Archiv für Mai 2007

Eine kleine Börsenzeitreise

28 Mai 2007

Eben habe ich eine kleine Börsenzeitreise gemacht. Wie kommt man an so eine? Durch das Ausmisten alter Depotunterlagen! Vorzugsweise aus den Jahren 1998 – 2002. Und, wie war sie? Abwechslungsreich! Wusste gar nicht mehr, dass ich Aktionär so vieler Firmen war. Viele gibt?s gar nicht mehr. Oder sie sind gnadenlos abgestürzt. Baan zum Beispiel. Und viel los scheint mit Caatoosee oder Fortunecity auch nicht mehr zu sein. Die Liste könnte ich fast beliebig fortsetzen. Um den Umfang etwas zu verdeutlichen: Ergebnis der Aktion waren zwei Gelbe Säcke (ich hatte gerade keine anderen Säcke vergleichbarer Größe zur Hand) voller Schreddermaterial. Ein Segen, dass heute Wertpapierabrechnungen und Kontoauszüge, zumindest bei manchem Geldinstituten, elektronisch zur Verfügung gestellt werden!
Und was behält man von so einer Reise übrig? Neben zwei Wertpapierabrechnungen, Kauf (Zeichnung) und Verkauf von Senatorfilm, die mich an die irre Zeit des Neuen Markts erinnern sollen, eine Menge Hefstreifen. Jene waren übrigens auch unter anderem der Grund für die Reise. Wie wir alle wissen, ist die Steuer bald fällig. Die Erklärung geht zwar elektronisch raus, aber trotzdem wollen einige Zettel geheftet werden. Leider waren keine Heftstreifen mehr im Haus. Da erinnerte ich mich an einen Karton…

Alle Macs fliegen hoch

8 Mai 2007

Hab’ dem Mac und meinem Rücken was Gutes getan und halb tief in die Tasche gegriffen (andere Lösungen sind mitunter doppelt so teuer): Griffin Elevator. Kommt schick!

.Mac vs. Mobiltelefon vs. GMX

8 Mai 2007

Auf der Suche eine neue Möglichkeit für die gemeinsame Nutzung von Lesezeichen von verschiedenen Rechnern aus zu finden, bisher kommt hier eine selbstgestrickte auf dem Mac laufende PHP-Lösung zum Einsatz, habe ich mir einen Testaccount bei Apple .Mac
eingerichtet, um der Frage nachzugehen, welchen Mehrwert .Mac bietet.

Die Anmeldung geht schnell. Ein Formular – fertig. Die Einbindung von .Mac in Mail und in der Systemsteuerung ist auch mehr als einfach zu handhaben. Im Finder steht iDisk auch ohne Zutun zur Verfügung.

Nach ersten Tests enttäuscht die Lesezeichenverwaltung. Testvorgabe: Ein lokal eingegebenes Lesezeichen soll nach der Synchronisation online auftauchen, ein online eingegebenes lokal. Letzteres scheitert mehrmals beim ersten Synchronisatonslauf. Erst beim zweiten taucht das online eingegebene auf. Schlecht.

Die Kontakte lassen sich verwalten. Ein online eingegebener taucht lokal auf. Andersrum dito. Scheint gut zu laufen. Suchmöglichkeit Online usw., alles da. Angesichts der Tatsache, dass die Kontakte aber bereits über Mobiltelefon und iPod immer dabei sind stellt sich die Frage, ob man jene auch noch Online verfügbar haben muss.

Ein Online-E-Mailzugang ist heute keine Killerapplikation mehr. Vor allem dann nicht, wenn jener auf ersten Blick weder über Spam-Filter verfügt, noch besonders schnell ist. GMX muss sich hier wahrlich nicht verstecken!

Datenaustausch. Über iDisk, das im Finder als Netzlaufwerk auftaucht, so einfach wie mit jedem Netzlaufwerk. Natürlich geht kopieren und laden über das Internet etwas langsamer. Ansonsten gibt es an sich nichts zu meckern. Auch mit dem Online-Frontend zu iDisk lässt sich arbeiten. Es ist allerdings sehr ‘aufgeräumt’. iDisk also endlich eine Killerfunktion von .Mac? Hm, würde ich so nicht sagen. GMX bietet das Mediacenter, dessen Online-Frontend durch mehr Funktionen und bestechende Geschwindigkeit auftrumpft. Darüber hinaus lässt sich das Mediacenter ebenfalls ganz einfach im Finder durch Aufruf von “Gehe zu -> Mit Server verbinden” und Eingabe der Server-Adresse “https://mediacenter.gmx.net” einbinden. (WebDAV basierend, GMX FAQ)

Fazit: Natürlich bietet .Mac mehr und macht mehr möglich, als das oben Geschriebene. In Anbetracht der Tatsache, dass allein die Basismitgliedschaft 99? im Jahr kostet und ähnliche Funktionalitäten, mal abgesehen von der Lesezeichenverwaltung, bereits kostenlos zur Verfügung stehen, muss man aber nicht blind zugreifen. Vielleicht kommt die Überzeugung ja während der 60-Tage-Testphase, die Apple gewährt. Bis jetzt ist sie bei mir noch nicht da.

PocketPC Emulator und ActiveSync

2 Mai 2007

ActiveSync und der PocketPC Emulator von Visual Studio 2005 verstehen sich nicht auf Anhieb. Für viele Anwendungen ist es aber wichtig, dass die zwei sich gut verstehen. Ein Beispiel sind Internetanwendungen. ActiveSync reicht den Internetzugang des Hostrechners an den PocketPC weiter und über jenen kann man fröhlich surfen. Und wie bekommt man die beiden nun dazu, dass sie sich gut verstehen? Alles ganz einfach, so man weiß wie! Eines sei gleich verraten: Ein Null-Modem-Kabel braucht heute keiner mehr! Aufatmen! War vielleicht früher mal so. Etliche Anleitungen im Internet lassen darauf schließen. Früher Null-Modem-Kabel, heutzutage reicht ein Mausklick. Durch jenen wird, wie hier beschrienen, der PocketPC virtuell in eine Basisstation gestellt (auf die gleiche Art kann er auch wieder herausgenommen werden). Sobald er in der Basisstation “steht” springt ActiveSync an und nach den üblichen Einstellungen zu der Art der Partnerschaft steht auch die Verbindung samt Internetverbindung. Lobenswert einfach im Vergleich zur Null-Modem-Kabel-Lösung.