Eine Antwort darauf,

3 April 2008 von andreas Keine Kommentare »

warum es hier in letzter Zeit so ruhig im Blog ist, lässt sich hier finden. Erst war ich skeptisch. Dann begeistert. Am Ende süchtig. Möchte aber anmerken, dass ich habe lesen lassen. So genial wie Rufus Beck hätte ich es selbst nicht lesen können.

Es war einmal ein blank polierter iPod…

17 Februar 2008 von andreas 3 Kommentare »

[Bild: iPod 40GB 4G]
iPod 4G, 3 1/2 Jahre im Einsatz
[Bild: iPod classic 80GB 6G]
So sah der 4G auch einmal aus…

Sowas kommt immer wieder gut! – Teil 2

17 Februar 2008 von andreas Keine Kommentare »

haiblea@columbusLX001:~$ uptime
13:15:38 up 502 days, 17:11, 2 users, load average: 1.02, 1.06, 1.03

Allerdings ist die Nachfolgemaschine schon vorbereitet. Aus der 1000er-Grenze wird wohl nichts werden.

Winterpause ‘08

4 Januar 2008 von andreas Keine Kommentare »

Puh! Das Bloggen war aber auch anstrengend seit der Herbstpause! Deswegen: Winterpause! ;)

Nilpferd im Schnee

VMware Server und Converter im Einsatz

2 Januar 2008 von andreas 2 Kommentare »

Zwischen den Jahren hatte ich etwas Zeit zum Experimentieren. Stichwort: Servervirtualisierung. Konkret stellte ich mir folgende Aufgaben:

  • Einen Linux-Server (Web, Datenbank, Subversion) als virtuelle Maschine einzurichten, als Ersatz für einen vorhandenen Linux-Server

  • Windows-Arbeitsplatz-PCs (Windows XP, Windows 2000) in virtuelle Maschine umzuwandeln

Die Software

VMware.com bietet alles, was man braucht. Kostenlos. Zum einen VMware Server. Mit dieser Software bringt man die virtuellen Maschinen zum Laufen. Zum anderen VMware Converter. Hiermit lassen sich unter anderem “echte Rechner” in virtuelle Maschinen umwandeln.

Der Linux-Server

Installation

Die Installation eines Linux-Servers nutzte ich als Einstieg in die Virtualisierung mit VMware Server. Er soll zukünftig einen vorhandenen “echten” Linux-Server ersetzen. Nach Konfiguration einer Standardlinux-VM-Maschine (4GB Festplatte ohne Aufteilung in 2GB Dateien, bridged Netzwerk) band ich das runtergeladene Debian Netinst Image direkt als CD-Laufwerk ein und startete die Installation von Debian. Die Debian-Konfiguration lief reibungslos, die Installation ebenso. IP kam via DHCP, danach war der Weg frei um die Pakete aus dem I-Net zu fischen, im Anschluss wurde installiert. Neustart. Fertig. Danach folgte die Konfiguration des Webservers, Datenbankservers und der Crontab-Jobs. Test. Lief.

Soweit so gut. Was ich nicht bedacht hatte zeigte sich erst später beim Versuch eine Kopie der virtuellen Maschine auf ein externes Laufwerk zu kopieren. FAT32 formatiert weigerte sich dieses die 4GB-Dateien anzunehmen. Logisch! Schlagartig wurde mir bewusst, warum es da ein Häkchen gab VM-Maschinen in 2GB große Stückchen zu teilen. ;) Somit kam früher als erwartet der VMware Converter zum Einsatz.

Konvertierung der VMware Maschine

Wie zuvor bereits geschrieben machte ich bei der Konfiguration der VM-Maschine den Fehler das Häkchen, welches bewirkt, dass die VM-Maschine in Dateien mit einer maximalen Größe von 2GB aufgeteilt werden, vergessen hatte anzuklicken. Was nun? Neuinstallation? Nein. Hier ist VMware Converter in seinem Metier. Ich startete also VMware Converter, definierte die eben angefertigte 4GB-VM-Maschine als Quelle und eine neue VM-Maschine als Ziel, diesmal jedoch aktivierte ich das Häkchen. Ein paar Minuten später war die Konvertierung fertig. Kurzer Test im Anschluss. Lief.

Doch halt. Etwas fehlte. Das Netzwerk. Kein “eth0” in der ifconfig-Ausgabe. Nur local “lo” vorhanden. Irgendwie hatte das Konvertieren dem Netzwerk nicht gut getan.

Netzwerkkonfiguration nach Umzug

Nach ein wenig Googeln war ich schlauer. Für jede VM-Maschine vergibt VMware Server für die Netzwerkkarte eine MAC-Adresse. Beim Starten der neuen VM-Maschine wurde auch eine neue VMware Server-Konfigurationsdatei erstellt, mitsamt einer neuen von der vorherigen MAC-Adresse abweichenden MAC-Adresse. Jene war der Debian-Installation aber noch nicht bekannt. eth0 startete nicht. Nachdem ich die neue MAC-Adresse aus der neuen VMware Server Konfigurationsdatei ausgelesen und gemäß dieser Anleitung auf cogito ergo sum… der Debian Installation bekannt gemacht hatte, war alles wieder in Ordnung.

Umwandlung von Windows-Arbeitsplatz-PCs

Erst wenn sie irgendwann nicht mehr da sind merkt man, welch wichtige Aufgaben sie noch verrichteten. Der Windows-Taskmanager kann in dieser Hinsicht ganz schön mächtig sein. Mit fortgeschrittenem Alter der PCs wird die Sache schnell heikel. Lösung: Noch zu Lebzeiten eine Kopie in Form einer virtuellen Maschine ziehen. Mit VMware Converter.

Windows XP

Hm. Mittleres Problem. VMware Converter wollte erst gar nicht in die Gänge kommen. Zuerst probierte ich die Erstellung von einem Fremdsystem aus. Dann vom System selber auf eine Netzwerkplatte. Vom System selber auf eine lokale Platte. Nichts funktionierte. VMware Converter brach jedes mal bei etwa zwei Prozent mit dem Hinweis “Failed to take snapshot of a source volume. Possible Causes include not having any NTFS volumes on Windows XP or Windows 2003 source systems, and not having enough free disk space” ab. Schließlich ergoogelte ich diesen Forumsbeitrag. Danach war klar: Damit VMware Converter sauber funktioniert müssen zwei Dienste laufen: Volume Shadow Copy Service und MS Shadow Copy Service. Manuelles Starten der Dienste schlug bei mir fehl. Also probierte ich es mit der im Forumsbeitrag angesprochen Batchdatei. Beide Dienste starteten und VMware Converter lief sauber durch.

Im Anschluss ein Test des virtuellen Abbildes. Windows startet – mitsamt seinen negativen Eigenschaften. XP muss erneut aktiviert werden. ;)

Windows 2000

Großes Problem! Die unter “Windows XP” angesprochenen Dienste habe ich erst gar nicht gefunden. Kein Wunder, dass VMware Converter hier also ebenso bei zwei Prozent auf die Nase fiel. Bisher noch keine Lösung gefunden, habe aber auch noch nicht weiter danach geforscht. Vielleicht müssen die Dienste nur nachinstalliert werden?

Update

Mit dem VMWare Converter Version 3.0.3 build-89816 klappte die Erstellung einer VM unter Windows 2000. Allerdings erst im zweiten Versuch. Beim ersten stoppte das Programm bei 97% mit dem Hinweis, dass die Registrierung zu groß sei. Hier half bei mir ein Aufräumen der Registry mit z.B. CCleaner.

Fazit

Über kurz oder lang fliegen in der Firma wohl einige der alten Rechner raus. Zurück bleibt ihr virtuelles Abbild. Virtualisierung ist eine schicke Sache. Vor allem mit WMware Server. Sogar den Ruhezustand überlebt eine VM-Maschine. Nach Wiederaufwecken des Host-PCs läuft jene genauso weiter, wie der Host-PC selbst. Eigentlich selbstverständlich. Aber auch nur eigentlich. Man hat schon so vieles gesehen.

Grrroooaarrr

28 Oktober 2007 von andreas Keine Kommentare »

Seit gestern schnurrt Leopard auf meinem Mac. Irgendwann unter der Woche bestellt hat MacTrade arbeitnehmerfreundlich am Samstag geliefert, inklusiv dem bei MacTrade üblichen Gratis-Mac-T-Shirt (diesmal: »I’m a Mac!«). Seit gestern läuft mein System also unter Leopard. Dabei habe ich kein Update durchgeführt, sondern alles frisch installiert. Wollte keinen Ballast mitschleppen.

Mittlerweile ist das System auch fast wieder komplett eingerichtet. Auf ein paar Dinge muss ich allerdings noch warten: Statt iChat kommt wieder Adium zum Einsatz, weil Chax anscheinend noch nicht mit Leopard zusammenspielt und iChat so beim ICQen nur HTML-verseuchte Nachrichten verschickt. Trade Strategist ließ sich nicht wieder aktivieren. Supportanfrage ist schon raus. Und Xampp hat eben auch noch ein wenig rumgezickt, wobei das sicherlich nur eine Frage von Berechtigungen usw. ist.

Im Übrigen habe ich dem bislang auf meinen Macinstallationen eingesetzten uwimap-Server »tschüss« gesagt. Da ich keine Linux- oder Windowssysteme mehr im Einsatz habe, die auch auf meine E-Mails zugreifen können sollen, erübrigt sich der uwimap-Server. Ich kann also keine Auskunft darüber geben, ob das in der Vergangenheit von mir eingesetzte Postfix Enabler auch unter Leopard korrekt arbeitet.

Und wie ist sie nun, die neue Raubkatze? Schick. Und flott. Gerade Safari scheint einen Zahn zugelegt zu haben. Auch durch meine Fotos geht es einen Tick schneller. Das kann aber auch an der frischen Installation an sich liegen.

Apropos schnell. Hier patzt die Installationsroutine gewaltig. Macianer werden hier auf eine harte Probe gestellt. Schnell zum neuen Betriebssystem? Is’ nicht. Minutenlang wird die DVD auf Fehler überprüft. Kaum zu ertragen! Für Macianer die reinste Folter! ;)

Dafür entschädigt Leopard danach. Wie von Mac bekannt gibt es keinerlei Probleme bei der Einrichtung von Netzwerk und Peripherie. WLAN wird sofort erkannt, nur Passwort muss noch eingegeben werden, Mac-Bluetooth-Tastatur, externe Festplatte usw. funktionieren ohne Zutun, EyeTV und Maus ebenso. Drucker und Scanner habe ich noch nicht ausprobiert.
Auch iTunes konnte mit der wieder untergeschobenen alten iTunes-Bibliothek weiter arbeiten. Allerdings wurde ein Rechner bei der Freischaltung abgezogen, wenn ich mich nicht irre.

Absolutes Highlight von Leopard ist für mich Time Machine. So machen Backups Spaß. Gerade wenn ich meine externe Festplatte anschaue und dort die vielen verschiedenen irgendwann mal getätigten Backups sehe, bei denen immer geprüft werden muss, welches davon nun das aktuellste ist. Allerdings, das habe ich auch schon festgestellt, sollte Time Machine evtl. erst nach der Einrichtung von Mac OS X samt Programmen und Daten eingeschaltet werden, da sich anfangs einige Dinge noch öfters ändern (iTunes-Bibliothek wird gescannt usw.), was jedes Mal (jede Stunde eines jeden Tages wird gesichert) ein Backup nach sich zieht. Das geht zwar dank FireWire auf der einen Seite flott, aber ob die interne Festplatte ausgelesen wird oder nicht merkt man bei anderen Tätigkeiten, gerade bei Installationen oder Kopiervorgängen, wie sie beim Einrichten des Systems stattfinden, schon.
Erfreulich an Time Machine finde ich, dass die Backups ganz normal via Finder auch angesehen werden können, es also keiner speziellen Software bedarf. Natürlich ist es über die Time Machine Funktionalität komfortabler. Ich meine ja nur für den Fall der Fälle. Andere Archivlösungen setzen z.B. auf eigengestrickte Archivlösungen. Da mal ohne die entsprechende Software etwas rauszuholen ist unmöglich.
Wie sich Time Machine dann in der Praxis bewährt, wird sich noch zeigen. Für’s erste sieht es gut aus. Habe schon einige Tests im Findermodus gemacht. Allerdings blieb Time Machine bei mir auch ein Mal hängen und zwar im Zusammenspiel mit Mail. Dies kann daran liegen, dass ich für einen gewissen Zeitraum den uwimap-Server auf meinem Linuxserver eingebunden hatte zwecks Übernahme meiner alten Mails. Leider habe ich keinen Ausweg mehr aus Time Machine gefunden, abbrechen funktionierte nicht mehr. Der Ausknopf erlöste mich. Naja. Mac OS X ist ja schnell wieder oben. ;)

Herbstpause

12 Oktober 2007 von andreas 1 Kommentar »

Nilpferd im Schnee

Schnell…

8 Oktober 2007 von andreas 3 Kommentare »

…unterwegs war ich vorletztes Wochenende. Hab einen Gutschein eingelöst. Ferrari fahren! Los ging’s in Hofheim. Danach über die Straßen des Taunus. Der Ferrari 348 gab sich anfangs etwas zickig. War noch kalt. Der zweite Gang wollte nicht auf Anhieb rein. Das gab sich, sobald er warm war. Wie sympathisch. Ferrari, Mythos mit Eigenleben. Darüber hinaus gab er sich aber tadellos. Erstaunt hat mich die Übersichtlichkeit, sogar die Sicht nach hinten war akzeptabel und die Alltagstauglichkeit (mal von den von der flachen Bauart bedingten Nachtteilen abgesehen…;)), auch im Stadtverkehr, trotz nicht vorhandener Servolenkung. Grandios die Geräuschkulisse. Brabbeln im Stand. Grummeln beim Losfahren. Und dann – das Genialste, was ich je gehört habe -: Kreischen! Ein solches begleitete auch das absolute Highlight der Fahrt. Ich sage nur: “Die Straße auf die wir jetzt fahren – da ist keine Geschwindigkeitsbegrenzung!” Ein Wahnsinn! Egal ob dritter, vierter oder fünfter Gang. Druck noch und noch. – Schade, dass eine Stunde so schnell rum ist.

Hat es mir also gefallen? Ich glaube die Tatsache, dass ich seitdem so ziemlich jedes Ferrari-Video auf youtube und Co gesehen habe, ist Antwort genug… ;)

E-Mail-Überwachung für Outlook

8 Oktober 2007 von andreas Keine Kommentare »

Man kennt dies. Ein Server oder eine Aktion soll überwacht werden. Wie geht das am einfachsten? Richtig, regelmäßig eine Mail verschicken. Dumm nur, dass so die Überwachung genau falsch herum funktioniert. Es wird nicht gewarnt, wenn der Server oder die Aktion nicht mehr läuft, sondern gemeldet, dass er oder sie läuft! Den Schluss, dass da nichts mehr läuft, muss der Bioprozessor vor dem Rechner ziehen. Eben dann, wenn die E-Mail nicht wie erwartet eintrifft. Problem an der Sache: So ein Bioprozessor ist nicht sonderlich gut geeignet für derlei Überwachungstätigkeiten. Er lässt sich zu leicht ablenken. Zudem lässt die Multitaskingfähigkeit sehr zu wünschen übrig. Lösung: Ein Outlook-Makro!

Und wie läuft das ab? Beispielsweise so: Jede Minute wird eine Funktion aufgerufen, welche die E-Mails im Posteingang nach den Infomeldungen durchforstet. Die neueste wird behalten, Datum/Uhrzeit bleibt im Gedächtnis. Schließlich die Prüfung, ob seit der letzten Mail mehr als x Minuten vergangen sind. Wenn ja: ALARM! Um den Alarm bei Bedarf schnell auch wieder abstellen zu können empfiehlt sich noch ein Button verknüpft mit einer entsprechenden Funktion zum Ausstellen in der Outlookleiste.

Was braucht man dazu? Zum einen einen Timer, der eine Funktion regelmäßig aufruft und zum anderen Funktionen, die Musik abspielen können. Für beides finden sich Hilfen im Netz:

Und schließlich natürlich noch eine zentrale Funktion, welche den Posteingang durchforstet, aussortiert usw. und dann entsprechend reagiert…

Sowas kommt immer wieder gut!

8 Oktober 2007 von andreas Keine Kommentare »

haiblea@columbusLX001:~$ uptime

21:02:56 up 372 days, 23:59, 4 users, load average: 1.05, 1.01, 1.00

Man bedenke: Dahinter verbirgt sich ein ganz normaler Desktop-Rechner. Dell. Hat selbst schon etliche Jahre auf dem Buckel. Viel Stress hat er zwar nicht, läuft nur ein Apache/PHP und MySQL drauf für ein Wiki, aber es ist erstaunlich, dass erstens der Rechner an sich nicht schon längst irgendwelche Alterwehwehchen gezeigt hat und zweitens über den ganze Zeitraum niemand den Strom ausgestellt hat (Steckerleiste, da wird ja gerne mal aus Versehen der rote Knopf gedrückt) oder an’s Stromkabel gekommen ist. :)