Archiv für März 2006

Dateien umkodieren

31 März 2006

Noch weiß ich nicht ob bzw. wann ich das gebrauchen könnte, aber besser einmal mehr festgehalten, als einmal zuwenig:

Sollen Dateien umkodiert werden, kann dafür das Konsolenprogramm native2ascii verwendet werden. native2ascii ist, wie ein locate native2ascii (Ergebnis u.a.: /System/Library/Frameworks/JavaVM. framework/Versions/1.5.0/Commands/native2ascii) zeigt, bereits auf dem Mac vorhanden und kann direkt in der Konsole aufgerufen werden. Das sieht dann beispielsweise so aus:

native2ascii -encoding Cp273 input.txt output.txt

Genaueres über native2ascii ist bei Sun zu finden. Hier die Liste mit den unterstützten Encodings. (Gefunden in: Java ist auch eine Insel 5, Kapitel 4.6 Zeichenkodierungen)

Lichtblick: MacJournal 4.0bX

29 März 2006

Viel gibt es nicht auszusetzen an der von Mariner Software vertriebenen (stabilen) Version 3.3 von MacJournal. Allerdings ist ein Punkt auf meiner Negativliste ein recht entscheidender: Die Suche ist unzureichend, sie liefert nämlich nur ein Ergebnis und keine Ergebnisübersicht, wie man es zum Beispiel von Wikis, Blogs und ähnlichen Wissenssammlungen gewöhnt ist! Doch dies wird zukünftig deutlich besser, wie ein Blick in die Version 4.0b3, die sich hier runterladen lässt, zeigt. Bereits der erste Test der Suche überzeugt: Alle zutreffenden Einträge werden in einer Schublade aufgelistet und können dann angeklickt werden. Neben dieser deutlichen Verbesserung warten auch andere nette Funktionen darauf einem das Leben zu erleichtern. Die beiden wichtigsten sind die Sortierung aller Einträge eines Journals und die Möglichkeit Farbmarkierungen (Etiketten) zu vergeben.

Obwohl ich spontan keine Probleme hatte abwechselnd mit Version 3 und Version 4 auf meine MacJournal-Journale zuzugreifen, sollte man vor dem Ausprobieren vorsichtshalber eine Sicherung seiner Journale durchführen. Immerhin ist die Version 4 noch in der Entwicklungsphase. (drauf gestoßen durch Die Kritiker)

Ich bin ein »Nutzfahrer«!

29 März 2006
»0 bis 7 Punkte

Sie sind ein Nutzfahrer. Sie fahren nur, weil und wenn Sie müssen – zur Arbeit, zum Einkaufen oder um das Kind von der Schule abzuholen. Für Sie sind Optik und Ausstattung höchstens zweitrangig – Hauptsache, die Mühle bewegt sich. Für Sie ist das Auto ein Mittel zum Zweck, keinesfalls aber Lust- oder Prestigeobjekt. Sie bevorzugen ein Auto mit viel Stauraum, wenig Kraftstoffverbrauch und von eher zurückhaltendem Zuschnitt. Gute Fahrt!«

Automobilisten-Psychotest der Süddeutschen

Verflucht seien die Zeitangaben bei Servicerufnummern!

28 März 2006

Denn sie sagen überhaupt nichts aus und gaukeln dem Servicesuchenden nur etwas vor, wie schonmal bemerkt. Heute wieder so ein Fall. Neben der Serivetelefonnummer taucht die Spanne 7-22 Uhr auf. Dort um 20:30 angerufen wird mir mtigeteilt, dass die für mein Anliegen zuständige Stelle täglich nur bis 17:00 besetzt ist. Kurz: Die Mitarbeiter seit 17:00 Feierabend haben. Ich solle doch bitte morgen noch einmal anrufen, vor 17:00 selbstverständlich. Nochmal kurz: Sowas nervt!

MacJournal zum Bloggen mit der pMachine nutzen

28 März 2006

MacJournal ist keine Datensammeleinbahnstraße. Was in MacJournal landet oder geschrieben wird lässt sich auf vielfältige Weise weiter verwerten. Daten und Texte lassen sich als Dateien exportieren, per E-Mail verschicken oder bloggen! Für letzteres steht unter anderem die Blogger API zur Verfügung. Wie es der Zufall will versteht die pMachine auf der Gegenseite die Blogger API. Bingo! Doch wie bringt man die beiden nun zusammen, so dass am Ende auch etwas dabei heraus kommt?

Am Anfang steht der Text. Diesen schreibt man wie gewohnt in MacJournal. Wohlgemerkt reinen Text ohne Formatierungen und Bilder. Wie es sich verhält, wenn Bilder eingebettet sind etc., habe ich noch nicht getestet. Fertig? Nun geht alles ganz flott. Einfach im Menü “Eintrag” den Punkt “Veröffentlichen -> Blogger…” wählen und in dem aufkommenden Formular, sofern noch nicht geschehen, die korrekte URL angeben, sowie Benutzername und Passwort. Für die Basisinstallation der pMachine lautet die URL “http://#URL der Seite#/#pm-Verzeichnis#/pmserver.php”. Wurde das pm-Verzeichnis wie angeraten umbenannt, muss natürlich statt “pm” das umbenannte Verzeichnis eingetragen werden. Sofern eine Verbindung aufgebaut werden konnte, sollte im Formular eine Auswahl der zur Verfügung stehenden Weblogs angezeigt werden. Im Inhaltsfeld steht bereits der aus dem MacJournal-Eintrag stammende Text. Dieser landet, so man das Ganze ohne weiterer Hand anzulegen abschickt, automatisch im Feld “Text” eines neuen Beitrages. Die Überschrift des Beitrages wird dabei automatisch aus den ersten Wörtern oder Satz generiert. Um von vorneherein eine Überschrift zu übermitteln, beziehungsweise um die einzelnen Textfelder eines pMachine-Eintrages ansteuern zu können, müssen entsprechende Tags gesetzt werden (siehe Dokumentation). Für einen Standardeintrag reicht es den aus MacJournal stammenden Text mit einem body-Tag einzufassen und vorneweg mit Hilfe eines title-Tags die entsprechende Überschrift anzugeben. Dann nur noch wählen, ob der Beitrag sofort veröffentlich oder nur aufgenommen werden soll und das Ganze durch einen Klick auf »Senden« an den Blog übergeben. Eigentlich eine runde, einfache Sache, wenn man`s erstmal raus hat.

MacJournal auf Doogie Howsers Spuren

28 März 2006

Erinnert ihr euch noch an die TV-Serie »Doogie Howser, M.D.«? Immer am Ende einer Folge fasste [Bild: MacJournal Vollbild-Modus]Doogie seine Erlebnisse oder Schlüsse mit Hilfe seines Computer zusammen. Der Zuschauer konnte schauen wie er tippte und mitlesen. Grüne Buchstaben auf schwarzen Grund, wenn ich nicht irre. Kann auch sein, dass der Grund nicht schwarz und die Buchstaben nicht grün waren. Ist auch egal. Auf jeden Fall war es eine rein textbasierte Anwendung, glaub ich. Der Text als solches stand im Vordergrund. Daran haben sich die Macher von MacJournal wohl er, als sie diese wunderbare Funktionalität “Vollbild” implementierten. Aktiviert blendet sich der Mac-Desktop aus und MacJournal schaltet in den reinen Textmodus. Man kann sich also voll und ganz auf seinen Text konzentrieren, ohne sich von anderen Dingen ablenken zu lassen. Übrigens lässt sich die Hintergrund- und Vordergrundfarbe in den Einstellungen ändern. Je nach Geschmack. Giftgrün ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Kreuzchen gemacht

26 März 2006

[Bild: Schild - Zum Wahllokal]Staatsbürgerliche Pflicht erfüllt! Habe gewählt! Mein Kreuzchen gemacht. Mein Kreuzchen? Meine Kreuzchen! Vier Wahlzettel werden bei uns ausgehändigt, auf denen zwischen 1 und 71 Stimmen vergeben werden dürfen! Einer der Zettel ist dabei ausgebreitet größer als eine Tageszeitung. Ziemlich unhandlich sag ich da nur. Wer sich das alles wieder ausgedacht hat. Ob der Entscheider jemanden kennt, der in der Papierindustrie…?


Apropos. Zu diesem Hintergrund habe ich etwas in den PAPERnews, Ausgabe 2002, gefunden (bezogen auf die Bundestagswahl): Die Portokosten für die Briefwahl betragen für die etwa 18 Millionen blauen und roten Umschläge rund 3,5 Millionen Euro. Der Stimmzettel als solches besteht aus der Papierqualität »weiß, holzfrei, 80 Gramm pro Quadratmeter«, so dass bei 61,2 Millionen Wahlberechtigten zirka 490 Tonnen Papier bedruckt werden! Die Kosten hierfür bleiben offen, jedoch werden noch ein paar Angaben zur Wahlkampfkostenerstattung gemacht: Jede Partei bekommt mindestens 0,70 Euro-Cent pro erhaltene Stimme aus der Staatskasse überwiesen. Aus diesem Grund sind Wahlverweigerer/Nichtwähler so unbeliebt, ebenso die ungültigen Stimmen, denn auf diesem Weg gehen rund 11 Millionen Euro flöten. Insgesamt bekamen laut PAPERnews die Parteien 2001 für alle Wahlen – ohne Zuschüsse zu den parteinahen politischen Stiftungen – 62,7 Millionen Euro überwiesen. Ich erlaube mir den Schlusssatz originalgetreu zu übernehmen, weil er einfach zu schön ist: »Für viele Kassenwarte das schönste Papier der Welt.«

Dicke Luft

22 März 2006

Haha, gute Mischung gerade im Werbeblock während des Bullen von Tölz auf Sat.1. Auf die Werbung eines Mittels gegen Blähungen folgt jene für den Oust Lüfter, welcher schlechte Gerüche dauerhaft neutralisiert. Sicher eine hilfreiche Sache bis das Mittelchen aus Werbung eins wirkt! ;)

Fliegen? Ja!

22 März 2006

Damit aber besser nicht: »Die Schwarze Liste Gefährlicher Fluglinien der EU«. (n-tv)

War mir gar nicht bewusst, dass Länder wie Sierra Leone und Kongo derart viele Fluglinien haben. Oder ist das mit den beiden Ländern so wie einst in der Schiffahrt, dass es aus bestimmten Gründen Vorteile bringt, die Schiffe (Flugzeuge) nicht unter z.B. deutscher sondern Flagge X fahren (fliegen) zu lassen? Gut, man weiß auch nicht, wie groß die einzelnen Fluglinien sind. Anzunehmen ist ja auch, dass einige von ihnen nur eine handvoll Flieger haben. Wenn überhaupt. Eines ist jedoch klar, dass nach Durchsicht der Liste die Gefahr in ein Flugzeug der aufgeführten Gesellschaften zu geraten als äußerst gering einzuschätzen ist, sofern es einen nicht gerade nach Sierra Leone, Nord Korea, in den Kongo oder nach Afghanistan zieht.

Auch interessant, Swasiland. Was irgendwie nach “Knäckebrot” klingt, liegt keineswegs im Norden, sondern weit im Süden, genauer, es ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Und dazu eine konstitutionelle Monarchie im Rahmen des Commonwealths. Was man nicht alles durch das Studium so einer Liste lernt! Da schau einer an!

Kreiselkontrolle

22 März 2006

Heute Abend durfte man sich am Königsteiner Kreisel keine Schnitzer erlauben. Die Polizei war gleich mit zwei Streifenwagen vertreten! Warteten genau gegenüber auf Einfahrt in den Kreisverkehr. Bisschen geballte Ansammlung von Streifen für meinen Geschmack. Oder um es in den Worten “des Alten” zu sagen: »Gott verdammte Sauzucht … die karren sich hier fast übern Haufen … da stimmt doch irgendwas nicht … schwer zu koppeln … verstehe … dann passiert`s eben … fahrn zwei in der gleichen Gegend rum und schon gibts riesige Lücken!« Wollen wir hoffen, dass jene, denen sie nützten, sie nicht nutzten.