Eben hatte ich das erste Mal einen richtigen Hals auf iTunes. Wollte eine CD importieren. Badesalz Voodoobabbel. CD sieht gut aus. Übliche Gebrauchsspuren. Nichts Dramatisches. Alle Titel reibungslos. Nur der 34. nicht. “Markus” heißt der. 95 Prozent wurden astrein gelesen. Dann gabs Probleme. Das Laufwerk stoppte, fuhr wieder an, ein Leseversuch, es stoppte wieder, fuhr an, Leseversuch, stoppte, fuhr an, Leseversuch,… Endlosschleife. Keine Fehlermeldung. Klicks auf Abbrechen wurden nicht berücksichtigt. CD auswerfen lassen und dadurch den Prozess stoppen? Nicht dran zu denken! Also iTunes unsanft beenden. Selbst danach lief der Einleseprozess noch weiter. Neustart. Neuer Versuch. Gleiches Phänomen. Diesmal stoppte jedoch der Einleseprozess nach Abschuss von iTunes. Jetzt bekommt der PC (Windows!) eine Chance, um die Bibliothek zu vervollständigen. CD ist wohl doch defekt. Oder es ist ein Voodoo-Zauber!
Archiv für März 2007
Voodoo? iTunes macht Zicken
27 März 2007215 Gramm
27 März 2007Würde man in einer Umfrage nach dem Zeitpunkt fragen, seit wann der Faktor “CO2-Ausstoß pro Kilometer” als Faktor für die Umweltverträglichkeit eines Kraftfahrzeugs herangezogen bzw. der Faktor ermittelt wird, ich bin mir sicher ein Großteil der Befragten würde einen Zeitraum zwischen ein paar Monaten bis maximal ein Jahr nennen. Bevor das Thema “CO2-Ausstoß” in den letzten Monaten in den Medien aufgegriffen wurde, orientierte man sich doch eher am Benzinverbrauch. Wer weiß schon, wieviel CO2 das eigene Auto pro Kilometer ausspuckt? Wieviel es schluckt, an Kraftstoff, weiß man. Das sieht man – an der Tankuhr. Das merkt man – spätestens im Portemonnaie. Doch der “CO2-Ausstoß pro Kilometer”? Eines ist klar, es ist keine ganz neue Erfindung. Mindestens zehn Jahre wird dieser Faktor schon erfasst und, zumindest bei Audi im Jahr 1997, im Scheck-/Serviceheft auf der ersten Seite bei den technischen Daten abgedruckt. Für mich gilt: Pro Kilometer bereichere ich unsere Atmosphäre mit 215 Gramm.
Dixi-Klo Regel No. 1: Keine langen Sitzungen!
22 März 2007![[Bild: Dixi-Klo im Kies]](http://www.haitech-blog.de/images/14.jpg)
… sonst kann es auch mal etwas länger dauern, bis man wieder rauskommt. Hier hat jemand gerade noch mal Glück gehabt.
Lesemüde
19 März 2007Gääääähn. Der Schlaf kam letzte Nacht etwas zu kurz. Aus “noch ein paar Minuten” wurden mehrere Stunden. Um kurz nach drei zog ich dann die Reißleine, legte das Buch weg. (Und wer ist schuld? DU! (Der oder die Schuldige weiß, wer gemeint ist!
)) Schweren Herzens, denn nur noch 60 Seiten trennten mich von der Lösung. Heute Abend, nur unterbrochen von GZSZ, las ich es zu Ende.
Selten hat mich ein Buch derart gefesselt wie Jan Seghers Die Braut im Schnee. Spannend von Anfang bis Ende. Mal ruhig, dann wieder temporeich. Aber grausam. Fast zu grausam. Bei Dunkelheit rausgehen? Spazieren gehen? Joggen? Heute Nacht undenkbar für mich. Ich schloss sogar das Fenster.
Mittlerweile, der Mörder ist gefasst, hätte ich kein Problem mehr damit. Glaub ich zumindest. Ist ein komisches Gefühl einen Krimi zu lesen, der in der Gegend spielt. Morde geschehen an Orten, die man selbst schon besucht hat. (Nein, nicht als Täter!
) Bereits dies stimmt nachdenklich. Doch wie, darüber habe ich mir nie richtig Gedanken gemacht, sieht eigentlich ein Kommissar der Mordkommission die Welt? Jede Ecke weckt Erinnerungen. Unschöne Erinnerungen. Marthaler, die Hauptfigur, versucht solche Gedanken wegzuwischen. Zu verdrängen. Er zwingt sich dazu, sonst würde er durchdrehen und gar nicht mehr rauskommen. Wie stark muss man in echt sein, um das auszuhalten? Kein Beruf für mich, den ein bloßer Verdacht auf eine einprogrammiete Endlosschleife oder ähnliches beim abendlichen Revue passieren lassen des am Tage getippten Codes schon nicht schlafen lässt.
FTP-Automatisierung und mehr
15 März 2007Auf ein interessantes Programm hat mich ein Kollege aus Friedrichshafen aufmerksam gemacht: Die Fling FTP Software von NCH Software. Das Programm kann genutzt werden, um automatisch Backups, Aktualisierungen von Webseites oder sonstige Übertragungen via FTP zu tätigen. Herausragendes Merkmal ist die Möglichkeit ein Verzeichnis automatisch nach Änderungen oder Dateien allgemein scannen zu lassen. Die Software überträgt bei Bedarf ohne zutun die Änderungen oder Dateien zum eingestellten Remote-Rechner und löscht sogar, falls aktiviert, die lokal liegenden Dateien im Anschluss. Dabei kann sie auch im Hintergrund im System-Tray sitzen. Zur Nachverfolgung werden alle Aktivitäten in Logdateien festgehalten. Auch Verzeichnisse können übertragen werden. Gar bestimmte Dateitypen, z.B. exe, von der Übertragung ausgeschlossen werden. Fling, ein schickes schlankes Programm. Dazu Freeware. Geradezu prädestiniert für die Ablösung von selbstgestrickten FTP-Upload-DOS-Batch-Dateien.
Schlüsselfrage: Mac OS X 10.4 und Samba
15 März 2007Ist irgendwie auch an mir vorbeigegangen, weil ich wirklich ewig nicht mehr probiert habe unter Mac OS X auf meinen Linux-Fileserver zuzugreifen: Seit 10.4 überträgt Mac OS X das Passwort verschlüsselt und nicht mehr wie unter 10.3 im Klartext! (Quelle: Dreamboard)
Somit ist mir klar, warum das nicht mehr geht. Wie im Board beschrieben reicht der Zusatz encrypt passwords = yes aus, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Gut so!
Mein Linux-Fileserver hat übrigens gerade sein 10-jähriges gehabt. Angeschafft im Januar 1997 läuft er, von einem Mainboardwechsel während der Garantiezeit mal abgesehen, seitdem ohne größere Probleme. Also, jetzt nicht pausenlos, sondern immer wieder. Anfangs war er mein Arbeits- und Spielerechner unter Windows 95. Dann wurde er zum Zweitrechner. Um 2003 Linux-Fileserver (Debian konfiguriert als Software-Raid mit zwei 80GB Festplatten). Er hatte also immer eine Aufgabe. War nie arbeitslos. Hat sich bewährt. War sein Geld wert. Und noch immer schlägt er sich tapfer. Dabei wurde er wahrlich nicht geschont. Gerade anfangs. Und sein Platz, dort oben unter dem Dach, wo es im Sommer kuschelige 32 bis 40 Grad heiß wird! Doch das störte ihn nie. Er blieb immer cool. Gut, sind jetzt auch nicht so viele “heiße” Komponenten drin. P200MMX, S3 Virge 4MB Grafikkarte OnBoard, zwei 80GB Platten, ein CD-ROM – da muss eine der Komponenten schon abfackeln, um etwas Hitze in das BigTower-Gehäuse zu bekommen.
Und so läuft er auch natürlich wie? Leise! Extrem leise! Traumhaft leise! Man bemerkt ihn kaum. So wäre sein 10-jähriges beinahe an mir vorbei gegegangen. Zum Glück hab ich’s noch gemerkt. Also, alles Gute!
Die Rüsselseuche…
9 März 2007…ist zurück. Hat sich heimlich still und leise über Nacht wieder angeschlichen. Dachte, ich wäre sie endlich los. Falsch gedacht! Im Gegenteil. Sie kommt mit neuer Kraft zurück. Verflucht sei sie!
Nie ohne Gummi aus dem Haus!
7 März 2007
Denn sonst steht man da, mit offenem Latz. Kein Gummi zur Hand. Scheiß Situation! Man will sich ja nichts einfangen!
Schon gar kein Gelächter! Also, Gummi einstecken! Damit’s nicht peinlich wird mit nicht mehr oben haltendem Reißverschluss!!!
“Die Zwei” Plaudertaschen
7 März 2007Die Zwei. Kultserie aus den 70ern. Zum Kult, hierzulande, führte unter anderem eines: Die Synchronisation. Wer die Seite Die Zwei – Ihre besten Sprüche (per ICQ von Alex) der Rong GmbH studiert, wird schnell dahinter kommen, wer hinter jenen steckt. Spencer/Hill lassen grüßen: Rainer Brandt und Co.