Archiv für September 2006

Tolle Flieger

28 September 2006

Lang lang ists her, seitdem ich mich das letzte Mal virtuell über den Wolken bewegte. Diese Woche bin ich mal wieder empor gestiegen, im Flugsimulator 2004. Natürlich nicht ohne zuvor auf einschlägigen Seiten wie FlightSim.com oder Surclaro Ausschau nach neuen interessanten Flugzeugen zu halten. Dabei bin ich auf eine mir bislang unbekannte Seite gestoßen, jene von Transload Virtual Airlines . Dort lauern im Hanger der einzelnen Gesellschaften wie Civil, Connection, Cargo usw. (Gesellschaft auswählen und dann auf der neu geladenen Seite auf Aircraft klicken) etliche tolle Flieger auf ihren Einsatz. Sämtliche Flieger sind mit einem Installer ausgerüstet, somit entfällt das sonst so lästige manuelle Einrichten. Das ist praktisch, denn die meisten kommen nicht nur in der Standardversion daher, sondern sind ausgestattet mit mehreren Textturen, angepasstem Cockpit, Sound usw. Dabei sollte man sich von den Bildern der Flieger auf der Seite nicht abschrecken lassen. Die Farbgestaltung ist zwar in der Tat zum Teil recht gewöhnungsbedürftig, doch die auf der Webseite pixelig erscheinenden Flugzeuge können im Spiel durchweg überzeugen. Am meisten angetan hat es mir persönlich dabei die DC-10 und TriStar sowie die DC-7, Fokker 100 und 70 und der Airbus A320. Für letzteren gibt es auch unter Facilities > Aircraft Addons ein eigenes Soundset. Als letztes möchte ich noch auf den Bereich Facilities > Transload Scenery verweisen. Dort lässt sich neben anderen Dingen der Transload Flughafen mit der Kennung YTLI downloaden, samt AI-Traffic Tool. Jener zeichnet sich unter anderem durch viele AI-Flugzeuge aus, mit deren Hilfe ein recht realistischer Flugbetrieb simuliert wird. Einzig und allein das grafisch recht aufwändige Wettermodell, welches mit dem Flughafen installiert wird, trübt bei mir etwas das Bild, da hier mein alter Rechner etwas an seine Grenzen stößt.

EyeTV zu iDVD

26 September 2006

Mit meinem zur WM erworbenen TVMini-Fernsehempfänger samt EyeTV-Software bin ich mehr als zufrieden. Unproblematische Hardware, Software funktioniert wie gewünscht, läuft stabil, kann bislang nicht klagen. Natürlich habe ich auch schon rege die Aufnahmefunktion genutzt. Hat sich so einiges angesammelt. Zum Teil sind die Aufnahmen auch schon – der einfach zu bedienenden Bearbeitungsfunktion sei dank – von Werbung befreit. Zeit also, endlich mal was wegzubrennen. Auf DVD!

Fein raus ist wer Toast sein eigen nennt, denn ein Export-Button dahin ist gleich im Hauptfenster eingebettet. Nachdem ich zu Mac 10.2-Zeiten mal im Besitz einer Toast-Version war, für jene damals viel Geld auf den Tisch legte, um sie dann nach Einführung der nächsten MacOSX Version quasi wegschmeißen zu können, sie war nicht mehr kompatibel, und ich mich in diesem Zuge tierisch über den Toast-Support geärgert hatte, weil er auf Anfragen diesbezüglich nicht reagierte, schwor ich mir zukünftig um diese Software einen großen Bogen zu machen. Dabei ist es geblieben. Man braucht sie auch nicht, um EyeTV-Mitschnitte auf DVD zu bringen. Der Mac bringt ja schon alles mit, was man hierfür braucht. iDVD!

Allerdings sollte man, das musste ich am eigenen Leibe erfahren, noch etwas mitbringen. Für einen 1:38 Stunden Film, um ihn beim Namen zu nennen »Die üblichen Verdächtigen«, etwa 20GB freien Festplattenplatz und viel Zeit. Warum? Beim Export zu iDVD wird der zuvor etwa 2,5GB einnehmende Film aufgebläht und als .dv Datei abgespeichert. Unglücklicherweise mit der iDVD-Einstellung “Beste Qualität”. Oder war es “Beste Leistung”? Wie dem auch sei, die Wahl der Einstellung hat zur Folge, dass das Ganze nicht mehr auf einen üblichen DVD-Rohling passt. iDVD empfiehlt die andere iDVD-Einstellung, also entweder “Beste Qualität” oder eben “Beste Leistung”, ich weiß nicht mehr genau welche, auszuwählen, damit passt das Ganze auf eine DVD, allerdings muss hierfür der Film komplett neu verarbeitet werden. Dafür geht die davor vollzogene Menüerstellung leicht von der Hand. Und deren beide kann man im Anschluss falten, sich selbst zurücklehnen und ein Nickerchen halten, während der Rechner den Film vorbereitet und schließlich auf DVD brennt. Achso, für das Umkodieren braucht es natürlich auch noch mal ein paar GB Festplattenpuffer.

Fazit: Verwöhnt von EyeTV hatte ich mir das Ganze irgendwie einfacher vorgestellt. Wahrscheinlich kommt man in den Genuss der Einfachheit, wenn man die 80 Euro für Toast springen lässt. Niemals! Da halte ich lieber weiterhin Nickerchen! ;)

Und nun widme ich mich der Frage, wo zum Teufel die 120GB-Festplattenplatz hin sind?! Mit Mühe und Not konnte ich auf freie 23GB zurückgreifen. Das reichte gerade für mein oben beschriebenes Vorhaben.

Soviel dazu

26 September 2006
Outlook blockiert Access-Datei»Outlook hat den Zugriff auf folgende potenziell unsicheren Anlagen blockiert: db1.mdb«

Wie? Microsoft traut nicht mal den eigenen Dateiformaten? Oder sind wir hier Zeuge einer extern ausgetragenen internen Rivalität zwischen dem Outlook- und Access-Entwicklerteam?

Nur eine Befragung

26 September 2006

Keine Polizeikontrolle. Aufatmen. Obwohl eigentlich nichts zu befürchten gewesen wäre. Angeschnallt gewesen, Papiere dabei, Auto in Ordnung. Anspannungs ist jedoch immer da, wenn die Polizei einen rauswinkt.

Also eine Verkehrsbefragung. Richtig. Die standen heute Morgen schon da. Gleiche Stelle. Hohemarkstraße vom Kreisel kommend unter der Brücke. Da parkt sonst das Auto der Kollegen bei Geschwindigkeitskontrollen. Heute parken dort für drei Fragen alle aus nördlicher Richtung kommenden. Von Interesse sind folgende drei Ws: Woher, wohin, warum. Will wohl jemand wissen, ob trotz Umgehungsstraße die Hohemarkstraße genutzt wird. Heftig, und das den ganzen Tag.

Endlich ein Quest!

25 September 2006

Yippie! Habe hier soeben meinen ersten Quest gestellt bekommen und ihn bereits absolivert. Der Lohn für meine Mühen? Einen Renoir! Da könnt ihr ihn bestaunen.

Schumi, lass dein Pferdchen springen!

20 September 2006

Aber bitte das rote! Lass die anderen noch bis nach der Saison im Stall. Die können nämlich noch unberechenbarer sein, als dein jetziges Arbeitstier. Einmal abgeschmissen ist alles futsch. Nicht nur die Knochen, sondern auch die WM. Und der Stierkämpfer aus Spanien lacht sich ins Fäustchen. Das wollen wir ja nicht!

Die Nase voll Drogen?

20 September 2006

Ach nee, die Nase voll von!!! Keith Richards hat die Nase voll von Drogen. Jaja, manchmal spielen einem die Augen einen Streich… ;)

Lücke im Vorabend

20 September 2006

Ich hoffe ja mal, dass die Quoten von der neuen Daily-Soap “Alles was zählt” (den Namen musste ich glatt eben nachschlagen, so geläufig ist er mir…) weiterhin so schlecht sind und RTL den Fehler, Explosiv auf 18 Uhr zu verschieben, wieder bereinigt. Der Lückenfüller zwischen Nachrichten und GZSZ in Form dieser Soap ist ja unterträglich! Demgegenüber waren die Boulevard-Beiträge von Explosiv ja geradezu erfrischend unterhaltsam.

Alles easy mit iesy 3play?

20 September 2006

Vor kurzem flatterte wieder einmal ein iesy Werbebrief ins Haus, in dem das All-Inklusive-Paket zum Festpreis, kurz 3play, beworben wurde. Für 55,- Euro monatlich erhält man mit jenem einen flotten Internetzugang (down bis zu 6.144 kbit/s, up 600 kbit/s) + Flatrate, Telefonanschluss + Flatrate, tividiKOMPLETT und Bundeliga total. Zudem gibt’s obendrauf einen Wireless-Lan-Router. Nettes Angebot.

Ein paar Fragen gilt es dabei aber noch zu klären bevor ich da eventuell zuschlagen werde. Zum Beispiel, wo das Kabelmodem installiert werden muss. Ungeschickt wäre im Keller. Denn der Haupttelefonanschluss und die Telefonanlage, die auch noch funktionieren sollte, ist ganz oben unterm Dach. Überhaupt Telefonanschluss. Wie ist das mit der Umstellung von ISDN auf den Kabeltelefonanschluss? Wie sieht das mit der Mitnahme der Telefonnummern aus? Eine geht ja, die anderen fallen wohl weg. Und schließlich muss noch geklärt werden, ob nur der Telefonvertrag oder auch der ganze DSL-Kram von iesy gekündigt wird, wenn man zusagt. Muss ich die Tage mal durch ein Telefonat, hoffentlich können die das auch beantworten, klären. Stichtag ist der 30.09., denn dahin bis gibt’s ein paar Vorteile.

Java und die serielle Schnittstelle

20 September 2006

Die serielle Schnittstelle ist seit 1998 tot. Zumindest für Sun. So alt sind nämlich die Dateien in der letzten Java Communications API für Windows. Zumindest habe ich keine neueren gefunden und Aussagen in diversen Foren und Newsbeiträgen geben keine große Hoffnung, hier noch fündig zu werden. Doch worum geht es eigentlich?

Ich habe da ein Modem. Kein gewöhnliches, sondern ein spezielles, welches für die Übermittlung von elektronischen Bestellungen optimiert wurde. Untergebracht in einem “formschönen Kunststoffgehäuse”, so die Beschreibung, und angeschlossen über die serielle Schnittstelle, gilt es nun das Modem mit Hilfe eines Stückes Software für den praktischen Einsatz nutzbar zu machen. Praktischer Einsatz heißt, es werden Bestelldaten generiert, eine Verbindung auf- und Nachrichten ausgetauscht, Dateien übertragen, “okay” gegeben und “tschüss” gesagt. Und das alles idealerweise mit Java. Ja, war so meine Intention.

Nach erstem Googeln landete ich also bei der Java Comm Api. Der Versuch mit jener eine Kommunikation mit dem Modem aufzubauen scheiterte bereits daran, dass in meinem Testprogramm die Ausgabeschleife der zur Verfügung stehenden COM-Ports übersprungen wurde. Der Grund: Es wurden keine gefunden. Ohne gefundene Ports, keine Kommunikation über sie. Also unbrauchbar.

Durch verschärftes Googeln bin ich dann auf eine andere Bibliothek gestoßen, RXTX. Ein dank des RXTX-Wikis schnell zusammengestelltes Testprogramm brachte die LEDs des Modems spontan zum Leuchten und das Lämpchen für den Datenempang nach Eingabe von Buchstaben zum Blinken. Sie funktioniert also, die Bibliothek. Jetzt muss nur noch das Programm drummherum geschrieben werden. Nur noch! ;)