Archiv für Oktober 2005

Spruch zu später Stunde: »LaTeX ist wirklich super einfach!«

19 Oktober 2005

Gerade sitze ich über meinen Seminarnotizen vom letzten Wochenende und versuche sie in ein Dokument zu bringen. Da unter anderem die eine oder andere Formel beziehungsweise Graphen darunter sind, habe ich mich entschlossen mich mal an LaTeX zu probieren (Ich schreibe die Tage noch mehr dazu, wie ich es unter Mac OS X installiert habe und welche Anleitungen mir bislang hilfreich waren). Mit den entsprechenden Einführungs-Anleitungen ist man da ja recht schnell dabei. Und genauso schnell liegt man auf der Schnauze. So etwas vom Prinzp her Einfaches, wie eine Aufzählung in einer Tabelle, wollte mir eben einfach nicht gelingen. Mittlerweile habe ich gelernt, dass man in diesem Fall mit “p” plus Breitenangabe arbeiten muss. (Beziehungsweise einfach das tabularx-Paket verwendet.) Mensch, ist doch klar!

Da ich heute Abend nicht nur einmal angeeckt bin und deswegen selbst nach mehreren Stunden nicht gerade weit voran gekommen bin, gut, habe auch öfters einfach mal etwas ausprobiert und rumgespielt, muss ich bei solchen Aussagen dann wirklich lachen:

»… LaTeX ist wirklich super einfach! Denn im Normalfall verschwendest du nicht den geringsten Gedanken an das Layout, sondern sagst einfach nur was die einzelnen Textteile für eine Bedeutung haben (Überschrift, Hervorhebung, Fußnote, etc. pp.). …« (Google News: LaTeX ist leicht erlernbar)

Im Prinzip richtig. Man “verschwendet” nur viel Zeit damit nachzulesen, wie etwas überhaupt “zu sagen ist”!!! ;)

Deswegen, Schluss für heute! Gute Nacht!

Vorsicht bei Autobahnauffahrten!

18 Oktober 2005

Zur Zeit scheint es Mode zu sein, auf dem Beschleunigungsstreifen einen Gang zurückzuschalten und jenen unverhofft im Schneckentempo zu befahren. Oder sogar gleich ganz anzuhalten! Wozu sich auch Stress machen! Man wartet einfach bis die Autobahn frei ist, fährt schließlich an und zieht langsam rüber. Man greift sich an den Kopf! Was sich die Leute bei so Aktionen denken! Wahrscheinlich gar nichts, sonst würden sie es ja nicht machen. Sau gefährlich, das. Rechnet ja keiner mit. Absolut untypische Verhaltensweise. Davon wird jeder überrascht, der bereits bei der Auffahrt für sich sondiert, ob die Bahn frei ist. Nur die halbe Aufmerksamkeit nach vorne gerichtet. Plötzlich dann Stillstand. Sowas kann dann schnell böse ins Auge gehen! Augen auf also! Man muss mit allem rechnen auf unseren Straßen! Wurde mir gleich zwei Mal wieder vor Augen geführt in den letzten Tagen…

Endlich besucht: McDonald`s in Oberstedten

18 Oktober 2005

Lange hat es gedauert. Extrem lange! Im Beitrag 50 Jahre McDonald`s habe ich mich selbst schon gedrängt, ihn endlich mal zu besuchen, den McDonald`s in Oberstedten. Was das besondere an dem ist? Isst man nicht überall gleich in den Läden? Das schon! Aber, »das Auge isst mit«, wie ich schon vor langer Zeit gebloggt habe. Und das bestätigt sich wirklich. Im Stil der 50er Jahre gehalten besticht der McDonald`s in Oberstedten durch viel Licht im Inneren Dank der großen Fenster, Übersichtlichkeit, viel Platz, einem Tresen als Tisch-Alternative, einem in der Mittagssonne wunderbar in jener gelegenen Außenessbereich und, günstig gesetzt, verspeist man sein Mahl mit Blick auf den Feldberg. In meinem Fall bestand es aus einem Big Tasty Bacon Maxi-Menü. Äußerst schmackhaft kann ich da nur sagen. Und sagenhaft der Blick auf den Feldberg in der Ferne von meinem Fensterplatz aus. So verließ ich das Schnellrestaurant rundum zufrieden. Und satt. Gerne wieder, kann ich nur sagen. Die versprochenen Vergünstigungen auf der Rückseite der Kassenquittung könnten dabei ein Wiedersehen beschleunigen. Zumal der Supermarkt meines Vertrauens gleich in der Nähe liegt. ;)

Bauchlandung: Meinungen zum neuen Asterix

15 Oktober 2005

Den Artikeln ist nichts entgegenzusetzen. Leider. Ich bin schwer enttäuscht. Ein Glück entschied ich mich für die Billigvariante statt der gebundenen. Eine schöne typische Asterix-Geschichte hätte ich mir gewünscht und keine Reise nach Absurdistan. Asterix und Außerirdische! Ja wo gibt`s denn sowas! Angst, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt? Nee! Aber nach dem heutigen Band macht mir das Sorgen: »Und aufhören, so droht der 78-jährige Uderzo, wolle er noch lange nicht.«

Nachschlag am 18.10.2005:

Aha, unter diesen Gesichtspunkten muss man den neuen Asterix also lesen: »Unbesiegbare Parodie« (Frankfurter Rundschau)

Bilder von vorm Wochenende: Hagen

14 Oktober 2005

[Bild: Hagen]Dieses Wochenende bin ich in Hagen. Ein Seminar steht auf dem Programm. »Statistik für Anfänger«. Habe mich dafür in der Bildungsherberge der FernUniversität eingemietet. In der findet im Übrigen auch das Seminar statt, in den Räumen der AStA. Doch das Seminar beginnt erst morgen, heute war nur Anreise. So nutzte ich den frühen Abend für einen Abstecher in die Stadt. (Man will ja schließlich auch was essen! ;) )

Nein, nicht zu Fuß. Dieser Herausforderung stellte ich mich bereits bei meinem ersten Besuch im April oder Mai dieses Jahres. In anbetracht der Tatsache, dass man aber doch gut und gerne 40-60 Minuten läuft und zurück das Ganze auch noch bergauf, drängt sich so ein Fußmarsch nicht unbedingt bei jedem Besuch auf. Zumal es diesen wunderbar zentral gelegenenen und abends richtig schön leeren Parkplatz direkt in der Innenstadt gibt.

[Bild: Varta Hagen]Vom Laufen mal abgesehen finde ich es aber sehr schön, dass es rings um Hagen und auch in Hagen selbst recht hügelig ist. Nicht nur, dass man an manchen Stellen einen mehr oder weniger schönen Ausblick über die Stadt oder zumindest Teile davon hat, es entstehen auch schöne Bilder für`s Auge. Gerade wenn man in die eine oder andere Straße blickt, an deren Ende ein Hügel ansteigt über dessen Spitze gerade eben noch so die Sonne blinzelt. Entfernt man sich etwas von der Innenstadt, bekommt man auch schnell selbst die Hügel zu spüren. Doch sofern man sich davon nicht abschrecken lässt, führt einen der Weg mitunter vorbei an einer bekannten Firma, VARTA, die ihre Wurzeln hier in Hagen hat und an zahlreichen Kirchen, deren Namen ich jedoch nicht weiß. Müsste ich nachschauen. Wählt man seine Route geschickt, führt sie auch wieder zurück in die Innenstadt.

[Bild: Hagen Innenstadt]Hagens Innenstadt selbst ist so klein nicht! Es warten zahlreiche Geschäfte und Kaufhäuser auf finanzstarke und kaufwillige Kunden. Darauf warten auch eine Unmenge an Bäckereien, die sich gegenseitig durch noch günstigere Angebote zu unterbieten versuchen. Eine habe ich noch von einem früheren Besuch gut in Erinnerung. Da habe ich einfach noch ein Brötchen geschenkt bekommen. Sowas bleibt im Gedächtnis! :) Doch diesmal zog es mich nicht in eine Bäckerei sondern in den »Kochlöffel«. Der Kochlöffel ist neben Subway und McDonald`s eines der zentral liegenden Schnellimbisse. Der Kochlöffel hat ähnliches auf der Speisekarte wie McDonalds, aber darüber hinaus eben auch noch Dinge wie Hähnchen oder Bratwurst. Und eine ansprechende Salatauswahl. Davon abgesehen schmeckt es auch noch gut. Okay, das tut, zumindest mir, das McDonald`s Essen auch. Beim Kochlöffel ist aber die Chance groß, dass der Burger frisch direkt vor den Augen zubereitet wird. So wie mein Star-Burger eben. Ich glaube so hieß er, oder? Müsste.

[Bild: Zimmer Bildungsherberge]Mittlerweile bin ich aber schon wieder zurück im Zimmer, in dem ich mich schon häuslich eingerichtet habe. Heißt also, dem Mac geht`s gut, er hat Netz- als auch Stromkontakt, mir auch, mein Hunger wurde soeben gestillt. Das ist erstmal das Wichtigste. Bett beziehen kann man auch noch später! In diesem Sinne, ein schönes Wochenende. :)

Unsichtbare Jets!!!

14 Oktober 2005

Urlaubszeit, Reisezeit. »Wo ist unser Flugzeug?«. Ja. das richtige Flugzeug zu finden war immer schon schwierig. Gerade auf so unübersichtlichen und verschachtelten Flughäfen, wie der Frankfurter einer ist. Aber in Zukunft dürfte es noch schwieriger werden! Der Grund: »EADS plant Entwicklung von unsichtbarer Jets« (FTD). Dabei bedient man sich dem Erfindungsreichtum der Natur. Klar wer für die Idee Pate steht, das Chamäleon.

Stimmt. Das was ich anfangs schrieb ist natürlich absurd. EADS hat natürlich nicht im Sinn, Passagiermaschinen verschwinden zu lassen. So ein Aufwand würde man ja nicht tun, nur um ein paar Passagierean der Nase herum zu führen. Die militärischen Gegner sollen an solcher herum geführt werden!l Militärische Gegner foppen steht auf dem Programm!

Wo EADS schon so schön am Forschen ist. Einen viel höheren Foppfaktor hätte das Ganze ja, wenn die Jets nicht nur unsichtbar, sondern dazu noch lautlos wären! Das wäre auch eine Sache, angewandt auf alle Flugzeuge, von der wohl tausende von Menschen, die in der Nähe von Flughäfen wohnen, tagtäglich träumen. Jene würden die Flugzeugbranche plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Also, den zivilen Part. Der andere ist ja dann unsichtbar.

Asterix-Tag!

14 Oktober 2005

Drandenken, heute ist Asterix-Tag! Heute erscheint der 33. Band. Mensch, bin ich gespannt! So, ich bin dann mal einkaufen… :)

Rom Raid Status

14 Oktober 2005

Puh, sieht gut aus:

Personalities : [linear] [raid1] [multipath]
md1 : active raid1 hdc1[0] hda1[1]
      23552 blocks [2/2] [UU]
md0 : active raid1 hdc3[0] hda3[1]
      1477632 blocks [2/2] [UU]
md2 : active raid1 hdc5[0] hda5[1]
      489280 blocks [2/2] [UU]
md3 : active raid1 hdc6[0] hda6[1]
      1477632 blocks [2/2] [UU]
md4 : active raid1 hdc7[0] hda7[1]
      1477632 blocks [2/2] [UU]
md5 : active raid1 hdc8[0] hda8[1]
      73070784 blocks [2/2] [UU]

Nach mittlerweile Jahren des Einsatzes muss man ja doch mal nachschauen, ob wirklich noch beide Platten laufen…

Buchhaltung mit GnuCash und HaBu

14 Oktober 2005

Mal schauen, wie sich die eigenen Finanzen so entwickeln und zugleich ein wenig üben in Sachen Buchhaltung, das war meine Intension, als ich vor einiger Zeit angefangen habe, mich genauer mit GnuCash (unter Ubuntu-Linux) zu beschäftigen. GnuCash ist, wie schon mal kurz angesprochen, eine Open Source Finanzsoftware.

Leider ist die damit noch etwas unausgegoren, was aber hier nicht so verstanden soll, dass Open Source Software generell unausgegoren ist. Zwar ist GnuCash auf der einen Seite sehr komfortabel zu bedienen, die Software merkt sich zum Beispiel Buchungstexte, auf der anderen Seite ist das Buchen von gesplitteten Buchungen jedes Mal ein Kreuz, weil die Software nicht so recht mitspielt. Ferner spielen die Menüeinträge zum Teil mit einem Katz und Maus, weil sie gerne Mal verschwinden und so steht die Gewinn- und Verlustrechnung beispielsweise kurzfristig nicht zur Verfügung, weil sie im entsprechenden Menü gerade nicht auftaucht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass das Löschen von Buchungen nur halbherzig funktioniert. Ich musste schon einzelne Bestandteile eines Buchungssatzes einzelnd löschen, damit alles wieder ausgeglichen war. Bei meiner beschaulichen Buchhaltung kein Problem, ich wusste noch aus dem Kopf, was ich gebucht hatte, aber sobald zig Buchungen pro Tag anfallen wird das schon schwieriger. Mal davon abgesehen, dass das Löschen von Buchungen im Widerspruch mit §239 HGB Führung der Handelsbücher steht und es allgemein keinen guten Eindruck hinterlässt, wenn eine Aktion einer Software keine widerspruchsfreien Daten hinterlässt. Gefallen hat mir dagegen die schnelle und unkomplizierte Arbeit mit den Konten. Neue Konten können schnell angelegt und Konten allgemein schnell verschoben oder editiert werden, was die Konteneigenschaften angeht. So ist es zum Beispiel mit ein paar Klicken möglich bei Hinzukommen eines zweiten Girokontos ein Hauptkonto Girokonten anzulegen und jenem beide vorhandene Girokonten unterzuordnen. Auch recht gut gelöst ist die Verwaltung von Wertpapierpots. Zwar ist die Anlage eines solchen Depots und die Aufnahme einzelner Wertpapiere mit etwas Arbeit verbunden, hier könnte die Bedienung noch deutlich verbessert werden, dafür kann aber ein Abgleich der Wertpapierkurse via Netz eingerichtet werden, zum Beispiel via Yahoo!Finanzen. Danach genügt ein Knopfdruck und die Kurse der eingerichteten Wertpapiere werden aktualisiert.

Bleibt also festzuhalten, dass man mit GnuCash zwar arbeiten kann, die Software einem aber an vielen Stellen Steine in den Weg beziehungsweise auch öfters vor einige knifflige Aufgaben stellt. Es bedarf noch einiger Arbeit, um das Programm einfacher und für den Benutzer durchschaubarer zu machen, was im Endeffekt auch das Vertrauen des Benutzers in das Programm stärken würde, weil man wüsste, dass das Programm die Eingaben richtig umsetzt. Ein erster Schritt die Bedienung zu vereinfachen wäre eine Überarbeitung des Benutzerhandbuches, das an vielen Stellen keine große Hilfe ist. Learning by doing ist schön und gut, in der Buchhaltung aber nicht unbedingt der ideale Weg!

Über die Arbeit mit GnuCash hinaus wuchs mein Interesse an anderen Buchhaltsungsprogrammen. Ich habe über einige gelesen und ein paar auf dem Mac ausprobiert, eh ich schließlich auf HaBu aufmerksam wurde. Das Interessante an HaBu ist, dass sowohl eine Version für Mac, Mac-HaBu, wie auch eine Version für Windows-Rechner, dementsprechend Win-HaBu, angeboten wird (Linux wird auf der Internetseite auch schon angesprochen, aber noch nicht angeboten). Realbasic macht es möglich. Dank einer sehr anwenderfreundlichen Registrierungsregelung ist die Installation und Benutzung des Programms auf mehreren Rechnern erlaubt, sofern gewährleistet ist, dass eine gleichzeitige Benutzung verschiedener Personen ausgeschlossen ist, kann die Arbeit mit HaBu unabhängig vom gerade eingesetzten Betriebssystem erfolgen. Die Daten sind, so ist zu lesen, zwischen der Windows- und Mac-Version austauschbar. Soweit ist mir das Programm also schon sehr sympathisch, da ich mich nicht gerne auf ein Betriebssystem festlege. Auch die Geschichte des Programmes und seine Weiterentwicklung in Reaktion auf die Anwender scheint mir sehr vorteilhaft. Zwar ist das Ganze nicht kostenlos wie GnuCash, aber die Preise sind wirklich äußerst fair gehalten. Bei 30 Euro für die normale Version kann man wirklich nichts sagen.

Bisweilen habe ich HaBu nur angetestet, doch bereits dies hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. Gerade gesplittete Buchungen sind weitaus einfacher anzulegen, als bei GnuCash. Auch sonst ist HaBu recht komfortabel in der Bedienung, so werden zum Beispiel auch hier Buchungstexte erneut angeboten beziehungsweise es lassen sich auch Buchungstexte vorbelegen. Die Auswertung der finanziellen Situation ist umfangreich und übersichtlich, sowohl grafisch als auch in tabellenform möglich. Bei Kontenübersichten, im Journal etc. kann per Knopfdruck der gewünschte Beobachtungszeitraum eingestellt und so gezielt Kontobewegungen o.ä. nachverfolgt werden. Sofern die eigene Online-Bank von den Kontenverwaltungsprogammen MacGiro und Bank X unterstützt wird, entsprechende Infos sind auf den Seiten der beiden Programme zu finden, kann HaBu auch mit den beiden Programmen eingesetzt und abgestimmt werden. Eine entsprechenden Schnittstelle ist vorhanden. Zum Schluss möchte ich noch auf das umfangreiche beiligende Handbuch im PDF-Format hinweisen, das neben Informationen zur Buchhaltung allgemein auch sehr gut die Funktionen des Programmes erklärt. Auch wenn ich HaBu (Mac-HaBu, um genau zu sein) bislang nur angetestet hat, glaube ich, ich werde es mir die 30 Euro für die normal-Version kosten lassen. Das Programm hat Hand und Fuss, ist durchdacht in der Bedienung, wird benutzt und weiterentwickelt von Leuten, die sich in ihrem Fach auskennen. Das gibt Vertrauen. Und wie wir wissen, ist Vertrauen der Anfang von allem.

Umfrage: “Wie ich blogge?!” Mitmachen!

13 Oktober 2005



Wie ich blogge?!

(gelesen im hagga_blog)