Archiv für Oktober 2007

Grrroooaarrr

28 Oktober 2007

Seit gestern schnurrt Leopard auf meinem Mac. Irgendwann unter der Woche bestellt hat MacTrade arbeitnehmerfreundlich am Samstag geliefert, inklusiv dem bei MacTrade üblichen Gratis-Mac-T-Shirt (diesmal: »I’m a Mac!«). Seit gestern läuft mein System also unter Leopard. Dabei habe ich kein Update durchgeführt, sondern alles frisch installiert. Wollte keinen Ballast mitschleppen.

Mittlerweile ist das System auch fast wieder komplett eingerichtet. Auf ein paar Dinge muss ich allerdings noch warten: Statt iChat kommt wieder Adium zum Einsatz, weil Chax anscheinend noch nicht mit Leopard zusammenspielt und iChat so beim ICQen nur HTML-verseuchte Nachrichten verschickt. Trade Strategist ließ sich nicht wieder aktivieren. Supportanfrage ist schon raus. Und Xampp hat eben auch noch ein wenig rumgezickt, wobei das sicherlich nur eine Frage von Berechtigungen usw. ist.

Im Übrigen habe ich dem bislang auf meinen Macinstallationen eingesetzten uwimap-Server »tschüss« gesagt. Da ich keine Linux- oder Windowssysteme mehr im Einsatz habe, die auch auf meine E-Mails zugreifen können sollen, erübrigt sich der uwimap-Server. Ich kann also keine Auskunft darüber geben, ob das in der Vergangenheit von mir eingesetzte Postfix Enabler auch unter Leopard korrekt arbeitet.

Und wie ist sie nun, die neue Raubkatze? Schick. Und flott. Gerade Safari scheint einen Zahn zugelegt zu haben. Auch durch meine Fotos geht es einen Tick schneller. Das kann aber auch an der frischen Installation an sich liegen.

Apropos schnell. Hier patzt die Installationsroutine gewaltig. Macianer werden hier auf eine harte Probe gestellt. Schnell zum neuen Betriebssystem? Is’ nicht. Minutenlang wird die DVD auf Fehler überprüft. Kaum zu ertragen! Für Macianer die reinste Folter! ;)

Dafür entschädigt Leopard danach. Wie von Mac bekannt gibt es keinerlei Probleme bei der Einrichtung von Netzwerk und Peripherie. WLAN wird sofort erkannt, nur Passwort muss noch eingegeben werden, Mac-Bluetooth-Tastatur, externe Festplatte usw. funktionieren ohne Zutun, EyeTV und Maus ebenso. Drucker und Scanner habe ich noch nicht ausprobiert.
Auch iTunes konnte mit der wieder untergeschobenen alten iTunes-Bibliothek weiter arbeiten. Allerdings wurde ein Rechner bei der Freischaltung abgezogen, wenn ich mich nicht irre.

Absolutes Highlight von Leopard ist für mich Time Machine. So machen Backups Spaß. Gerade wenn ich meine externe Festplatte anschaue und dort die vielen verschiedenen irgendwann mal getätigten Backups sehe, bei denen immer geprüft werden muss, welches davon nun das aktuellste ist. Allerdings, das habe ich auch schon festgestellt, sollte Time Machine evtl. erst nach der Einrichtung von Mac OS X samt Programmen und Daten eingeschaltet werden, da sich anfangs einige Dinge noch öfters ändern (iTunes-Bibliothek wird gescannt usw.), was jedes Mal (jede Stunde eines jeden Tages wird gesichert) ein Backup nach sich zieht. Das geht zwar dank FireWire auf der einen Seite flott, aber ob die interne Festplatte ausgelesen wird oder nicht merkt man bei anderen Tätigkeiten, gerade bei Installationen oder Kopiervorgängen, wie sie beim Einrichten des Systems stattfinden, schon.
Erfreulich an Time Machine finde ich, dass die Backups ganz normal via Finder auch angesehen werden können, es also keiner speziellen Software bedarf. Natürlich ist es über die Time Machine Funktionalität komfortabler. Ich meine ja nur für den Fall der Fälle. Andere Archivlösungen setzen z.B. auf eigengestrickte Archivlösungen. Da mal ohne die entsprechende Software etwas rauszuholen ist unmöglich.
Wie sich Time Machine dann in der Praxis bewährt, wird sich noch zeigen. Für’s erste sieht es gut aus. Habe schon einige Tests im Findermodus gemacht. Allerdings blieb Time Machine bei mir auch ein Mal hängen und zwar im Zusammenspiel mit Mail. Dies kann daran liegen, dass ich für einen gewissen Zeitraum den uwimap-Server auf meinem Linuxserver eingebunden hatte zwecks Übernahme meiner alten Mails. Leider habe ich keinen Ausweg mehr aus Time Machine gefunden, abbrechen funktionierte nicht mehr. Der Ausknopf erlöste mich. Naja. Mac OS X ist ja schnell wieder oben. ;)

Herbstpause

12 Oktober 2007

Nilpferd im Schnee

Schnell…

8 Oktober 2007

…unterwegs war ich vorletztes Wochenende. Hab einen Gutschein eingelöst. Ferrari fahren! Los ging’s in Hofheim. Danach über die Straßen des Taunus. Der Ferrari 348 gab sich anfangs etwas zickig. War noch kalt. Der zweite Gang wollte nicht auf Anhieb rein. Das gab sich, sobald er warm war. Wie sympathisch. Ferrari, Mythos mit Eigenleben. Darüber hinaus gab er sich aber tadellos. Erstaunt hat mich die Übersichtlichkeit, sogar die Sicht nach hinten war akzeptabel und die Alltagstauglichkeit (mal von den von der flachen Bauart bedingten Nachtteilen abgesehen…;)), auch im Stadtverkehr, trotz nicht vorhandener Servolenkung. Grandios die Geräuschkulisse. Brabbeln im Stand. Grummeln beim Losfahren. Und dann – das Genialste, was ich je gehört habe -: Kreischen! Ein solches begleitete auch das absolute Highlight der Fahrt. Ich sage nur: “Die Straße auf die wir jetzt fahren – da ist keine Geschwindigkeitsbegrenzung!” Ein Wahnsinn! Egal ob dritter, vierter oder fünfter Gang. Druck noch und noch. – Schade, dass eine Stunde so schnell rum ist.

Hat es mir also gefallen? Ich glaube die Tatsache, dass ich seitdem so ziemlich jedes Ferrari-Video auf youtube und Co gesehen habe, ist Antwort genug… ;)

E-Mail-Überwachung für Outlook

8 Oktober 2007

Man kennt dies. Ein Server oder eine Aktion soll überwacht werden. Wie geht das am einfachsten? Richtig, regelmäßig eine Mail verschicken. Dumm nur, dass so die Überwachung genau falsch herum funktioniert. Es wird nicht gewarnt, wenn der Server oder die Aktion nicht mehr läuft, sondern gemeldet, dass er oder sie läuft! Den Schluss, dass da nichts mehr läuft, muss der Bioprozessor vor dem Rechner ziehen. Eben dann, wenn die E-Mail nicht wie erwartet eintrifft. Problem an der Sache: So ein Bioprozessor ist nicht sonderlich gut geeignet für derlei Überwachungstätigkeiten. Er lässt sich zu leicht ablenken. Zudem lässt die Multitaskingfähigkeit sehr zu wünschen übrig. Lösung: Ein Outlook-Makro!

Und wie läuft das ab? Beispielsweise so: Jede Minute wird eine Funktion aufgerufen, welche die E-Mails im Posteingang nach den Infomeldungen durchforstet. Die neueste wird behalten, Datum/Uhrzeit bleibt im Gedächtnis. Schließlich die Prüfung, ob seit der letzten Mail mehr als x Minuten vergangen sind. Wenn ja: ALARM! Um den Alarm bei Bedarf schnell auch wieder abstellen zu können empfiehlt sich noch ein Button verknüpft mit einer entsprechenden Funktion zum Ausstellen in der Outlookleiste.

Was braucht man dazu? Zum einen einen Timer, der eine Funktion regelmäßig aufruft und zum anderen Funktionen, die Musik abspielen können. Für beides finden sich Hilfen im Netz:

Und schließlich natürlich noch eine zentrale Funktion, welche den Posteingang durchforstet, aussortiert usw. und dann entsprechend reagiert…

Sowas kommt immer wieder gut!

8 Oktober 2007

haiblea@columbusLX001:~$ uptime

21:02:56 up 372 days, 23:59, 4 users, load average: 1.05, 1.01, 1.00

Man bedenke: Dahinter verbirgt sich ein ganz normaler Desktop-Rechner. Dell. Hat selbst schon etliche Jahre auf dem Buckel. Viel Stress hat er zwar nicht, läuft nur ein Apache/PHP und MySQL drauf für ein Wiki, aber es ist erstaunlich, dass erstens der Rechner an sich nicht schon längst irgendwelche Alterwehwehchen gezeigt hat und zweitens über den ganze Zeitraum niemand den Strom ausgestellt hat (Steckerleiste, da wird ja gerne mal aus Versehen der rote Knopf gedrückt) oder an’s Stromkabel gekommen ist. :)

Eigentlich…

8 Oktober 2007

…spielte ich mit dem Gedanken, mich direkt von der Sommerpause in die Herbstpause durchzuhangeln. Nun hat sich aber doch das ein oder andere angesammelt. Somit gebe ich mich geschlagen. :)