arbeit schließt man die Tastatur einfach wieder und der erste Bildschirmmodus kehrt zurück. War dieser zuvor gesperrt (Tastensperre) ist dieser Stand wieder aktiv. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel an der U-Bahn-Station sich ein wenig die Zeit vertreibt, die Bahn schließlich kommt und man einfach nur die Tastatur zuklappen und das Handy einpacken kann!

Hauptargument für das neue Telefon war vor allem die Möglichkeit, Adressbuch, Kalender und Co via iSync mit dem Mac synchronisieren zu können, ohne auf Zusatzsoftware zurückgreifen zu müssen. Nach leichten Verbindungsschwierigkeiten am Anfang, klappt dies nun auch einwandfrei. Zuerst wurde das Telefon nicht richtig erkannt. Es tauchte zwar in der Liste der Bluetooth-Geräte auf, jedoch ohne Namen. Ich habe es dann aus der Geräteliste gelöscht und nochmal neu nach dem Telefon suchen lassen. Schließlich ging es. Man sollte bei der Bluetooth-Syncerei auch immer schön das Handy-Display im Blick haben, denn dort gilt es, gerade anfangs, öfters mal »akzeptieren« zu klicken. Mit iSync spielt das Telefon dann wie gewohnt zusammen. Über Gerät hinzufügen fügt man es hinzu und gut ist. Nachdem der Kalender und die Aufgaben gestern beim Erstimport noch nicht richtig abgeglichen wurden, hat es dafür heute beim zweiten Versuch einwandfrei geklappt. Somit ist das Telefon eine vollwertige Erweiterungen meines Macs – für unterwegs.

Dies vor allem auch durch die sehr gute, ich nenne es mal, Nachrichtenzentrale, über die sich alle Kommunikationsmittel wie SMS, MMS, Email und Co ansehen und steuern lassen. Natürlich habe ich sogleich meinen GMX-Account auf dem Telefon registriert und bin somit in Zukunft in der Lage Mails auch unterwegs zu senden, sowie einen Blick in meinen Postkorb zu werfen. Letzteres ist auch möglich ohne die Mails komplett runterzuladen. Wie in Mailprogammen allgemein üblich, können auch nur die Header geholt und dann gezielt einzelne Nachrichten geladen werden. Klappt wunderbar. Das Versenden ebenso.

Nur die Verbindung könnte etwas schneller sein. Das habe ich vor allem bei der Synchronisation mit dem Avantgo-Server bemerkt. Avantgo gibt es nämlich auch für Symbian OS. Das Runterladen von den 2 MB dauert schon recht lange. Gut, bei GPRS ist die Zeit ja egal, es geht ja nach Volumen. Dies bekommt man auf der E-Plus-Homepage ja überall eingetrichtert. Always on! Die Tage muss ich auch mal nachforschen, ob nicht auch eine Synchronisation via Bluetooth über den Mac funktioniert, also die Internetverbindung des Macs mitverwendet werden kann. Bislang habe ich es aber noch nicht hinbekommen. Hier heißt es wohl noch ein wenig im Internet forschen.

Als letztes noch, ja, im Handy steckt auch etwas Multimedia. Ein Memorystick kann reingepackt werden, bis zu 1GB und diverse Audioformate können über den integrierten Player abgespielt werden. Tonaufzeichnungen sind ebenso möglich wie Bilder und sogar Videoclips aufzeichen. Die Bilder sind von etwas dürftiger Qualität, wie dieses Testbild zeigt. Mit einer Digitalkamera ist man also immer noch besser bedient. Aber naja.

Es wird Nacht über Franfurt

24 November 2004

[Bild: Nacht über Frankfurt]

Leude…

24 November 2004

…könnt ihr`s glauben? Kürzlich blogge ich`s noch und was habe ich heute total vergessen einzupacken? Richtig! War ganz schön frostig eben auf dem Heimweg. Hoffentlich habe ich`s noch gut überstanden ohne mir was einzufangen. Bei -1,2°C ist`s Thermometer mittlerweile angekommen…

Deshalb: Sicherheitskopien!

23 November 2004

»Was Ihnen nie passieren sollte: Die bizarrsten Datenrettungs-Fälle« (ins Haus geflattert mit dem PC-Welt-Newsletter)

Drei M

23 November 2004

»Kammmolche stoppen Autobahnbau« lese ich gerade in der aktuellen ADACmotorwelt. Jetzt frage ich mich natürlich, wie so einer aussieht (Bilder von Kammmolchen @ herpetofauna.at) und warum immer nur diese schnöde Schifffahrt mit drei F als Beispiel herhalten muss? Kammmolch finde ich viel lustiger!