
Archiv für Oktober 2006
Herbstpause
19 Oktober 2006
Gruß nach Brasilien
19 Oktober 2006Mach’s nochmal Schumi! Bitte! Und du auch Alonso. Bau nochmal den gleichen Mist, wie 2003. Ebenfalls bitte! Natürlich ohne sich wehzutun. Grüße, ich drücke die Daumen!
Oh, ein Bild Schneiders
17 Oktober 2006Oh Wunder. Ein Bild Schneiders heute in der Zeitung. Nein, nicht Jürgen Schneiders, auch nicht des Schneiders Helge, sondern des Bernd Schneiders , besser bekannt als “Michael Schumacher der DTM”. Will heißen: Seriensieger. Hat soeben die fünfte DTM-Meisterschaft für sich entschieden. Als Krönung dessen ein Bild in der Zeitung. Ohne dieses hätte man, wie immer, ob der kleinen Meldung beim schnellen Durchblättern des Sportteils nichts vom DTM-Rennen mitbekommen.
Das generell geringe Medieninteresse an der angeblich “besten Tourenwagenserie der Welt mit Anlehnung an die Formel 1” sollte den Verantwortlichen zu denken geben. Nicht mal fragwürdige und aberwitzige Entscheidungen der Rennleitung, sich bei der kleinsten Berührung in ihre Einzelteile auflösende Autos noch die ehemaligen Formel 1-Stars in der Serie konnten daran bislang etwas ändern.
Erbärmlich schlechtes Piratenspezial
16 Oktober 2006Piraten prägten das Programm Pro Siebens vergangenes Wochenende mit dem Höhepunkt des Films “Fluch der Karibik” am Sonntagabend. Der “Blockbuster” wurde begleitet von einem Dokufilm im Vorfeld und einem nachgeschobenen Galileo Spezial, das der Frage nachging, ob der der gefürchtetste Pirat der Karibik (Henry Morgan) ein Deutscher aus dem Münsterland war. Ein erbärmlich schlechtes Spezial. Auf pseudo-professionell getrimmt, eingerichtet in einem älteren Gemäuer, zur Hilfe eine Computerwand, die gut und gerne auch auf die Brücke der Enterprise gepasst hätte, leitete Aiman durch die Sendung. Machte sich die Computerwand zu eigen um die Informationen, zusammengetragen von den Ermittlern vor Ort, dem Informanten in der Karibik, zu visualisieren. Nichts als ein Trick, um den äußerst dünnen Informationsgehalt zu verschleiern. Zudem klingt einiges unglaubwürdig. Es erstaunt, dass der Informant in der Karibik, und damit zugleich alle anderen Wissenschaftler, denn es wurde schließlich dem Fernsehpublikum als Neuentdeckung verkauft, erst durch jene in der Sendung zum ersten Mal gesichtete Karte auf die Idee kamen, dass Segelschiffe aufgrund der Winde und Strömungen in der Karibik für Hin- und Rückwege unterschiedliche Wege nehmen mussten. Zum Teil riesige Umwege. Ein Wissen, das jeder Pirates-Spieler spätestens – und erst Recht die Entwickler – seit den 80er Jahren inne hat. Und natürlich wird jener Wissenschaftler im Anschluss an seine Entdeckung beim zweiten Tauchgang vor Trinidad sogleich fündig, findet Spuren eines englischen Schiffes, das spanisches Gold geladen hatte. Eindeutiges Indiz für ein Piratenschiff. Beachtlich punktgenau getaucht im großen weiten Meer rund um Trinidad. Punktgenau und pünktlich. Kurz vor Sendungsschluss des 45-minütigen, werbebereinigt, Spezials.
Das Spezial wollte in Anlehnung an den zuvor gezeigten Film aufklären. Wollte Zuschauer noch in den späten Abend retten. Dies ist wohl auch geglückt. Eine fundierte und informative Dokumentation jedoch nicht. Schade. Schade um die Zeit. Die wäre mit Schmöckern in entsprechenden Büchern besser investiert gewesen.
Vormerken: Flugboot Do 24 kommt nach Frankfurt
15 Oktober 2006Nächsten Freitag Donnerstag, also am 19. Oktober, wassert eine Dornier 24 auf dem Main in Frankfurt. Sicherlich ein großes Spektakel. Nicht nur für Technikbegeisterte. Weiteres, auch über den historischen Hintergrund, lässt sich hier nachlesen.
Keine Angst mehr vor Linux
14 Oktober 2006Schön zu sehen, dass es mittlerweile keine Viertelstunde mehr braucht, um ein Linuxsystem aufzusetzen. CD rein, im von CD gebooteten Live-Betriebssystem die Installation starten, kurz warten, booten, Hardware erkannt, läuft. So zumindest bei Ubuntu Desktop. Da braucht wirklich keiner mehr Angst vor Linux zu haben.
Und wenn es doch noch an der einen oder anderen Stelle hakt, dann lässt sich vieles im Buch Ubuntu Linux nachlesen. Für mich interessant zum Beispiel diese Stelle über ATI-Grafikkarten und jene Stelle über TV-Hardware. Allerdings ist xawtv leider in der aktuellen Distribution ohne Zutun nicht per apt-get zu bekommen. Da muss ich noch mal schauen. Und natürlich sind jegliche Player noch etwas wählerisch, was die Formate angeht. Die Codecs müssen ja separat aus dem Netz gefischt werden.
Ansonsten kommt die aktuelle Distri aber todschick rüber. Nette Farben und Symbole, Software-Aktualsierung, wie schon zuvor, wunderbar eingebettet, mit Hinweisen, dass neu gebootet oder ein Programm neu gestartet werden muss. Und ein Programm habe ich bislang besonders ins Herz geschlossen, für Kapiländer die Killerapplikation, den Taschenrechner (gcalctool). Jener kann nämlich, eingestellt auf den Modus “erweitert”, mit zehn Speicherbänken zum Zwischenspeichern von Werten aufwarten. Da können die Taschenrechner von Windows und MacOSX bei weitem nicht mithalten!
Dass Lebkuchen schon im Oktober…
11 Oktober 2006… in den Läden stehen ist ja mittlerweile normal. Daran hat man sich gewöhnt Doch damit nicht genug! Da fährt man ganz friedlich, lieb, nichts ahnend hr3 lauschend nach Hause und schwuppdiwupp gehört man zu den ersten dieses Jahres, die in den Genuss eines ganz besonderen Lieds kommen. Ihr wisst, welches ich meine? Richtig! Wham »Last Christmas«. Heute, 11. Oktober, kurz nach 18 Uhr, gespielt auf hr3. Doch das Schlimmste kommt noch: Es war ein Musikwunsch eines hr3-Hörers! Also auch noch einer von uns hier draußen. Der Hörer meinte, es würde gut zu dem bereits in den Läden angebotenen Weihnachtsgebäck, oben bereits angesprochen, passen. Wie kann man nur so grausam sein!
BCC, serielle Schnittstelle und Co
5 Oktober 2006Wie angesprochen beschäftige ich mich zur Zeit mit der Kommunikation zwischen PC und Modem über die serielle Schnittstelle. Auf diesem Wege suchte ich das Netz nach brauchbaren Seiten ab und wurde auf dieser Seite, auf der es um ein “serial port communication analytic tool” geht, fündig. Besonders hilfreich für mich war dort die Erklärung, wie der BCC (block check character) funktioniert und sich mit Hilfe eines kleinen Perlskripts generieren lässt. Praktisch für erste Gehversuche. Die dafür nötigen HEX-Werte lassen sich einer entsprechenden Tabelle entnehmen.
Weitere Möglichkeiten EyeTV-Aufnahmen zu archivieren
4 Oktober 2006Nachdem vor zwei Wochen schon einmal die Archivierung von EyeTV-Aufnahmen via iDVD ein Thema hier im Blog war, möchte ich nun noch auf ein paar weitere Möglichkeiten hinweisen:
Export als DivX
EyeTV sieht in seiner Export-Funktion bereits etliche Exportmöglichkeiten vor, darunter die bereits angesprochene zu iDVD. Darüber hinaus besteht die Option direkt aus EyeTV in ein neues Format zu speichern. Etliche Formate wie QuickTime-Film, MPEG4 sind dabei aufgeführt. Auch DivX. Um letzteres jedoch nutzen zu können, muss zuerst die DivX-Software für den Mac runtergeladen, installiert und ein Neustart der EyeTV-Software durchgeführt werden. Diese Exportvariante besticht im Vergleich zur Direktaufnahme mit Dateien, die nur ein Drittel des Platzes der Direktaufnahme benötigen. Allerdings letzteres auch auf Kosten der Qualität, so zumindest mein erster Eindruck.
Export der Direktaufnahme
Ein Direktexport ohne Umkodierung ist über die Funktion »Exportieren -> MPEG-Program-Stream« möglich.
Darüber hinaus kann eine mpg-Datei direkt aus der EyeTV-Aufnahmedatei entnommen werden. Dies ist besonders dann interessant, wenn auf Mitschnitte des Live-TV-Buffers (TimeShift) zurückgegriffen werden soll. EyeTV speichert jede Aufnahme in einem mit der Endung ».eyetv« versehenen Archiv. Öffnet man dieses Archiv, entweder von Windows aus, wo jedes dieser Archive als Ordner einsehbar ist, oder auf dem Mac via »Rechtsklick -> Packetinhalt zeigen«, so kommt, neben weiteren Dateien, eine mpg-Datei zum Vorschein. In diesem Sinne kann auf die Aufnahmen des Live-TV-Buffer (TimeShift) zuzurückgegriffen werden, indem das Archiv »Live TV Buffer.eyetv« geöffnet wird.
Vergleicht man die in den Archiven enthaltenen mpg-Dateien mit jenen, die über die Exportfunktion exportiert wurden, so fällt auf, dass die exportierten kleiner sind. Darüber hinaus lassen sich die exportierten sowohl unter WinAmp als auch mit VNC problemlos abspielen, während bei den in den Archiven enthaltenen mpg-Dateien WinAmp seinen Dienst verweigert. Es scheint, als ob neben den Videodaten auch noch weitere Informationen mitgespeichert werden, dies geht aus der Funktion »Medieninfo…« des VLC media players hervor, mit denen WinAmp höchstwahrscheinlich nicht klar kommt. Die Frage ist, wie sich diese “angereicherte Datei” auf DVD-Player, die normalerweise mit mpg-Dateien gut klar kommen, auswirkt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte hier sicherlich vorrangig auf die eingebaute Exportfunktion zurückgegriffen werden und erst dann auf die in der Archivdatei enthaltene mpg-Datei, wenn es um nachträgliche Sicherung des Live-TV-Buffers geht. Auf diesen lässt sich nämlich meines Wissens aus dem Programm nicht zugreifen.
Link zum Star Trek Serientag
3 Oktober 2006Und hier der passende Link zum Star Trek Serientag: Memory Alpha – die freie deutsche Star Trek Datenbank.