bei Port Royale 2 habe ich neuerdings mehr mit Abstürzen des Spiels zu kämpfen als mit Gegnern auf hoher See. Mal dauert der Spielspaß eine halbe Stunde, mal nur wenige Minuten. Die Ursache ist mir noch vollkommen unklar. Erst glaubte ich im Anti-Viren-Programm den Übeltäter ausgemacht zu haben, schaltete es ab, doch dies brachte letztendlich auch keine Besserung. Als ich das letzte Mal in der Karibik unterwegs war, vor ein paar Monaten, waren mir derlei Probleme noch total fremd. :/
Archiv für Oktober 2005
Schade,
31 Oktober 2005Landung verschlafen
31 Oktober 2005So ist das. Freitag erinnerte ich euch noch, liebe Leser, an die Landung des A380 und was war? Ich verschlief sie. Ließ mich zwar wecken, nickte jedoch wieder ein. Schließlich aufgewacht um 08:55 war der »Gigant« schon unten. Doch halb so schlimm. Die entscheidenden Szenen wurden noch während der Live-Übertragung vom Frankfurter Flughafen bei allen drei übertragenenden Sendern, n-tv, N24 und hr-fernsehen waren mit von der Partie, mehrere Male wiederholt. Und Dank des Nebels verpasste man außer der eigentlichen Landung absolut nichts. Sonst gab es ja auch nichts zu sehen. Wer auf spektakuläre Bilder während des Landeanflugs spekuliert hatte, wurde enttäuscht. Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite gut so. So verschlief ich und verpasste doch nichts. War nur nicht live (vom Bett aus) dabei gewesen.
Apropos nichts. Wer sich für Bilder vom Nichts interessiert sollte die Tage morgens kurz vor zehn Uhr die ARD-Wetterschau im Ersten anschalten. Wirklich einladende Bilder vom Maintower aus. Was für eine Suppe. Ein Wunder, dass sich die Sonne bislang immer bis zum Mittag durchsetzen konnte.
iTMS: AC/DC? Kenn ich nicht.
31 Oktober 2005Retrospektiv muss ich eingesehen, dass meine Beurteilungen und Antworten im Rahmen einer Umfrage den iTunes Music Store betreffend, zu der ich via E-Mail eingeladen wurde, etwas zu positiv ausgefallen sind. Unter anderem gab ich an, dass ich mit dem Angebot rundum zufrieden, jedoch allgemein im Kaufverhalten sehr zurückhaltend bin, nicht, weil das Angebot oder der Service schlecht ist, sondern einfach ein hoher Sättigungsgrad erreicht ist. Hoch bedeutet aber nicht vollkommen. Ich nutze den iTMS hauptsächlich um die Lücken zu füllen. Die Lücken in meiner Sammlung. Größtenteils handelt es sich dabei um ältere Songs. Neues kommt mir nur selten ins Haus. Und wenn, dann auch nur einzelne Lieder. Ein komplettes Album stand noch nie zur Diskussion.
Plötzlich doch! Wie wir alle wissen war, auch wenn es Anhänger mancher Vereine, die Vereine selber und deren Spieler vielleicht lieber verdrängen und vergessen wollen, letzte Woche DFB-Pokal-Runde. Und mehrmals, darunter glaube ich beim FC St. Pauli, wurden die Spieler beim Einmarsch in die Arenen von einem bestimmten Song begleitet: »Hells Bells« von AC/DC. Nun hatte ich den Song, wie auch »Back In Black«, ein weiterer sehr bekannter Song vom gleichnamigen Album, zwar auf DVD, wie auch als Live-CD, aber nicht in der Studioversion. Mit »Back In Black« verhielt es sich ebenso. Das ganze Album fehlte mir komplett! Wie die Spieler so den Platz betraten und ich den Song hörte wurde mir klar, dass dies so kein Zustand war! Das musste geändert werden! Schnellstmöglich! Mit Hilfe des iTMS.
Es sollte drei Tage (Wochenende auch noch dazwischen) dauern, bis der Zustand sich änderte. Denn AC/DC ist im iTMS Mangelware. Ja, es gibt AC/DC Songs, aber nicht von AC/DC. Von einer AC/DC Tribute Band und ähnlichen ja, von AC/DC selbst, nein. So musste Amazon einspringen und ich kam seit langem mal wieder zu einem “neuen” Album. Gerne hätte ich über den iTMS gekauft. Aber, wie gesagt, AC/DC kennt er nicht.
Drandenken: Morgen früh schwebt der A380 in FRA ein!
28 Oktober 2005Also noch vor neun raus aus der Kiste und ab zum Flughafen! Wer sich das nicht geben will, verständlich an einem Samstag, kann aber auch einfach in den Federn bleiben und dem Spektakel live im hr-fernsehen beiwohnen. Ab 08:45 sitzt man dort in der ersten Reihe mit perfekter Sicht und ohne Gedränge. Bis es soweit ist lohnt sich noch ein Blick auf die A380-Seite des hr-fernsehens zur Einstimmung. Happy landing, A380!
Zu dünn!
27 Oktober 2005Materialkosten einsparen und Zweckentfremdung eindämmen. Das war wohl die Intention die dahinter steckt. Die modernen gelben Säcke sind dünner als einst. Ergebnis: Statt einem braucht man nun deren zwei, will man seinen grünen Müll nicht anschließend vom Boden aufheben. Die Säcke sind so dünn, dass man sie mit Samthandschuhen anfassen muss. Müll zusammendrücken? Gott bewahre! Milchkartons oder oben viereckige Joghurtbecher (Danone 4er) sind dann des Sackes Tod! Die sonst harmlosen Verpackungen werden für ihn zu messerscharfen Klingen. Tut man`s doch, kann man den Sack gleich im neuen Sack mitentsorgen. Wir wissen ja bereits aus anderen Bereichen: Doppelhülle hält besser!
Heute: Meine Werbe-Uhren-Kollektion
27 Oktober 2005![[Bild: Uhren]](http://www.haitech-blog.de/images/uploads/werbeuhrenkollektion.jpg)
Zu sehen sind: Links und rechts je eine digitale Analog-Uhr (d.h. eine Uhr mit digitalem Zeiger) von Faber, zentral eine baugleiche Uhr von Mr. Music. Warum ich die drei bekommen habe, weiß ich nicht mehr. Links von der zentralen Mr. Music-Uhr eine Avialic 1903, Beilage eines Probeabonnements der WirtschaftsWoche. Rechts von der zentralen Mr. Music-Uhr, die knallbunte, eine Soventol Stift und Gel Werbe-Uhr aus der Apotheke. Und schließlich noch mittig auf silbernem Sockel die schönste, sofern man diesen Uhren überhaupt etwas abgewinnen kann, eine motorsport aktuell Aluminium-Look-Racing-Uhr. Die gab es glaub ich zum Abo.
Zugegeben, eine bescheidene Auswahl. Und mit Schmuckstücken kann die Sammlung auch nicht glänzen. Doch wer es darauf anlegt, kann es zu einer viel variantenreicheren Kollektion bringen. Wie? Blätterwald durchforsten und Probeabos bestellen, wo es geht. Denn, daran hat sich bisweilen leider nichts geändert. Ist meiner Ansicht sogar noch schlimmer geworden! Uhren werden einem nachgeschmissen. Als ob wir nicht schon genug Geisel der Zeit sind.
Eintracht: Ab jetzt nur noch 6er
25 Oktober 2005Die Eintracht ist momentan im Torrausch! 6er-Lauf. Zwei Spiele hintereinander 6 zu X! Erst in der Liga, heute im Pokal. Ein Wahnsinn! Wenn das so weitergeht – wenn – denn irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl. Das sagt mir: “Lieber 6 Spiele 1:0 gewinnen als 1 Spiel 6:0!” Aber mit Gefühlen ist das ja immer so eine Sache. Am Ende werden es 6 Spiele à 6:0. Nichts Unmögliches, bei den Gegnern: Bremen, Bielefeld, Mainz, Stuttgart, Kaiserslautern und Dortmund (Spielplan) heißen! Und beim siebten starten wir dann mit 7er-Reihe. Ich glaube, da wird sich der Ralf dann so richtig freuen! Packung!
Videokassetten Werbung
25 Oktober 2005Die gab es einmal. Ist schon einige Zeit her. Die VHS-Kassette war noch das Aufnahmemedium Nummer eins für TV-Aufnahmen. Ich erinnere mich an einen Spot eines bekannten Anbieters. Schlagworte wie »fantastic colours« begleiteten die bunten Bilder des Spots. Und heute? Wie schaut es heute aus? Für Videokassetten wird schon lange nicht mehr geworben. Ist ein auslaufender Markt. Alle sind zufrieden oder es lohnt nicht mehr dafür zu werben. Die Zukunft sieht eh anders aus. Sie ist rund. Doch wird für sie geworben? Noch nicht! Ich kann mich an keine TV-Werbung erinnern, die Rohlinge anpreist. Warum eigentlich nicht? Ist das kein Markt, den man für sich gewinnen will? Keine zusätzlichen Marktanteile von Nöten? Alle zufrieden? Geradezu undenkbar. Scheut man sich vor der immer meckernden Film- und Musikindustrie? Wer weiß das schon. Ist mir nur so aufgefallen, gestern, als ich beim Aufräumen über Videokassetten des vom Anfang bereits bekannten Anbieters stolperte.
Gepriesen sei der Extra-Stylus!
25 Oktober 2005Aufräumen hilft! »Bist du wahnsinnig?« Nene! Mitnichten! Da findet man Sachen, das ahnt man gar nicht! So ich gestern. Unter Bergen von Klamotten, Büchern und Zeitungen kramte ich den Umkarton meines P910i hervor. Daneben die Anleitungen. Als ich jene in den Karton verfrachten wollte, schaute ich mir den Inhalt nochmal genauer an und fand, tada, einen Extra-Stylus! Doch nicht sofort. Scheinen wirklich scheu zu sein, die Biester. Mein alter hat sich, kaum das ich ihn aus den Augen verloren habe, nicht mehr blicken lassen. Hat die Chance zum Untertauchen genutz. Seitdem musste der Fingernagel oder ein Kugelschreiber ohne ausgefahrene Mine herhalten, wenn zur Hand. Der Extra-Stylus wollte auch erst nicht gefunden werden. Hatte sich in die unterste Lage des Kartons verkrochen. Musste alles aufräumen. Nur Schütteln verriet ihn. Tja, nun muss er ran! Da hilft kein Jammern! Dafür war er gedacht, dafür wurde er von den Machern in die Packung gelegt. Zum Einspringen, wenn Nummer eins verhindert ist. Scheint bei der Produktentwicklung und in der Probephase öfters Zwischenfälle mit den Stiften gegeben zu haben. Andernfalls wäre es unerklärbar, dass ein zweiter Stift beigelegt wird. Ist das edel? Versucht man was zu vertuschen? Wer lässt sich schon freiwillig das Geschäft mit Ersatzstiften entgehen? Hmm.
LaTeX auf dem Mac
21 Oktober 2005Installation
Wie bereits am Mittwoch kurz erwähnt, habe ich mich in letzter Zeit mit LaTeX auf dem Mac beschäftigt. Allen voran stand dabei die Installation der TeX-Distribution, die bei einer Standard-Tiger-Installation ja nicht dabei ist. Hier habe ich mich an diese Anleitung auf ApfelWiki gehalten, bei der alle benötigten Pakete über den i-Installer konfiguriert und installiert werden. Nicht ausprobiert aber beruhigend zur Kenntniss genommen habe ich dabei die angebotene Möglichkeit, die installierten Pakete mit Hilfe eines uninstall-Buttons wieder deinstallieren zu können. Bei der Auswahl des Installationumfangs des TeX-Paketes habe ich eine Full-Installation gemacht. In Anbetracht der Tatsache, dass diese aber mit mehr als 200MB zu Buche schlägt und für Anfänger eigentlich das Basic-Paket als ausreichend angegeben wird, sollte jenes bevorzugt gewählt werden. Bei mir waren die Finger beim Klicken mal wieder schneller als die Augen beim Lesen. »Ah ja, Full, alls druff!«
Die Auswahl des Frontend
Im Prinzip können die TeX-Dateien ja in jedem x-beliebigen Editor geschrieben werden. Allerdings ist dann für die Umwandlung jener Dateien in, sagen wir zum Beispiel fertige PDF-Dokumente, immer ein Ausflug in die Kommandozeile nötig. Eigentlich unnötig, denn es gibt auf dem Markt einige TeX-Editoren, die einem diese Funktionalität im Rahmen ihres Funktionsumfangs zur Verfügung stellen, also ein direktes Setzen des Dokuments mit anschließender Vorschau. Darüber hinaus ist es gang und gäbe dem Benutzer über Shortcuts oder Buttons die Arbeit mit den oftmals recht kryptischen Zeichen und Befehlen TeXs zu vereinfachen.
Auf der Suche nach “dem besten Frontend” habe ich mir drei genauer angesehen: iTeXMax, TeXShop und Texmaker. Während sich meiner Meinung nach TeXShop und iTexMac nicht besonders viel geben, beide Stellen einen grundsoliden, schnellen Editor mit Syntaxhighlighting und vereinzelten Vereinfachungen (Shortcuts) für beispielsweise Texthervorhebungen oder Listen zur Verfügung, ist der Funktionsumfang von Texmaker deutlich größer. So kann wahlweise die Struktur des Dokuments in einer Übersicht linksseitig vom Editorfenster angezeigt werden, oder Shortcuts zu diversen Zeichen wie Pfeile, mathematische und andere Zeichen. Darüber hinaus bietet Texmaker auch Wizards an, zum Beispiel zum Erstellen von Tabellen. Somit wäre Texmaker eigentlich erste Wahl, wenn da nicht ein gravierender Nachteil wäre. Der Texteditor an sich arbeitet grottenlahm! Teilweise gerade noch simultan mit dem Tippen der Tasten, oftmals aber mit Zeitverzögerung erscheinen erst die eingetippten Zeichen auf dem Bildschirm. Das nervt, gerade wenn man schon weiß, dass man sich vertippt hat und man bereits anfängt blind mit Backspace zu korrigieren und sich im Anschluss auf dem Bildschirm im Schneckentempo anschauen kann, wie Buchstabe für Buchstabe des eingegebenen Texts wieder verschwindet. So ist der Editor leider unbrauchbar. Dabei war mein Quelltext mit 147 Zeilen wahrlich nicht lang. Weitere Kritikpunkte an Texmaker sind der zwar zur Verfügung gestellte HTML-Export, der bei mir aber bis auf eine Fehlermeldung nichts auswirft und die Vorschau, die bei mir nie die aktuellste Version der erstellten PDF-Datei anzeigt.
In Folge ist es schwer unter den dreien ein “bestes” Frontend herauszusuchen. Im Prinzip wäre es eine Mischung zwischen TeXShop/iTeXMac und Texmaker. Die Schnelligkeit der beiden ersteren gepaart mit dem Funktionsumfang und den Shortcuts und Erleichterungen von Texmaker. Da es dies bislang noch nicht gibt, habe ich zuletzt sowohl auf TeXShop und Texmaker gesetzt. Während TeXShop für die Editierarbeit zuständig war, nutzte ich Texmaker zum Erstellen von Tabellen oder um die Kommandos für bestimmte Zeichen herauszubekommen.
Hilfreiche Links
Kurzeinstiegshilfen
- »LaTeX eine Einführung und ein bißchen mehr…« Fernuni Hagen (pdf)
- »LaTeX Fortgeschrittene Anwendung« Fernuni Hagen (pdf)
- Kochbuch für LaTex
- Students LaTex
TeX-Kommandos
Sonstiges
- Erzeugung und Einbindung von Graphiken
- The TeX showcase
- Weitere 7 Minuten mit LaTeX
- LaTeX2e und Grafik
Zum Schluss
Zugegeben, die Arbeit mit TeX ist anfangs etwas holperig. Gerade weil man noch unwissend wegen jedem zweiten Zeichen in irgendeiner Anleitung nachschauen muss, wie man das Zeichen umsetzt. Das führt dann soweit, dass man sogar für Zeichen, für die gar kein spezielles Kommando von Nöten ist, ein solches sucht.
Hat man diese Anfangsphase erstmal überwunden, dann geht einem doch vieles schon einfacher von der Hand. Man muss nur durchhalten.