Archiv für Januar 2006

Abgetaucht

26 Januar 2006

Auf Tauchfahrt mit U 32, ein Unterseeboot der frisch in Dienst gestellten U-Boot-Klasse 212A, entführt einen der Artikel »Raumschiff zur See« des “Rheinischer Merkur“. Die Klasse 212A, so der Artikel, ist mit dem modernsten und leisesten Antrieb der Welt ausgestattet, der Brennstoffzelle, und arbeitet damit sogar leiser als amerikanische Atom-U-Boote. Und ist zudem billiger.

Etwas ins Grübeln gebracht hat mich das dem Artikel nachgeschobene Kleingedruckte. Dort heißt es das Boot sei mit einem drahtgelenkter DM2A4- Schwergewichtstorpedo ausgestattet. Ein Torpedo erscheint mir etwas wenig. Ein Blick in den entsprechenden Wikipedia-Artikel bringt hier aber Licht ins Dunkle. Gemeint ist der Torpedo-Typ. Mitgeführt werden können bis zu zwölf.

Dienstleistungsland Deutschland

23 Januar 2006

Einen wunderbaren Einblick in DAS Dienstleistungsland Deutschland vermittelt die aktuelle Zeit mit dem Artikel »In der Endlosschleife« (leider nicht Online verfügbar, fremdlesen oder Zeit kaufen!). Zwei Geschichten über Hilfe ersuchende Menschen zeigen in abschreckender Weise, dass bei manchen Problemen nicht nur der Anrufer, sondern auch das Servicecenter hilflos ist. Dabei sollte ein im Flugzeug liegengelassenes Mobiltelefon doch wirklich kein großes Problem darstellen. Stimmt. Nicht für zwei engagierte Beamte der Zürcher Kantonspolizei. Für die Hotline der betroffenen Fluglinie, eine renomierte große Fluglinie, schon. Während dieser Fall schon ein wenig wundert, erstaunt der zweite beschriebene seit “Wie bitte?”-Zeiten kaum noch. Richtig, ein bekanntes deutsches Telekommunikationsunternehmen spielt hier die Hauptrolle. Nachdenklich stimmte mich jedoch folgender Einstieg: “Meine Familie und ich hatten mit der X noch keine Probleme, bis…” Ich bislang auch nicht!!! Aaah!

Die Flamingos schlagen wieder mit den Flügeln

23 Januar 2006

Seit heute wiederholt kabel eins die “Krimiserie” der 80er. Nachmittags kurz nach 16 Uhr. Miami Vice. Hm, die Frankfurter Rundschau lässt sich darüber nicht ganz unkritisch aus: »Das Art-Deco-Leben: Kabel 1 wiederholt nicht nur “Kojak”, sondern auch “Miami Vice” – eine Erinnerung«. Ich finde, allein der Vorspann und die Titelmelodie entschädigt für alles, was davor und danach kommt. Ja, ich schaue die Serie mitunter deswegen, um immer und immer wieder Jan Hammers “Gehämmer” zu hören. – Verwunderlich, dass die Serie überhaupt die ersten Ausstrahlungen überstanden hat. In der ersten Folge fahren die beiden Superpolizisten ja noch amerikanische Möchtegernsportwagen. Das ist ja wohl das Allerletzte!

Gewinne abonnieren

23 Januar 2006

Ich gebe zu, ich bin selbst schuld. Von Zeit zu Zeit sichte ich bei Kostenlos.de die neue Gewinnspielangebote und mache mit, wenn mich etwas interessiert. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Meist sind es die großen Gewinnspiele. Jene, wo man zig Preise, vor allem technischer Natur, gewinnen oder gleich am Ende mit `nem schicken Flitzer nach Hause fahren kann. Bislang musste ich leider immer laufen. ;) Doch in letzter Zeit war ich nicht ganz unerfolgreich. Ein Reise-/Hotelgutschein à 200 Euro, den ich allerdings noch nicht in Händen halte, und ein Premiere Dekoder inklusive ein Jahr Premiere Start kostenlos (na toll, noch einen…) kann ich seit Beginn des Jahres als Gewinne verzeichnen. Soweit so gut. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich mit meiner Spielerei den Datensammlern in die Hände spiele. Aber, um ehrlich zu sein, die Extrabriefe oder ab und an mal ein Newsletter, das stört mich jetzt nicht weiter. Beides landet im Müll. Natürlich im jeweils dafür vorgesehenen. Doch neuerdings werde ich angerufen. Zweimal schon. Und das kann ich überhaupt nicht leiden!

Beides mal die gleiche Masche: “Herr Haible, sie erinnern sich doch sicher noch an das Gewinnspiel vom x.x. Hauptpreis ist ein Smart Roadster (o.ä.). Herr Haible, wenn sie jetzt kein Auto dafür aber einen Flachbildfernseher oder einen Computer gewinnen würden, das wäre ihnen doch auch recht, oder?” Das sind wieder diese typischen Fragen à la “sie würden doch auch gerne eine Million gewinnen”. Was, ich? Wie kommen sie darauf? Meinen sie ich habe das nötig? FRECHHEIT!

Wie “die Stimme” reagiert, wenn man nein sagt, weiß ich nicht. Bejaht man es, so bekommt man ein grandioses Angebot: Für nur 5 Euro im Monat nimmt man automatisch an zig Gewinnspielen nahmhafter Firmen teil. Ein Gewinn in Höhe von 240 Euro innerhalb der zwei Jahren Lauftzeit ist dabei garantiert. Man verliert also nichts!

Ist klar! Die Firmen geben ja gerne! Sieht man ja an den eigenen Mitarbeitern. Achso, das ist ein anderes Thema. Gewinnspiele sind ja gute Werbung. Da sitzt das Portmonee lockerer.

Auf jeden Fall habe ich beide Male dankend abgelehnt. Beim ersten Anruf, nachdem ich mir die Geschichte angehört hatte, beim zweiten war ich schneller und habe die Geschichte erzählt, nachdem ich die Richtung erkannt hatte: “Wollen sie mir da so ein Abo andrehen? So mit 5 Euro pro Monat und Garantiegewinn?” – “Ja” – “Danke, kein Interesse”. Danach war der Gesprächspartner ganz schön kurz angeboten. Nichts mehr von der zuvor gezeigten Freundlichkeit. Kein Wunder, es gilt ja schnell den nächsten “Nicht Gewinner?”-telefonisch zu informieren und ihm ein unschlagbares Angebot zu unterbreiten. Die Preise müssen doch raus!!!

Mich würde ja mal interessieren, wieviele sich das aufschwatzen lassen. Für Gewinnspiele bezahlen. Wieder mal ein Widerspruch in sich!

Tom Hanks ist beliebtester Schauspieler 2005

22 Januar 2006

»USA: Tom Hanks ist beliebtester Schauspieler 2005 – Ohne Film herauszubringen« – Vielleicht gerade deshalb? ;)

Doku-Freund ist auch wieder aus der Winterpause zurück!

21 Januar 2006

[Bild: Doku-Freund Logo]Übrigens, der Doku-Freund ist mittlerweile auch wieder aus der Winterpause zurück gekehrt und bietet wie gewohnt seine Doku-Wochenübersicht auf dieser Seite an. Es darf also wieder eingeschaltet werden!

Beeindruckend: Zahlen und Fakten aus der F1-Welt

18 Januar 2006

Im Beitrag »Zahlen und Fakten aus der Welt der Formel 1« tischt F1Total.com zum Teil Beeindruckendes auf. Beispiel gefällig? Von 300km/h auf 0 in nur 170m bzw. 4,2 Sekunden!

Gesucht wird der flotteste Rutscher

18 Januar 2006

Wieder mal ein netter Late Lounge-Linktipp: Bei King of Skeleton gilt es so schnell wie möglich die Eisrinne runterzukommen. Gesteuert wird mit den Pfeiltasten. Wer gut ist kann einen Trip für zwei nach Turin zur Winterolympiade gewinnen!

Nochmal Java und XML

17 Januar 2006

Java und XML war gestern bereits Thema hier im Blog. Heute noch ein Nachschlag. Wie auf der gestern empfohlenen Seite bereits angesprochen wird, bietet die Castor API einen Source Generator. Übergibt man diesem eine XML-Schema-Definition (XSD-Datei), so erstellt er automatisch entsprechende Java-Objekte (Klassen), die im Anschluss wiederum direkt verwendet werden können, um XML-Dateien auf Basis des verwendeten XML-Schemas zu lesen/schreiben. Der Source Generator vereinfacht die Arbeit also ungemein, weil man sich eben gerade nicht die Arbeit machen muss den Code der Java-Klassen, welche die Daten der XML-Dateien aufnehmen sollen, auszuprogrammieren.

Schön für den, der XSD-Dateien vorliegen hat. Und was, wenn nur eine XML-Datei vorhanden ist? Kein Problem. Auf der Suche nach einem XML-Editor bin ich auf oXygen gestoßen (leider keine FreeWare, eine »30-day evaluation license« kann beim Starten des Editors beantragt werden, sie kommt per E-Mail, die Home-Edition kostet ca. 48$, die Professional-Edition ca. 180$). Natürlich rund um ein mächtiges Programm, jedoch ist mir der »Trang Converter«, zu finden im Menü »Werkzeuge«, eben besonders positiv aufgefallen, denn dieser erstellt zu einer XML-Datei eine XSD-Schema-Datei (XML-Dokumente -> W3C XML Schema), welche dann wiederum dem Source Generator zur Erzeugung der benötigten Klassen übergeben werden kann.

Den Source Generator muss man im Übrigen nicht über die Console/Eingabeaufforderung anstoßen. Man kann auch einfach ein kleines Javaprogramm schreiben. Sofern alle benögten Klassen eingebunden sind, genügen dafür folgende vier Zeilen (main Klasse etc. natürlich noch drumherum):



SourceGenerator srcGen = new SourceGenerator();

try {

srcGen.generateSource("Obst.xsd", "marshaltest");

} catch (FileNotFoundException ex) {

} catch (IOException ex) {

}


Startet man das Programm rödelt der Computer ein wenig rum, ehe er am Ende hübsch die Java-Klassen ausspuckt.

Jetzt muss ich nur noch einen FreeWare-XML-Schema-Ersteller finden. Oder einen Sponsor für oXygen! :)

Java und XML

16 Januar 2006

XML ist hip. Egal ob Config-Datei oder für den Datenaustausch, selbstgestrickte Dateien haben immer mehr ausgedient. Somit ist es sicherlich nicht hinderlich, wenn man um eine Möglichkeit weiß, XML-Dokumente mit Java zu verarbeiten. Einen guten Einstieg in das Thema bietet diese Seite von Menzsoft Technologies, auf der die Verarbeitung von XML-Dokumenten mit Hilfe des castor data binding frameworks beschrieben wird.

Wie auf der Seite zu lesen ist wird, um die Beispielprogramme durchzuspielen, neben der Castor API noch der Xerces XML Parser benötigt. Allerdings gab sich bei mir der JBuilder damit noch nicht zufrieden. Erst als ich ihm zusätzlich noch die commons-logging.jar spendierte, zeigte er sich gnädig. Fröhliches XMLen!